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Grindhouse: Death Proof & Planet Terror

Die Hommage an das Schmuddelkino der Siebziger von Tarantino und Rodriguez als Double-Feature mit Trailern.


Grindhouse: Death Proof & Planet Terror (Einzel-Disc)

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Erhältlich seit:
02.01.2012

Originaltitel: Grindhouse

Horror

USA 2007
Laufzeit: 184 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Kurt Russell
Sydney Tamiia Poitier
Vanessa Ferlito

Regie: Quentin Tarantino, ...
Senator Home Entertainment

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Die Hommage an das Schmuddelkino der Siebziger von Tarantino und Rodriguez als Double-Feature mit Trailern.

Cherry heizt den Jungs in "Planet Terror" ein (Foto: Senator) Großansicht

Cherry heizt den Jungs in "Planet Terror" ein (Foto: Senator)

Bizarre B-Movies waren ihre cineastische Muttermilch und entscheidender Ausgangspunkt ihrer nunmehr langjährigen Freundschaft. Nun taten sich die Regisseure der modernen Klassiker "Pulp Fiction" bzw. "Sin City" für ein Double-Feature im Stile billiger Genrefilme der Siebzigerjahre zusammen.

Vorgeführt wurde das häufig exzessiv übersteigerte Genregebräu aus Sex, Gewalt, Action und Horror damals in zumeist heruntergekommenen Kinos, die als "Grindhouses" bezeichnet wurden - das Äquivalent zu den Schmuddel- und Bahnhofskinos in Deutschland.

Angereichert mit fiktiven Trailern mit bezeichnenden Titeln wie "Machete" oder "Werewolf Women of the SS", optisch psychedelischen Übergangseinblendungen, bewusst zerkratztem Film, fehlenden Szenen und knisterndem Projektor-Sound schufen Quentin Tarantino und Robert Rodriguez nun mit peniblem Auge und Ohr für Authentizität eine faszinierende Hommage.

Die Mädels wollen dem Tod in "Death Proof" entkommen (Foto: Senator) Großansicht

Die Mädels wollen dem Tod in "Death Proof" entkommen (Foto: Senator)

Zwei in einem

Zuerst an den Start dieses knapp dreistündigen Thrillrides geht Rodriguez mit seinem an George A. Romeros Zombie-Trilogie angelehnten Splatter-Thriller "Planet Terror". Im Anschluss folgt Tarantinos hochtouriges Rennfahrt/Rache-Segment "Death Proof".

Grindhouse: Death Proof & Planet Terror (Einzel-Disc)

Mit dem mit einem Maximum an Fanliebe zusammengestellten Doppelfilm huldigen die beiden Kultregisseure Quentin Tarantino und Robert Rodriguez dem Genre des Exploitationfilms.

Bizarre B-Movies waren ihre cineastische Muttermilch und entscheidender Ausgangspunkt ihrer nunmehr langjährigen Freundschaft. Nun taten sich die Regisseure der modernen Klassiker "Pulp Fiction" bzw. "Sin City" für ein Double-Feature im Stile billiger Genrefilme der Siebzigerjahre zusammen. Vorgeführt wurde das häufig exzessiv übersteigerte Genregebräu aus Sex, Gewalt, Action und Horror damals in zumeist heruntergekommenen Kinos, die als "Grindhouses" bezeichnet wurden - das Äquivalent zu den Schmuddel- und Bahnhofskinos in Deutschland. Angereichert mit fiktiven Trailern mit bezeichnenden Titeln wie "Machete" oder "Werewolf Women of the SS", optisch psychedelischen Übergangseinblendungen, bewusst zerkratztem Film, fehlenden Szenen und knisterndem Projektor-Sound schufen Tarantino und Rodriguez nun mit peniblem Auge (und Ohr) für Authentizität eine faszinierende Hommage.

Zuerst an den Start dieses knapp dreistündigen Thrillrides geht in der US-Fassung des Projekts "Desperado" Rodriguez mit seinem (unter anderem) an George Romeros Zombie-Trilogie angelehnten Splatterthriller "Planet Terror". Mit eiternden Pusteln übersäte Untote gehen in Texas auf Menschenfang. Ins Blutgericht gegen sie ziehen der örtliche Sheriff (Michael Biehn), der gerechte Gangster El Wray (Freddy Rodriguez), die verheulte Stripperin Cherry Darling (Rose McGowan) und die sexy Narkoseärztin Dakota (Marley Shelton). In ausgedehnten Cameo-Auftritten geben sich zudem Bruce Willis als grimmiger General einer Armee von "Toxic Avengers", "Lost"-Star Naveen Andrews als abgeschnittene Hoden sammelnder Wissenschaftler und Tarantino himself als unflätiger Vergewaltiger die Ehre. Inmitten dieser Sammlung von schrägen Typen ist es jedoch McGowans Cherry, die mit ihrer Maschinengewehr-Beinprothese den bleibendsten Eindruck hinterlässt. Nach ca. 85 Minuten findet die fidel blut- und eiterspritzende Splatterorgie ihr emotionsgetränktes Ende, woraufhin der Schockfaktor sogleich mit drei augenzwinkernd hartgesottenen Trailern, darunter "Hostel"-Regisseur Eli Roths "Thanksgiving", erneut angekurbelt wird.

Für Tarantinos hochtouriges Rennfahrt/Rache-Segment "Death Proof" ("Fluchtpunkt San Francisco" diente als eine der Inspirationen) werden Ton und Tempo zunächst einen Gang zurückgeschaltet. Tarantinos Talent für Dialoge (und Soundtracks!) kommt gewohnt zum Einsatz, als eine Gruppe von drei Freundinnen (Sydney Poitier, Vanessa Ferlito, Jordan Ladd) auf dem Weg zu ihrer Lieblingskneipe quengelig über Männer und Drogen diskutiert. Sie palavern und bechern, was das Zeug hält, und als der vernarbte Stuntman Mike (ein knochentrockener Kurt Russell) auf den Plan tritt, erscheint er als sympathisch-umgänglicher Zeitgenosse. Doch der Schein trügt, wie die arglose Pam (erneut McGowan) mit fatalen Folgen feststellen muss, als sie in seinen aufgemotzten und (für ihn) todessicheren Chevy Nova einsteigt. Im Anschluss gibt es eine wahnwitzige Frontalkollision zu sehen, deren brutal-brachialer Blut- und Blechsalat voll auf den Magen geht. Sobald er selbst wieder verheilt ist, nimmt Killer Mike eine weitere Gruppe von Frauen ins Visier, die er zu Tode zu schikanieren trachtet. Doch mit dem aus Rosario Dawson, Tracie Thomas und Zoe Bell (Uma Thurmans Stuntdouble in den "Kill Bill"-Filmen als sie selbst) bestehenden Trio, hat er sich die Falschen ausgesucht, da sie nach der Fasson von "Die Satansweiber von Tittfield" den Spieß umdrehen. Ihr Todesrennen mit Mike in ihrem Dodge Challenger über enge Landstraßen darf als eine der aufregendsten Autoverfolgungsjagden der letzten Zeit gelten - vor allem in der Hinsicht, dass es sich hier um echte Stunts handelt und nicht mit CGI-Effekten gemogelt wurde.

Fraglich ist einzig, wer außer eingeschworenen Filmfans Details wie diese wirklich zu schätzen weiß. In Deutschland kommen die beiden Filme nach ihrer Premiere in Cannes in längeren Versionen nacheinander in die Kinos. ara.

Grindhouse: Death Proof & Planet Terror (Einzel-Disc)

Endlich ist GRINDHOUSE, das legendäre Double-Feature von Quentin Tarantino und Robert Rodriguez, in den deutschen Heimkinos zu erleben. Nachdem DEATH PROOF und PLANET TERROR weltweit zunächst einzeln ins Kino kamen, bekommen die Fans nun die ursprünglich konzipierte, bislang nur in den USA veröffentlichte, originale und komplette Fassung mit den Fake-Trailern von Eli Roth, Robert Rodriguez, Rob Zombie und Edgar Wright zu sehen.

Quelle: Senator

Inkl. der Trailer von Machete, Werewolf Women of the SS, Don't,
Thanksgiving sowie des Acuna Boys Werbespots
Audiokommentar von Robert Rodriguez
Tonspur mit Publikumsreaktionen
Jukebox mit Songs aus dem Film
Musikkapitel "Death Proof"

Quelle: Senator

Darsteller:  Kurt Russell   als Stuntman Mike
  Sydney Tamiia Poitier   als Jungle Julia
  Vanessa Ferlito   als Arlene
  Jordan Ladd   als Shanna
  Tracie Thoms   als Kim
  Rosario Dawson   als Abernathy
  Zoe Bell   als Zoe
  Rose McGowan   als Pam
  Eli Roth   als Dov
  Mary Elizabeth Winstead   als Lee
  Richard "Cheech" Marin   als Padre Benicio Del Toro
  Danny Trejo   als Machete
  Josh Brolin   als Dr. William Block
  Michael Biehn   als Sheriff Hague
  Bruce Willis   als Lt. Muldoon
  Jeff Fahey   als JT
  Rebel Rodriguez   als Tony Block
 
Regie:  Quentin Tarantino  
  Robert Rodriguez  
Buch:  Quentin Tarantino  
  Robert Rodriguez  
Kamera:  Robert Rodriguez  
Produzent:  Robert Rodriguez  
  Erica Steinberg  
  Quentin Tarantino  
  Elisabeth Avellán  

Aus für McGowan und Rodriguez?

Ein geplatztes gemeinsames Projekt sorgt bei Robert Rodriguez und Rose McGowan für so viel Aufregung, dass von Trennung gesprochen wird.

Hier noch komplett zwei-und langbeinig: Rose McGowan in "Planet Terror" (Foto: Senator) Großansicht

Hier noch komplett zwei-und langbeinig: Rose McGowan in "Planet Terror" (Foto: Senator)

Einbeinig und im Leder-Mini brachte Rose McGowan Robert Rodriguez einst um den Verstand: Am Set zum Zombie-Slasher "Planet Terror" verliebte sich der Regisseur in seine Hauptdarstellerin und ließ für sie Frau und Kinder sitzen.

Nun sei alles vorbei, behaupten Insider. Angeblich habe sich das Paar ums Geld - und wohl auch um Ruhm und Ehre gezankt. Auslöser für den Streit sei das geplatzte Remake von "Barbarella" gewesen.

Der "Sin City"-Macher wollte den Science-Fiction-Trash neu verfilmen - mit seiner Verlobten Rose in der Hauptrolle. Diese Besetzung hielt das Studio für verfehlt, da die Darstellerin "zu unbedeutend" sei und man nach "Grindhouse" einen weiteren finanziellen Flop befürchte.

Endlich Zeit für "Sin City 2"?

Ein Sprecher von Rose dementiert die Trennungsgerüchte - immerhin würden damit auch einige gemeinsame Projekte kippen: So plante Rodriguez seine Verlobte bereits für die Neuverfilmung des Fantasy-Klassikers "Red Sonja" sowie eine Gefängnisserie namens "Women in Chains" ein.

"Sin City"-Fans allerdings könnten sich darauf ihren eigenen Reim machen: Wenn Robert mit diesen Projekten nicht durchkommt, hat er vielleicht endlich Zeit und Geld, mit dem schon lange geplanten "Sin City 2" anzufangen. Schön wär's ja.

 

Grindhouse: Death Proof & Planet Terror (Einzel-Disc) in der Fotoshow

 

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