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Kaufvideo
Erhältlich seit:
02.04.2009
Originaltitel: Ein Platz für Tiere
Dokumentation/ Tiere
BRD 1967-1974
Laufzeit: 171 Min.
FSK: ab 6
Regie: Prof. Dr. Bernhard Grzimek
Concorde Home Entertainment
Die Fernsehfolge "Die Serengeti ist nicht gestorben" knüpft an Grzimeks Oscar[r]-prämierten Kinoerfolg "Serengeti darf nicht sterben" an und zeigt die Fortschritte im Schutz eines der größten und schönsten Wildreservate Afrikas. Noch wenige Jahre zuvor war die einzigartige Tierwelt der Serengeti ernstlich bedroht, dank des unermüdlichen Einsatzes von Bernhard Grzimek ist es gelungen, das Gebiet der Größe Schleswig-Holsteins als geschütztes Wildreservat zu kennzeichnen. Grandiose Aufnahmen einer einmaligen Naturlandschaft!
Anschließend geht es weiter in die USA, wo die Zusammenhänge zwischen dem Verschwinden von Lebensraum und dem Aussterben von Tierarten und Volksstämmen am Beispiel von Bisons und Indianern verdeutlicht werden. Etwa vierzig Millionen Büffel wurden zwischen 1840 und 1890 durch die weißen Einwanderer erlegt. Damit wurden nicht nur die Ureinwohnern ihre Lebensgrundlage beraubt: Die Siedler griffen unwiederbringlich in die Natur ein und veränderten die Landschaft für immer.
Mit großer Leidenschaft und Sachkenntnis prangert Grzimek in zahlreichen Sendungen das Robbenschlachten für die Pelzindustrie ebenso an wie das Töten von Gorillas durch Wilderer. Die Beiträge "Berggorillas in Zaire" und "Unter den Wildtieren Alaskas" sind Zeugen zweier der eindringlichsten Tierskandale der letzten Jahrzehnte, über die Bernhard Grzimek seine Zuschauer in seiner Fernseh-Reihe aufklärte. Nicht zuletzt dadurch ist er am Entstehen eines breiten Umweltbewusstseins in Deutschland maßgeblich und nachhaltig beteiligt.
Das Bonusmaterial zeigt einen Ausschnitt aus einer der ersten Sendungen. Bernhard Grzimek widmete einen Beitrag dem grausamen Abschlachten von Robbenbabys in Nordeuropa - zu einer Zeit, da das Tragen von Pelz noch keineswegs anstößig war und Tierschützer noch nicht im Traum daran dachten, dass sich eines Tages Prominente nach dem Motto "lieber nackt als Pelz" auf großen Werbetafeln zeigen würden. Bis dahin war den meisten Menschen nicht klar gewesen, mit welcher Brutalität die Robbenjäger vorgehen, die Bilder Bernhard Grzimeks schockierten seine Zuschauer und stellen einen Meilenstein in der Geschichte des Tierschutzes dar.
- Die Serengeti ist nicht gestorben
Gnus und Giraffen bevölkern wieder zahlreich die Steppen Afrikas
- Ausrottung von Bisons und Indianern
Der Yellowstone Nationalpark als eines der letzten Refugien von Amerikas Tierwelt
- Berggorillas in Zaire
Berggorilla Kasimir und sein Clan
- Unter den Wildtieren Alaskas
Robben, Seelöwen, Wale im Beringmeer
Quelle: Concorde
- Robbenbabys für die Pelzindustrie
Ein Ausschnitt aus einer der ersten Sendungen 1965 (s/w)
Quelle: Concorde
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 1.0
Tonformat: Dolby Digital 1.0
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:1,33/4:3
Extras: Featurette, Ein Ausschnitt aus einer der ersten Sendungen 1965 (s/w)
- Robbenbabys für die Pelzindustrie
Ein Ausschnitt aus einer der ersten Sendungen 1965 (s/w)
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