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Halloween - Die Nacht des Grauens

Von John Carpenter perfekt inszenierter Horrorschocker um einen geistesgestörten Mörder, der an den Ort seiner Untaten zurückkehrt und dort weiter tötet.


Halloween - Die Nacht des Grauens

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Erhältlich seit:
16.02.2012

Originaltitel: Halloween

Thriller/ Horror

USA 1978
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 16

Donald Pleasence
Jamie Lee Curtis
Nancy Loomis

Regie: John Carpenter
Concorde Home Entertainment

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Halloween - Die Nacht des Grauens

Kalifornien 1963. Am Morgen nach der Halloweennacht wandert der gerade mal sechsjährige Michael Myers in psychiatrische Sicherheitsverwahrung, nachdem er seine große Schwester wegen offensiven Beischlafs mit dem Brotmesser tranchierte. 15 Jahre später gelingt dem ansonsten eher autistischen Michael ganz unerwartet der Ausbruch. Dr. Loomis, der seinen Patienten zu kennen glaubt, vermutet dessen Rückkehr in sein Heimatnest und hegt anläßlich des bevorstehenden Halloween-Festes schlimmste Befürchtungen.

Mit einer Story von geradezu ergreifender Schlichtheit, aber um so mehr Gespür für Stimmungen, Stil und exzellentes Schock-Timing serviert John Carpenter den mit Abstand meistzitierten Prototyp des modernen amerikanischen Horrorkinos. Der substantielle Mad-Slasher-Film, der außer einem Bodycount inhaltlich nichts zu bieten hat, funktioniert als Summe seiner Teilchen (Darsteller, Kameraführung, Musik!) und kommt - bei voller Wirkung - fast ohne Blutvergießen aus. Carpenters zahlreiche Epigonen können in der Regel leider weder das eine noch das andere von sich behaupten.

Halloween - Die Nacht des Grauens

Haddonfield, Illinois, 1963. Am Morgen nach Halloween wandert der gerade einmal sechsjährige Michael Myers in Sicherheitsverwahrung ins Smith's Grove-Warren County Sanitarium, nachdem er seine große Schwester grausam mit einem Küchenmesser ermordet hat. 15 Jahre später gelingt Michael der Ausbruch. Dr. Sam Loomis, der Michael psychiatrisch betreut hat, vermutet dessen Rückkehr an den Tatort, fährt sofort nach Haddonfield und warnt Sheriff Leigh Brackett ... doch die drei hübschen Babysitterinnen Laurie, Annie und Lynda ahnen nicht, was ihnen in der bevorstehenden Halloweennacht blühen wird.

Quelle: Concorde

Audiokommentar mit Regisseur John Carpenter, Jamie Lee Curtis und Debra Hill, Halloween-Interviews, An den Original-Schauplätzen: 25 Jahre später, Die "Heiligen Stätten" des Horrorgenres, Spots & Trailer

Quelle: Concorde

Darsteller:  Donald Pleasence   als Dr. Loomis
  Jamie Lee Curtis   als Laurie
  Nancy Loomis   als Annie Brackett
  P.J. Soles   als Lynda Van Der Klock
  Charles Cyphers   als Sheriff Leigh Brackett
  Brian Andrews   als Tommy Doyle
  John Michael Graham   als Bob Simms
  Nancy Stephens   als Marion Chambers
  Arthur Malet   als Friedhofswärter
  Mickey Yablans   als Richie
  Brent Le Page   als Lonnie Elamb
  Adam Hollander   als Keith
  Robert Phalen   als Dr. Terence Wynn
  Tony Moran   als Michael Myers
 
Regie:  John Carpenter  
Buch:  John Carpenter  
  Debra Hill  
Musik:  John Carpenter  
Kamera:  Dean Cundey  
Produzent:  Debra Hill  

Oscars: "Hurt Locker" sticht "Avatar" aus, Preise für Bridges, Bullock und Waltz

Eigentlich sollte die Nacht der Nächte in Hollywood diesmal nicht golden werden, sondern blau. Doch die Academy kürte nicht den Publikumsrenner "Avatar" zum großen Oscar-Sieger, sondern den Irak-Kriegsfilm "The Hurt Locker".

Die großen Sieger bei den Schauspielern: Heath Ledger, Kate Winslet und Sean Penn (Foto:  © A.M.P.A.S.) Großansicht

Die großen Sieger bei den Schauspielern: Heath Ledger, Kate Winslet und Sean Penn (Foto: © A.M.P.A.S.)

Je länger der Abend dauerte, um so frostiger wurde das Gesicht von James Cameron - bis ihm bei der Auszeichnung des Konkurrenten "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" als bester Film schließlich das mühsame Lächeln endgültig einfror: Die Academy hat sich einmal mehr gegen den großen Publikumsrenner, "Avatar - Aufbruch nach Pandora", entschieden und statt des erfolgreichsten Films aller Zeiten das ambitionierte Irak-Kriegsdrama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" über ein Team von Bombenexperten mit Oscars überhäuft. Und das, obwohl Produzent Nicolas Chartier im Vorfeld mit einer Anti-Avatar-E-Mail an Jury-Mitglieder für reichlich Unmut gesorgt hatte und dafür von der Oscar-Gala verbannt worden war.

Sechs Oscars an der Zahl gab es für "Hurt Locker", darunter die beiden Preise in den Königsklassen Bester Film und Beste Regie für Kathryn Bigelow. Damit gewann erstmals eine Frau diesen begehrten Oscar - pikanterweise James Camerons Ex-Gattin, der dieser den Regie-Award allerdings im Vorfeld sogar selbst als "verdient" zugesprochen hatte. "Avatar" erhielt drei Preise, allerdings nur in eher technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera und Ausstattung.

Jeff Bridges wurde für seine herausragende Leistung als versoffener Country-Veteran in "Crazy Heart" nach der fünften Nominierung endlich mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller geehrt. Das gesamte Kodak-Theatre würdigte den "Dude" mit stehenden Ovationen, Bridges bedankte sich ausführlich, kämpfte mit den Tränen.

Gleich im ersten Anlauf durfte dagegen Sandra Bullock den Goldjungen für die beste weibliche Hauptrolle in Empfang nehmen. Das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", in dem sie nach einer wahren Begebenheit ein afroamerikanisches Talent unter ihre Fittiche nimmt, traf den Nerv der sportbegeisterten US-Amerikaner. Bullock hielt die emotionalste Dankesrede des Abends, als sie ihrer Mutter weinend für eine Erziehung im Geist von Toleranz und Gleichberechtigung dankte. Auf dem Roten Teppich hatte Sandra zuvor ihre große Nervosität gestanden und verkündet, dass sie sich nach der Verleihung "erstmal eine Ladung Pommes und einen Milchshake" gönnen werde.

 
 
Die schönsten Bilder der Oscar-Nacht

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Der Österreicher Christoph Waltz heimste nach der Palme in Cannes wie erwartet auch den Oscar für die beste Nebenrolle ein. Als schauriger SS-Mann in "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino, dem Waltz überschwänglich dankte, überzeugte Waltz auch die Oscar-Jury. Ein Kommentar auf dem Roten Teppich dürfte bei aller Freude über den Preis für einen deutschsprachigen Schauspieler manchem hiesigen Filmschaffenden Kopfzerbrechen bereiten, denn Christoph Waltz meinte: "In den USA werden Filme als Kunstwerk gemacht und wie eine Handelsware verkauft - in Deutschland ist es genau andersherum."

Auch bei den weiblichen Nebendarstellerinnen setzte sich mit Mo'Nique die Favoritin durch. Sie mimt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" eine beängstigend brutale Mutter.

Die großen Verlierer des Abends waren George Clooneys "Up in the Air", der trotz sechs Nominierungen komplett leer ausging und "Inglourious Basterds", der bei sage und schreibe acht Nominierungen nur den Preis für Christoph Waltz verzeichnen konnte.

Der deuschte Beitrag "Das weiße Band" hatte zwar im Vorfeld als Favorit für den Auslands-Oscar gegolten, zog aber gegen den argentinischen Thriller "El secreto de sus ojos" den Kürzeren. Einen der größten Lacher einer an Höhepunkten eher armen Gala erzielte dabei Regisseur Juan José Campanella, als er der Academy dankte, dass diese Na'vi nicht als Fremdsprache anerkannt hatte und "Avatar" deshalb nicht für den Auslands-Oscar zuließ.

Als bester Animationsfilm wurde wie erwartet "Oben" ausgezeichnet, dazu gab's noch den Oscar für die beste Filmmusik.

Das Moderatorenduo Steve Martin und Alec Baldwin konnte leider bei Weitem nicht an die turbulente Show von Hugh Jackman im vergangenen Jahr heranreichen, wirkte brav und hausbacken. Als die beiden bei der Begrüßung von James Cameron 3D-Brillen aufsetzten und Nominierungs-Königin Meryl Streep als "die Schauspielerin mit den meisten Oscar-Niederlagen" verhöhnten, gab's zumindest verhaltenen Beifall.

Highlight des Abends war eine dem aktuellen Trend geschuldete Rückschau auf Hollywoods Horrorklassiker, präsentiert von den "Twilight"-Stars Kristen Stewart und Taylor Lautner. Als Ausschnitte aus "Der weiße Hai", "Shining", "Nightmare on Elm Street", "Halloween", "Sleepy Hollow", "Psycho", "Alien", "Der Exorzist" und "Bram Stoker's Dracula" über die Leinwand flimmerten, kletterte der Puls das einzige Mal spürbar nach oben.

 

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