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Handbuch der Liebe

Romantischer und sehr italienischer Episodenfilm über das Wesen und die verschiedenen Phasen der Liebe.


Handbuch der Liebe

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Erhältlich seit:
07.09.2006

Originaltitel: Manuale d'amore

Komödie

Italien 2005
Laufzeit: 112 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Carlo Verdone
Silvio Muccino
Luciana Littizzetto

Regie: Giovanni Veronesi
Highlight Communications (Deutschland)

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Temperamentvolle italienische Liebeskomödie, die auch ironische und tragische Töne beherrscht. Preisgekrönt!

An der Liebe gescheitert (Foto: Constantin) Großansicht

An der Liebe gescheitert (Foto: Constantin)

Vier Paare, vier Episoden, vier Stadien der Liebe, von der Glückseligkeit bis zum Beziehungsfrust: Bei diesem feinen italienischen Liebesreigen heißt es anschnallen. Denn wie hier die Amore durchbuchstabiert wird, gleicht einer Achterbahnfahrt, die wie ein emotionaler Actionfilm einschlägt. Das ist Kino pur mit südländischem Gefühlsüberschwang, bei dem das geballte Chaos von Romantik bis Tragödie gehörig über die Stränge schlägt.

Das "Handbuch der Liebe" verbindet sie, auch wenn nicht jeder die Tipps nötig hat, wie das junge, glückselige Liebespaar - eine von ihrem Mann betrogene Polizistin, eine desperate housewife und ein in Selbstmitleid zerfließender geschiedener Arzt schon viel eher.

Frisch verliebt geht's auf dem Mofa in die Zukunft (Foto: Constantin) Großansicht

Frisch verliebt geht's auf dem Mofa in die Zukunft (Foto: Constantin)

Äußerst menschlich

Die kluge Komödie beherrscht die Klaviatur der Gefühle meisterhaft, sie kennt das wahre Leben jenseits der Verkitschung. Dafür gab es zwei Donatellas, das italienische Pendant der Oscars, und zehn weitere Nominierungen! Ein Fest für die Cappuccinofraktion.

Handbuch der Liebe

Die Liebe setzt alle festen Regeln außer Kraft. Diese Lehre ziehen vier Paare trotz Beziehungs-Ratgeber aus ihrem Gefühlschaos. Die ironische und temperamentvolle Komödie erhielt 2005 gleich zwölf Nominierungen für den italienischen "Oscar" Donatello.

Amore auf italienisch, da geht es schon mal deftig und scharf zu. Der Bogen spannt sich von der ersten Verliebtheit über Krise und Betrug bis zur Trennung. Von Romantik bis Tragödie werden hier alle Gefühls-Stationen in vier unterhaltenden Episoden wild durcheinandergewürfelt, ultimative Seligkeit und schmerzhaftes Scheitern liegen nahe beieinander. Vier Paare auf emotionaler Achterbahnfahrt - vom heißblütigen Jung-Pärchen, das sich durch Zufall findet und auf dem Mofa unbekümmert in eine gemeinsame Zukunft braust über eine aufbrausende Polizistin, die sich für die Untreue ihres Mannes wütend mit Strafzetteln an Falschparkern rächt und erst nach einem Seitensprung wieder zu sich und nach Hause zurückfindet, ganz im Gegenteil zur frustrierten Ehefrau, die es nur zu einem Kuss mit einem Fremden schafft und den eigenen Gatten nicht halten kann, bis hin zum unter Einsamkeit leidenden geschiedenen Arzt, der in Verzweiflung und Selbstmitleid versinkt.

Giovanni Veronesi erzählt mit Ironie und Sarkasmus von emotionalen Eskalationen und Eskapaden, von Opfern der Liebe, die sich ins Unglück verrennen und den Siegern, für die der Himmel voller Geigen hängt. Simple Gags und eine Portion Oberflächlichkeit verbinden sich mit Nachdenklichkeit und Sympathie für die in Gefühlsdingen blinden Helden. Geschickt verknüpft Veronesi die Übergänge von einem Paar und einer Geschichte zur nächsten, die kleinen und großen Katastrophen. Wenn am Ende der vom Schicksal gebeutelte Doktor die Schwester des verliebten Mofa-Fahrers kennenlernt, Sprecherin des im Studio aufgenommenen und titelgebenden Bestseller-Ratgebers "Handbuch der Liebe", schließt sich der Kreis, keimt Hoffnung. Die Schauspieler, vor allem Pechvogel Carlo Verdone und die resolute Luciana Littizzetto, machen den Liebesreigen zum Vergnügen. Die Mischung aus prickelnder Comédie Humaine und emotionalem Kracher lässt trotz Lautstärke auch leise Töne zu. mk.

Darsteller:  Carlo Verdone   als Goffredo
  Silvio Muccino   als Tommaso
  Luciana Littizzetto   als Ornella
  Sergio Rubini   als Marco
  Margherita Buy   als Barbara
  Jasmine Trinca   als Giulia
  Rodolfo Corsato   als Alberto Marchese
  Dino Abbrescia   als Gabriele
  Dario Bandiera   als Piero
  Luis Molteni   als Goffredos Rechtsanwalt
  Sabrina Impacciatore   als Arzthelferin Luciana
  Anita Caprioli   als Livia
 
Regie:  Giovanni Veronesi  
Buch:  Ugo Chiti  
  Vincenzo Cerami  
  Giovanni Veronesi  
Musik:  Paolo Buonvino  
Kamera:  Giovanni Canevari  
Produzent:  Aurelio De Laurentiis  
 

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