DVD Kaufvideo

Hancock

Aufwendige Actionkomödie über die Resozialisierung eines ungeliebten, aus der Spur geratenen Superhelden.


Hancock

Kaufvideo

Erhältlich seit:
06.11.2008

Action/ Komödie

USA 2008
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 12

Will Smith
Charlize Theron
Jason Bateman

Regie: Peter Berg
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(2 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Kein Held, wie er im Buche steht: Wer die selige Parkbank-Ruhe des verkaterten Hancock stört, wird handfest angepackt. Nach Jahren des Chaos entschuldigt sich der Ungeschickte für seine Fehlgriffe und gelobt Besserung - doch das ist nicht so einfach!

Autos stemmen? Kinderspiel! (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Autos stemmen? Kinderspiel! (Foto: Sony Pictures)

In der Galerie der angesagtesten Superhelden kann Will Smith längst einen Stammplatz einfordern - so überirdisch ist seine Starpower, so verblüffend und verlässlich sein Publikumsmagnetismus. Was die Frohnatur auch anfasst, wird zum Hit, seit "Independence Day" vor zwölf Jahren mit geradezu übernatürlicher Konstanz. Nun kann der Weltstar auch noch fliegen, ist kugelsicher und unkaputtbar. Seinen Superkräften sind keine Grenzen gesetzt - weshalb er permanent heilloses Chaos in den Straßen von Los Angeles stiftet.

Kein Weltenretter, sondern ein überforderter Outsider: Vor der Verantwortung, die seine Fähigkeiten ihm abverlangen, hat er kapituliert. Seine Einsätze hinterlassen eine unwahrscheinliche Spur der Zerstörung, was Peter Berg, der sich mit dem Terror-Thriller "Operation: Kingdom" als Actionkapazität etablierte, mit 150 Millionen Dollar in der Kriegskasse als lupenreinen Verwüstungsrausch inszeniert.

Hancock arbeitet an seinem Image (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Hancock arbeitet an seinem Image (Foto: Sony Pictures)

Brave Helden gibt's genug

Als einziger seiner Art gammelt Hancock verkannt auf der Straße herum, schläft auf Parkbänken, pöbelt Passanten an, trinkt billigen Fusel. Selbst beim Freiflug à la Superman ölt er sich noch mit einem tiefen Schluck Schnaps die Kehle. Und kickt ein dreistes Gör, das ihn "Jackass" schimpft, ungerührt ein paar Kilometer hoch in die Stratosphäre, um ihr Temperament etwas abzukühlen - nein, politisch korrekt ist der Humor nicht ausgefallen. Was den ganz großen Spaß natürlich noch um ein paar Takte verschärft. Denn brave Helden gab's in letzter Zeit mehr als genug.

Erfrischend frech ist das, auch im Medienzeitalter, wo die Beweislast auf YouTube schwer wiegt. Davon können einige ein Lied singen. Etwa Walter, der gestrandete Grauwal, den Hancock mit einem beherzten Wurf ins Meer zurück befördern wollte. Statt dessen krachte er nach einigen Hundert Metern auf eine Segelyacht - was für ihn (und die Bootsbesatzung) nicht gut endete. Das hat Greenpeace Hancock nie verziehen. Und noch weniger die Bevölkerung von Los Angeles.

Das Leben auf der Parkbank muss ein Ende haben (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Das Leben auf der Parkbank muss ein Ende haben (Foto: Sony Pictures)

Gut beraten!

Dieses Dilemma ändert sich erst, als er zufällig PR-Profi Ray (Jason Bateman) das Leben rettet. Der revanchiert sich mit einer ausgefeilten Imagekampagne, die den verkaterten Wüstling zum strahlenden Helden umpolen soll. Mit Rays Hilfe arbeitet Hancock hart daran, ein Vorzeige-Held zu werden, und trifft dabei auch Rays hübsche Gattin Mary (Oscarpreisträgerin Charlize Theron), die ein Faible für Loser hat. Beide verbindet übrigens mehr, als sie ihrem Mann verrät ...

Last Action Hero Will Smith hält alle Karten in der Hand, um seinen Royal Flush hinzulegen: Eine smarte Effektschlacht, hinter deren lockeren komödiantischen Einlagen sich einiges mehr verbirgt und bei der die namhafte Besetzung zu erstaunlichem Format aufläuft. Einfach fantastisch!

Hancock

Will Smith weiter streben nach Glück oder "Der Staatsfeind Nr 1" werden? In Peter Bergs Actionkomödie über einen Superhelden mit Nebenwirkungen zeigt Hitgarant Will Smith Ambitionen in beiden Richtungen und bleibt damit auf Erfolgskurs.

Seit Christopher Reeve in "Superman 3" mit Dreitagebart in einer Bar getankt, das Olympische Feuer attackiert und den Schiefen Turm von Pisa stabilisiert hat, ist kein Überflieger mehr so abgestürzt. "Hancock" ist "Miami Vice" auf zwei Beine verdichtet - ein aus Florida nach L. A. übergesiedelter Superheld mit vielen Lastern. Er trinkt üppig und auch im Dienst, flucht leidenschaftlich und kreativ, beschimpft Senioren wie auch Kinder und demoliert die Stadtarchitektur. Eine gute halbe Stunde lang darf Smith seine rotzige Seite zeigen und damit zum Teil auch Ventil für Sehnsüchte sein, die Zuschauer nie ausleben dürfen. Fliegt betrunken im Hyperspeed, spielt Hammerwerfen mit gestrandeten Walen oder von Gangstern besetzten Fluchtautos, schleudert freche Nachwuchsschläger aus Disziplingründen in die Stratosphäre und faltet einen Güterzug zusammen, um einem Mann auf den Gleisen das Leben zu retten. Ray (Jason Bateman) ist dankbar, als Einziger in der Stadt, die unter den moralisch fragwürdigen, gefährlichen und vor allem teuren Begleiterscheinungen ihres ungeliebten Helden leidet. PR-Spezialist Ray hat eine schöne Frau (Charlize Theron), einen netten Sohn und ein Konzept für ein neues Image. Hancock soll Flugtechnik und Umgangsformen verbessern, nach 600 Gerichtsvorladungen endlich eine annehmen, sich im Knast ausnüchtern und warten, bis die Stadt bei steigender Kriminalitätsrate seine Bedeutung erkennt und ihn zum Einsatz bittet. Als der reformierte Superheld schließlich im neuen Super-Suit eine Geiselnahme in einer Bank ökonomisch und effektiv beendet, schlägt "Hancock" nicht nur im Auftreten einen neuen Kurs ein. Der verhaftete Bankräuber wird Rache nehmen, der Film nach der Enthüllung seines größten Geheimnisses ernster werden, bis die Komödie über eine romantische Entwicklung sogar Berührung zur Tragödie aufnimmt, um sich am Ende wieder zu entspannen.

Diese Stimmungskontraste, ausgelöst durch einen kurzen, unbefriedigenden Exkurs in den mythologischen Background von Superhelden, sind wohl auch Ausdruck der Veränderungen, die das Skript von Vincent Ngo in zehn Jahren durchlief. Diese kann der neue, wiederum von Michael Mann produzierte Film von Peter Berg ("Operation: Kingdom") nicht wirklich harmonisieren. Verarbeitet sind hier "Highlander"-Motive über Einsamkeit und Unsterblichkeit, ja sogar Rassenhass, den der Film andeutet, aber ausdrücklich in die Vergangenheit verlegt. Die Homogenität wird gestört von diesen Brüchen, der Unterhaltungswert insgesamt aber kaum. Effekte, Situationskomik und der Charme der Stars überzeugen, womit der Zuschauer nach dem Kino nicht auf Amnesie, die "Hancock" einmal von quälenden Gefühlen erlöste, hoffen muss. kob.

Hancock

Es gibt Helden, es gibt Superhelden, und dann gibt es noch Hancock (WILL SMITH). Mit großer Macht kommt auch große Verantwortung - das weiß jeder - genauer gesagt, jeder, außer Hancock. Der ist kantig, sarkastisch und fühlt sich ständig von allen missverstanden. Mit seinen gut gemeinten Heldentaten erledigt Hancock zwar den Job und rettet zahllose Leben, aber hinterlässt auch jedes Mal eine beispiellose Spur der Verwüstung. So dankbar die Leute auch sind, ihren eigenen Helden in der Nachbarschaft zu haben - jetzt haben sie endgültig die Nase voll! Die braven Bürger von Los Angeles fragen sich, was sie getan haben, um DIESEN Typen zu verdienen. Aber Hancock war noch nie die Sorte Mann, der sich darum schert, was andere von ihm denken - bis er eines Tages das Leben des PR-Fachmanns Ray Embrey (JASON BATEMAN) rettet. Plötzlich beginnt der verbitterte Superheld zu verstehen, dass er doch einen wunden Punkt haben könnte. Indem er sich damit auseinandersetzt, nimmt Hancock seine bislang größte Herausforderung in Angriff - eine, der er wahrscheinlich nicht gewachsen ist, denn Rays Frau, Mary (CHARLIZE THERON), hält Hancock für einen hoffnungslosen Fall.

Kurzbewertung:
Der neue Film von Superstar und Publikumsliebling Will Smith! Diesmal hat er mit Oscar[r]-Preisträgerin Charlize Theron auch noch eine echte Traumfrau an seiner Seite. Diese Kombination lässt keine Wünsche offen. Eine Action-Komödie in Top-Besetzung!

Quelle: Sony Pictures

Making of Hancock
Wie wird es aussehen?
Ein besserer Held (Visuelle Effekte)
Kratzer & Prellungen (Stunts)
Hinter den Kulissen mit Regisseur Peter Berg
Trailer

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Will Smith   als Hancock
  Charlize Theron   als Mary Embrey
  Jason Bateman   als Ray Embrey
  Eddie Marsan   als Red
 
Regie:  Peter Berg  
Musik:  John Powell  
Kamera:  Tobias Schliessler  
Produzent:  Akiva Goldsman  
  Michael Mann  
  Will Smith  
  James Lassiter  

Wachowskis wollen Will Smith als Robin Hood

Nach Sohnemann Jaden und Töchterchen Willow tritt Papa Will Smith zur Abwechslung wieder ins Rampenlicht. Für die Wachowskis soll er den Bogen als Robin Hood der Neuzeit spannen.

Soll für die Wachowskis als Robin Hood die Reichen ärgern: Will Smith (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Soll für die Wachowskis als Robin Hood die Reichen ärgern: Will Smith (Foto: Kurt Krieger)

Seit ihrem Mega-Erfolg "Matrix" sind schon über zehn Jahre vergangen. Seitdem warten die Wachowskis auf den nächsten großen Wurf. Während dieser Dekade hat sich bei dem Brüderpaar einiges getan. Aus Larry wurde inzwischen Lana. Andy dagegen ist dem starken Geschlecht treu geblieben. Nun steht nach dem Flop "Speed Racer" das nächste Filmprojekt der exzentrischen Geschwister an: "Hood". Richtig geraten, es geht um den englischen Volkshelden Robin Hood.

Die Wachowskis wollen die Geschichte um den Vagabunden entstauben und haben für die Hauptrolle Will Smith im Auge. Keine schlechte Wahl, schließlich zählt der Hollywoodstar zu den einträglichsten Akteuren seines Fachs.

Will Smith als Robin Hood statt Men in Black

2010 suchte man vergeblich nach Filmen mit Will Smith in der Hauptrolle. Nur Sohnemann Jaden grätschte sich in "Karate Kid" über die Leinwand. Tochter Willow startete nach der Film- nun auch ihre Musikkarriere. Papa Will verlegte sich aufs Produzieren und Herauspicken der passenden Rollen. Dabei hat er einiges gefunden.

So werden wir ihn schon bald in den Fortsetzungen von "Men in Black", "Hancock" und "Harte Jungs - Bad Boys" sehen. Und wenn er die Zeit findet, auch in der Wachowski-Neuauflage von Robin Hood. Statt Pfeil und Bogen dürfte Will mit einer Smith&Wesson den Reichen in der Hood ans Bein pinkeln.

Die Wachowskis haben außerdem noch zwei weitere Eisen im Feuer: den Irak-Kriegsfilm "CN-9" und die Science-Fiction-Adaption "Cloud Atlas".

 

Hancock in der Fotoshow

Werbung

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Will Smith

Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel...

 

Star

Charlize Theron

Ihretwegen fuhr Kenneth Branagh mit dem Sportwagen in ein Schaufenster, wurde ein Riesengorilla eifersüchtig, bekam Tobey Maguire...