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Hackers

Jugendlicher Kinospaß um Computer, das Netz und die Macht der Information.


Hackers

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Erhältlich seit:
04.09.2006

Thriller

USA 1995
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 12

Jonny Lee Miller
Angelina Jolie
Jesse Bradford

Regie: Iain Softley
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Hackers

Crash Override, Acid Burn oder Zero Cool nennen sich die Angehörigen einer Highschool-Hacker-Gang. Aus harmlosen Späßen im Cyberspace wird schnell blutiger Ernst, als die Teenager dem kriminellen Computergenie The Plague auf die Schliche kommen. Um das FBI von sich abzulenken, schiebt dieser ihnen die Schuld für seine Erpressungsaktionen in die Schuhe. Während sie versuchen, der Polizei zu entkommen, nehmen die Freunde gleichzeitig die Verfolgung des gefährlichen Gangsters auf...

Geschickt verbindet der britische Regisseur Ian Softley ("Backbeat") Elemente eines coolen Cyberspace-Thrillers mit realitätsnahen Szenen aus dem alltäglichen Leben moderner Teenager. Virtuos geschnitten und mit einem exzellenten Techno-Soundtrack unterlegt, ist dieser atmosphärisch perfekt durchkomponierte Genre-Mix ein authentisches Porträt der Generation X ebenso wie ein fulminanter Actionthriller. Nicht nur Computer-Freaks werden diesen High-Tech-Krimi lieben.

Hackers

Wie beeinflußt uns der rasende Fortschritt der Computer-Technologie, und wohin führt der undurchsichtige Information-Superhighway? Eine brandaktuelle Frage, die Hollywood in diesem Jahr bereits mit einer Reihe von paranoiden Computer-Thrillern auslotete. Dabei konnten die von "Johnny Mnemonic", "Das Netz" und "Virtuosity" heraufbeschworenen Zukunftsschrecken das Publikum trotz hochkarätiger Starbesetzung nicht in dem Maße in den Bann ziehen, wie man es sich erhofft hatte. Das neueste Produkt des bislang etwas glücklosen Sub-Genres ist der hippe High-Tech-Krimi "Hackers" des jungen Regisseurs Iain Softley, der mit seiner vielgelobten Beatles-Nostalgia "Backbeat" auf sich aufmerksam machte. Wie schon in seinem vom Publikum sträflich mißachteten Debüt sind seine jugendlichen Protagonisten zwar erneut allesamt unbekannte Newcomer, doch seine Cyperpunk-Hacker-Gang im Techno-Grunge-Look wurde entsprechend trendnah modelliert, daß sie der Computer-Generation interessante Identifikationsfiguren bieten. Auch bei der Auswahl des sich perfekt einfügenden Trance-Techno- Soundtracks, der den psychedelischen Effekt der Computersequenzen noch intensiviert, bewies man ein glückliches Händchen. Unterstrichen wird die perfekt durchkomponierte Atmosphäre des temporeichen Teenager-Thrillers zudem mit farbintensiven, berauschenden Bildern des Kameramanns Andrzej Sekula. Der 18jährige Computer-Crack Dade Murphy alias Crash Override (vielversprechendes englisches Nachwuchstalent: Johnny Lee Miller) zieht mit seiner Mutter nach New York City und findet an der Highschool rasch Anschluß an eine Gang von gleichgesinnten Hackern. Der sexuell jungfräuliche Dade verguckt sich umgehend in das "sexyclevercoole" (O-Zitat) Mädchen der Clique, Kate alias Acid Burn (Jon Voights Tochter Angelina Jolie), die ihm zunächst jedoch die kalte Schulter zeigt. Als die Gang zufällig dem raffinierten Unterschlagungscoup des teuflischen Hacker Plague (Fisher Stevens gibt in Pelzmantel und Skateboard eine eher komische Figur ab) auf die Spur kommt, schiebt dieser ihnen die Schuld für eine Erpressung (computergesteuerte Öltanker sollen zum Kentern gebracht werden, wenn ein Lösegeld nicht bezahlt wird) in die Schuhe und damit das FBI auf den Hals. Ein frenetischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Für seine erste Drehbucharbeit vermischt Rafael Moreau recht clever Elemente von Technik- Paranoia mit typischen Teenager-Themen wie Aufruhr des Hormon- und Gefühlshaushalts, Belastung durch sozialen Druck und Auflehnung gegen gesellschaftliche Konventionen. Seine elitären Hacker sind ultra-cool, auch wenn ihre Fähigkeiten undurchschaubar und etwas an den Haaren herbeigezogen wirken. Regisseur Softley kontert mit hohem Tempo und erstickt den Raum für Skepsis im Keim. Umso enttäuschender ist sein antiklimaktisches, lustlos hingepfeffertes Finale. Dennoch ist die cineastische Cyber-Romanze nicht zuletzt aufgrund der knisternden Chemie zwischen Miller und Jolie, gepaart mit einem Ensemble witziger Nebendarsteller, ähnlich vergnüglich wie eine wilde Surftour durchs Internet. ara.

Hackers

Sie knacken jeden Code und dringen in jedes System ein. Viele sind noch Teenager, wenn die Behörden auf sie aufmerksam werden: die Hacker. Zero Cool gilt unter seinen Freunden bereits als Legende. 1988 hat er ganz allein 1507 Wall-Street-Computer abstürzen lassen. Darauf verbot ihm der Richter, vor seinem 18. Geburtstag ein Keyboard auch nur anzufassen. Acid Burn hat ihr Laptop derart hochgetunt, dass sie auf dem Daten-Highway in nur einer Nanosekunde von Null auf 100 beschleunigt. Als die beiden aufeinanderstoßen, heißt es nicht nur Mann gegen Frau. Aus dem schnellen Spiel wird bitterer Ernst als der Industrielle und Meister-Hacker The Plague Dade, Acid Burn und ihre Gefährten in eine Falle lockt: bei der groß angelegten Verschwörung können einzig und allein die Freunde eine Weltkatastrophe verhindern, die alle bisherigen in den Schatten stellt.

Quelle: Fox

Darsteller:  Jonny Lee Miller  
  Angelina Jolie  
  Jesse Bradford  
  Matthew Lillard  
  Laurence Mason  
  Renoly Santiago  
  Fisher Stevens  
  Alberta Watson  
  Darren Lee  
  Peter Y. Kim  
  Ethan Browne  
  Lorraine Bracco  
  Wendell Pierce  
  Penn Jillette  
 
Regie:  Iain Softley  
Buch:  Rafael Moreu  
Musik:  Simon Boswell  
Kamera:  Andrzej Sekula  
Produzent:  Michael Peyser  
  Ralph Winter  
 

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Features

 

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Jonny Lee Miller

Er möchte Zugang finden: in die Welt der Datenautobahnen ("Hackers"), in die Welt der Gefühle ("Liebesflüstern"), in die Welt der...

 

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Angelina Jolie

Sie ist in jeder Beziehung ein scharfes Kaliber: Angelina Jolie, Shooting Star des Jahres 2000 und Oscar-Preisträgerin für die beste...