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Kaufvideo
Erhältlich seit:
06.11.2008
USA 2008
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 12
Will Smith
Charlize Theron
Jason Bateman
Regie: Peter Berg
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Will Smith weiter streben nach Glück oder "Der Staatsfeind Nr 1" werden? In Peter Bergs Actionkomödie über einen Superhelden mit Nebenwirkungen zeigt Hitgarant Will Smith Ambitionen in beiden Richtungen und bleibt damit auf Erfolgskurs.
Seit Christopher Reeve in "Superman 3" mit Dreitagebart in einer Bar getankt, das Olympische Feuer attackiert und den Schiefen Turm von Pisa stabilisiert hat, ist kein Überflieger mehr so abgestürzt. "Hancock" ist "Miami Vice" auf zwei Beine verdichtet - ein aus Florida nach L. A. übergesiedelter Superheld mit vielen Lastern. Er trinkt üppig und auch im Dienst, flucht leidenschaftlich und kreativ, beschimpft Senioren wie auch Kinder und demoliert die Stadtarchitektur. Eine gute halbe Stunde lang darf Smith seine rotzige Seite zeigen und damit zum Teil auch Ventil für Sehnsüchte sein, die Zuschauer nie ausleben dürfen. Fliegt betrunken im Hyperspeed, spielt Hammerwerfen mit gestrandeten Walen oder von Gangstern besetzten Fluchtautos, schleudert freche Nachwuchsschläger aus Disziplingründen in die Stratosphäre und faltet einen Güterzug zusammen, um einem Mann auf den Gleisen das Leben zu retten. Ray (Jason Bateman) ist dankbar, als Einziger in der Stadt, die unter den moralisch fragwürdigen, gefährlichen und vor allem teuren Begleiterscheinungen ihres ungeliebten Helden leidet. PR-Spezialist Ray hat eine schöne Frau (Charlize Theron), einen netten Sohn und ein Konzept für ein neues Image. Hancock soll Flugtechnik und Umgangsformen verbessern, nach 600 Gerichtsvorladungen endlich eine annehmen, sich im Knast ausnüchtern und warten, bis die Stadt bei steigender Kriminalitätsrate seine Bedeutung erkennt und ihn zum Einsatz bittet. Als der reformierte Superheld schließlich im neuen Super-Suit eine Geiselnahme in einer Bank ökonomisch und effektiv beendet, schlägt "Hancock" nicht nur im Auftreten einen neuen Kurs ein. Der verhaftete Bankräuber wird Rache nehmen, der Film nach der Enthüllung seines größten Geheimnisses ernster werden, bis die Komödie über eine romantische Entwicklung sogar Berührung zur Tragödie aufnimmt, um sich am Ende wieder zu entspannen.
Diese Stimmungskontraste, ausgelöst durch einen kurzen, unbefriedigenden Exkurs in den mythologischen Background von Superhelden, sind wohl auch Ausdruck der Veränderungen, die das Skript von Vincent Ngo in zehn Jahren durchlief. Diese kann der neue, wiederum von Michael Mann produzierte Film von Peter Berg ("Operation: Kingdom") nicht wirklich harmonisieren. Verarbeitet sind hier "Highlander"-Motive über Einsamkeit und Unsterblichkeit, ja sogar Rassenhass, den der Film andeutet, aber ausdrücklich in die Vergangenheit verlegt. Die Homogenität wird gestört von diesen Brüchen, der Unterhaltungswert insgesamt aber kaum. Effekte, Situationskomik und der Charme der Stars überzeugen, womit der Zuschauer nach dem Kino nicht auf Amnesie, die "Hancock" einmal von quälenden Gefühlen erlöste, hoffen muss. kob.
Es gibt Helden, es gibt Superhelden, und dann gibt es noch Hancock (WILL SMITH). Mit großer Macht kommt auch große Verantwortung - das weiß jeder - genauer gesagt, jeder, außer Hancock. Der ist kantig, sarkastisch und fühlt sich ständig von allen missverstanden. Mit seinen gut gemeinten Heldentaten erledigt Hancock zwar den Job und rettet zahllose Leben, aber hinterlässt auch jedes Mal eine beispiellose Spur der Verwüstung. So dankbar die Leute auch sind, ihren eigenen Helden in der Nachbarschaft zu haben - jetzt haben sie endgültig die Nase voll! Die braven Bürger von Los Angeles fragen sich, was sie getan haben, um DIESEN Typen zu verdienen. Aber Hancock war noch nie die Sorte Mann, der sich darum schert, was andere von ihm denken - bis er eines Tages das Leben des PR-Fachmanns Ray Embrey (JASON BATEMAN) rettet. Plötzlich beginnt der verbitterte Superheld zu verstehen, dass er doch einen wunden Punkt haben könnte. Indem er sich damit auseinandersetzt, nimmt Hancock seine bislang größte Herausforderung in Angriff - eine, der er wahrscheinlich nicht gewachsen ist, denn Rays Frau, Mary (CHARLIZE THERON), hält Hancock für einen hoffnungslosen Fall.
Kurzbewertung:
Der neue Film von Superstar und Publikumsliebling Will Smith! Diesmal hat er mit Oscar[r]-Preisträgerin Charlize Theron auch noch eine echte Traumfrau an seiner Seite. Diese Kombination lässt keine Wünsche offen. Eine Action-Komödie in Top-Besetzung!
Quelle: Sony Pictures
Making of Hancock
Wie wird es aussehen?
Ein besserer Held (Visuelle Effekte)
Kratzer & Prellungen (Stunts)
Hinter den Kulissen mit Regisseur Peter Berg
Trailer
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Will Smith | als Hancock | |
|---|---|---|---|
| Charlize Theron | als Mary Embrey | ||
| Jason Bateman | als Ray Embrey | ||
| Eddie Marsan | als Red | ||
| Regie: | Peter Berg | ||
| Musik: | John Powell | ||
| Kamera: | Tobias Schliessler | ||
| Produzent: | Akiva Goldsman | ||
| Michael Mann | |||
| Will Smith | |||
| James Lassiter | |||
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Making of, Featurettes, Behind the Scenes, Trailer
Making of Hancock
Wie wird es aussehen?
Ein besserer Held (Visuelle Effekte)
Kratzer & Prellungen (Stunts)
Hinter den Kulissen mit Regisseur Peter Berg
Trailer
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