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Kaufvideo
Erhältlich seit:
04.09.2006
USA 1995
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 12
Jonny Lee Miller
Angelina Jolie
Jesse Bradford
Regie: Iain Softley
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Wie beeinflußt uns der rasende Fortschritt der Computer-Technologie, und wohin führt der undurchsichtige Information-Superhighway? Eine brandaktuelle Frage, die Hollywood in diesem Jahr bereits mit einer Reihe von paranoiden Computer-Thrillern auslotete. Dabei konnten die von "Johnny Mnemonic", "Das Netz" und "Virtuosity" heraufbeschworenen Zukunftsschrecken das Publikum trotz hochkarätiger Starbesetzung nicht in dem Maße in den Bann ziehen, wie man es sich erhofft hatte. Das neueste Produkt des bislang etwas glücklosen Sub-Genres ist der hippe High-Tech-Krimi "Hackers" des jungen Regisseurs Iain Softley, der mit seiner vielgelobten Beatles-Nostalgia "Backbeat" auf sich aufmerksam machte. Wie schon in seinem vom Publikum sträflich mißachteten Debüt sind seine jugendlichen Protagonisten zwar erneut allesamt unbekannte Newcomer, doch seine Cyperpunk-Hacker-Gang im Techno-Grunge-Look wurde entsprechend trendnah modelliert, daß sie der Computer-Generation interessante Identifikationsfiguren bieten. Auch bei der Auswahl des sich perfekt einfügenden Trance-Techno- Soundtracks, der den psychedelischen Effekt der Computersequenzen noch intensiviert, bewies man ein glückliches Händchen. Unterstrichen wird die perfekt durchkomponierte Atmosphäre des temporeichen Teenager-Thrillers zudem mit farbintensiven, berauschenden Bildern des Kameramanns Andrzej Sekula. Der 18jährige Computer-Crack Dade Murphy alias Crash Override (vielversprechendes englisches Nachwuchstalent: Johnny Lee Miller) zieht mit seiner Mutter nach New York City und findet an der Highschool rasch Anschluß an eine Gang von gleichgesinnten Hackern. Der sexuell jungfräuliche Dade verguckt sich umgehend in das "sexyclevercoole" (O-Zitat) Mädchen der Clique, Kate alias Acid Burn (Jon Voights Tochter Angelina Jolie), die ihm zunächst jedoch die kalte Schulter zeigt. Als die Gang zufällig dem raffinierten Unterschlagungscoup des teuflischen Hacker Plague (Fisher Stevens gibt in Pelzmantel und Skateboard eine eher komische Figur ab) auf die Spur kommt, schiebt dieser ihnen die Schuld für eine Erpressung (computergesteuerte Öltanker sollen zum Kentern gebracht werden, wenn ein Lösegeld nicht bezahlt wird) in die Schuhe und damit das FBI auf den Hals. Ein frenetischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Für seine erste Drehbucharbeit vermischt Rafael Moreau recht clever Elemente von Technik- Paranoia mit typischen Teenager-Themen wie Aufruhr des Hormon- und Gefühlshaushalts, Belastung durch sozialen Druck und Auflehnung gegen gesellschaftliche Konventionen. Seine elitären Hacker sind ultra-cool, auch wenn ihre Fähigkeiten undurchschaubar und etwas an den Haaren herbeigezogen wirken. Regisseur Softley kontert mit hohem Tempo und erstickt den Raum für Skepsis im Keim. Umso enttäuschender ist sein antiklimaktisches, lustlos hingepfeffertes Finale. Dennoch ist die cineastische Cyber-Romanze nicht zuletzt aufgrund der knisternden Chemie zwischen Miller und Jolie, gepaart mit einem Ensemble witziger Nebendarsteller, ähnlich vergnüglich wie eine wilde Surftour durchs Internet. ara.
Sie knacken jeden Code und dringen in jedes System ein. Viele sind noch Teenager, wenn die Behörden auf sie aufmerksam werden: die Hacker. Zero Cool gilt unter seinen Freunden bereits als Legende. 1988 hat er ganz allein 1507 Wall-Street-Computer abstürzen lassen. Darauf verbot ihm der Richter, vor seinem 18. Geburtstag ein Keyboard auch nur anzufassen. Acid Burn hat ihr Laptop derart hochgetunt, dass sie auf dem Daten-Highway in nur einer Nanosekunde von Null auf 100 beschleunigt. Als die beiden aufeinanderstoßen, heißt es nicht nur Mann gegen Frau. Aus dem schnellen Spiel wird bitterer Ernst als der Industrielle und Meister-Hacker The Plague Dade, Acid Burn und ihre Gefährten in eine Falle lockt: bei der groß angelegten Verschwörung können einzig und allein die Freunde eine Weltkatastrophe verhindern, die alle bisherigen in den Schatten stellt.
Quelle: Fox
| Darsteller: | Jonny Lee Miller | ||
|---|---|---|---|
| Angelina Jolie | |||
| Jesse Bradford | |||
| Matthew Lillard | |||
| Laurence Mason | |||
| Renoly Santiago | |||
| Fisher Stevens | |||
| Alberta Watson | |||
| Darren Lee | |||
| Peter Y. Kim | |||
| Ethan Browne | |||
| Lorraine Bracco | |||
| Wendell Pierce | |||
| Penn Jillette | |||
| Regie: | Iain Softley | ||
| Buch: | Rafael Moreu | ||
| Musik: | Simon Boswell | ||
| Kamera: | Andrzej Sekula | ||
| Produzent: | Michael Peyser | ||
| Ralph Winter | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Dänisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg., Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Original US-Kinotrailer
Star
Jonny Lee Miller
Er möchte Zugang finden: in die Welt der Datenautobahnen ("Hackers"), in die Welt der Gefühle ("Liebesflüstern"), in die Welt der...
Star
Angelina Jolie
Sie ist in jeder Beziehung ein scharfes Kaliber: Angelina Jolie, Shooting Star des Jahres 2000 und Oscar-Preisträgerin für die beste...
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