Im Mai 1969 gab das Pentagon den Befehl, Hügel 937 zu stürmen. Unter den insgesamt sechshundert GIs, die in zehn Tagen diesen strategisch eher unbedeutenden Hügel erstürmen, befinden sich auch vierzehn Neuankömmlinge, im militärischen Slang "fucking new guys" genannt.
Während sich weltweit vor allem unter Studenten eine Friedensbewegung formiert und gegen den blutigen Krieg in Vietnam demonstriert, werden die US-amerikanischen Soldaten für ihre bevorstehende Mission aus dem Camp nach Ashau Valley geflogen. Schlecht vorbereitet auf die extreme Situation und das tropische Klima kämpfen die meist blutjungen Männer - die GIs sind im Durchschnitt 19 Jahre alt - gegen einen hoch motivierten und zahlenmäßig weit überlegenen Feind, während aus der Luft mehrere Tonnen Bomben in die Menge fallen.
Schon bald kämpfen die GIs nicht mehr gegen den Kommunismus und auch nicht mehr für das eigene Land, sondern um ihr nacktes Überleben. Am Ende der militärischen Aktion hat Hügel 937, von den Soldaten auch "Hamburger Hill, der Hügel an dem man zu Hackfleisch gemacht wird", seinem Namen "alle Ehre" gemacht: mehr als zwei Drittel der sechshundert GIs lassen bei der Offensive ihr Leben, nicht einmal zweihundert von ihnen kehren zurück.
Kurz nachdem die wenigen Überlebenden den Hügel erobert haben, wird die Anhöhe wieder aufgegeben; die Mission, die mehr als vierhundert Opfer forderte, wird später von Senator Edward Kennedy als "völlig unsinnig" bezeichnet.
Quelle: Concorde
Deutscher und Original Kinotrailer, Zusätzliche Szene - Kampf im Wald
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