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Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft

Drama über die herzzereißende Freundschaft zwischen einem Hund und seinem Herrchen.


Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft

Leihvideo

Erhältlich seit:
06.05.2010

Originaltitel: Hachiko: A Dog's Tale

Drama

USA 2009
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Richard Gere
Joan Allen
Sarah Roemer

Regie: Lasse Hallström
Prokino Filmverleih GmbH

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Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft

Einem Universitätsprofessor läuft auf seinem Weg von der Arbeit nach Hause an der Bahnstation ein niedlicher Akita-Welpe zu. Er kann nicht widerstehen und nimmt den jungen Hund mit nach Hause, wo sogar seine Frau, die keinen Köter im Haus haben möchte, dem Charme des niedlichen Fellballs erliegt. Bald sind Mann und Hund die besten Freunde. Hachi begleitet den Gelehrten morgens zum Bahnhof und erwartet pünktlich um 17 Uhr den Heimkehrer. Als das Herrchen stirbt, kommt Hachi dennoch jeden Tag zum Bahnhof, zehn Jahre lang.

Lasse Hallström ("Chocolat") liefert die herzzerreißende Schilderung einer unglaublich scheinenden Mensch-Tier-Freundschaft. Der schwedische Filmemacher, der nach "Hoax" erneut mit Richard Gere arbeitet, versteht in seinem Mix aus Drama und Komödie ohne falsche Sentimentalität zutiefst zu rühren. Mit Fingerspitzengefühl und Humor drückt er die Gefühlsknöpfe, dass die Tränen beim Zuschauer nur so kullern. Der Titelheld stiehlt dem eigentlichen Star allerdings fast die Show - was man zuletzt schon bei "Marley & ich" erleben durfte.

Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft

Taschentücher nicht vergessen bei dieser herzzerreißenden Freundschaft zwischen Richard Gere und dem Akita-Hund Hachi, der seinem Herrchen über den Tod hinaus treu bleibt.

Lasse Hallström ist mal wieder auf den Hund gekommen in diesem Remake von Sijiro Koyamas Melodram "Hachiko monogatari" aus dem Jahre 1987, das auf einer wahren Geschichte basiert. In Japan holte ein Akita Hund jeden Tag am späten Nachmittag sein Herrchen, einen Universitätsprofessor, vom Bahnhof ab. Als der im Unterricht am Herzinfarkt stirbt, wartet das Tier zehn Jahre lang von 1925 bis 1935 vor dem Bahnhofsgebäude zur festgesetzten Stunde. Treue über den Tod hinaus. Schon zu Lebzeiten wird ihm ein Denkmal errichtet.

Richard Gere spielt nicht nur mit Leidenschaft den Mann, dem eines Abends auf dem Bahnsteig ein kleiner Welpe in die Arme bzw. Füße läuft, sondern produzierte auch die Geschichte einer rein verstandesmäßig unerklärbaren Mensch-Tier-Beziehung und überzeugte seinen New Yorker Nachbarn und Freund Lasse Hallström, die Regie zu übernehmen. Der findet zu früherer Stärke zurück, schafft es, in einem Mix aus Drama und Komödie ohne falsche Sentimentalität oder zuckersüße Rührseligkeit zutiefst zu bewegen. Mit Fingerspitzengefühl und Humor drückt der schwedische Filmemacher die Gefühlsknöpfe, dass die Tränen nur so kullern.

Das beginnt schon mit der ersten Begegnung, wenn der Professor mit dem 17-Uhr-Zug in Bedridge ankommt und der tapsige Welpe sich ausgerechnet ihn aussucht. Der knuddelige Fellball becirct alle, sogar seine Frau, die keinen Köter im Haus haben möchte. Bald sind Mann und Hund die besten Buddies, Hachi begleitet den Gelehrten morgens zum Bahnhof und erwartet 17 Uhr den Heimkehrer. Bis er eines Tages umsonst wartet. Zehn Jahre sitzt Hachi pünktlich auf dem Bahnhofsvorplatz, egal bei welchem Wetter.

Hundeliebhaber Hallström erzählt Teile der Geschichte aus subjektiver Tierperspektive in schwarz-weiß und bald fühlt der Zuschauer mit Hachi, wenn er mutterseelenallein im Schneegestöber ausharrt, den Blick wie gebannt auf die Bahnhofstür an der Tokioter Shibuya Station, im Lauf der Jahre schwächer wird, aber nicht aufgibt. Drei Akitas waren für die verschiedenen Altersstufen im Einsatz und stehlen Richard Gere fast die Schau, denn sie sind keine putzigen Pets, sondern bekannt für ihre Eigenwilligkeit, was sie dem Zuschauer noch näher bringt.

"Hachiko" ist mehr als einer dieser üblichen Tierfilme mit ihrer Vermenschlichung, ist ein Hohelied auf Loyalität und Vertrauen, den Hund als besten Freund des Menschen. Bei diesem Seelenwärmer dürfen wir mit gutem Gewissen weinen. mk.

Darsteller:  Richard Gere   als Professor Parker Wilson
  Joan Allen   als Cate Wilson
  Sarah Roemer   als Andy Wilson
  Robbie Collier Sublett   als Michael
  Kevin DeCoste   als Ronnie
  Cary-Hiroyuki Tagawa   als Professor Ken
  Jason Alexander   als Carl, der Bahnhofsvorsteher
  Erick Avari   als Jasjeet, der Hot-Dog-Verkäufer
  Davenia McFadden   als Mary Anne, die Buchhändlerin
  Robert Degnan   als Teddy Barnes
  Tora Hallström   als Heather
 
Regie:  Lasse Hallström  
Buch:  Stephen P. Lindsey  
Musik:  Jan A.P. Kaczmarek  
Kamera:  Ron Fortunato  
Produzent:  Richard Gere  
  Bill Johnson  
  Vicki Shigekuni Wong  
 

Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft in der Fotoshow

 

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