Blu-ray Disc Kaufvideo

Hannibal Rising - Wie alles begann

Fünftes Filmabenteuer mit dem längst legendären Hannibal Lecter, das von den frühen Tagen des Kannibalen erzählt.


Hannibal Rising - Wie alles begann

Kaufvideo

Erhältlich seit:
27.10.2008

Originaltitel: Hannibal Rising

Thriller/ Horror

USA 2006
Laufzeit: 126 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Gaspard Ulliel
Gong Li
Rhys Ifans

Regie: Peter Webber
Universum Film

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Er hat seine Opfer zum Fressen gern: Hannibal Lecter, der kultivierte Schlächter aus "Das Schweigen der Lämmer". Wie aber wurde der berühmteste Kannibale der Filmgeschichte zur Bestie? Das Prequel der Schauer-Saga liefert die packende Vorgeschichte!

Schon früh macht sich Hannibal mit einer Maske vertraut (Foto: Tobis) Großansicht

Schon früh macht sich Hannibal mit einer Maske vertraut (Foto: Tobis)

Seit "Das Schweigen der Lämmer" hat das Grauen einen Namen: Hannibal Lecter - der philosophierende Gourmet mit der fatalen Vorliebe für Menschenfleisch. Mehr als drei Millionen Kinobesucher verfolgten 1991 den Kultschocker nach dem Roman von Bestseller-Autor Thomas Harris. Auf den Oscar-prämierten Erfolg des Thrillers folgten weitere Hit-Verfilmungen von Harris' Romanen um den Psycho-Schlitzer Lecter: "Hannibal" (2001) und "Roter Drache" (2002). Alle drei Teile produzierte Hollywood-Urgestein Dino De Laurentiis, auf dessen Konto auch Kinoklassiker wie Fellinis "La strada" gehen.

Die Idee zu einer Vorgeschichte kam dem Film-Veteranen, als er zur Präsentation von "Roter Drache" um die Welt reiste. De Laurentiis erinnert sich: "Egal, wo ich hinkam - überall stellten mir die Leute die gleiche Frage: 'Warum wird Hannibal zum Monster?' So reifte in mir der Plan, einen Film zu drehen, der zeigt, was in seiner Kindheit passierte."

Das Opfer ahnt noch nichts von dem folgenden Grauen (Foto: Tobis) Großansicht

Das Opfer ahnt noch nichts von dem folgenden Grauen (Foto: Tobis)

Die Wiege des Bösen

Auch "Hannibal Rising" beruht auf einer Romanvorlage von Hannibal-Schöpfer Thomas Harris, der für die grausige Geschichte um die Knabenjahre des Kannibalen auch selbst Hand an das Drehbuch legte.

Shootingstar Gaspard Ulliel ("Mathilde - Eine große Liebe") spielt den jungen Hannibal, der als Kind mit ansehen muss, wie seine Eltern bei einem Bombenangriff ums Leben kommen und wie seine kleine Schwester von grausamen Söldnern getötet und anschließend verspeist wird. Nur Hannibal selbst kommt mit dem Leben davon und flieht nach Frankreich, wo er in der mysteriösen Lady Murasaki (Gong Li aus "Die Geisha") eine kulturelle Mentorin findet.

Lady Murasaki bringt Hannibal den Schwertkampf bei (Foto: Tobis) Großansicht

Lady Murasaki bringt Hannibal den Schwertkampf bei (Foto: Tobis)

Grundmotiv: Rache

Die exotische Schönheit weist ihn zudem in die Kunst des Schwertkampfes ein - eine Fähigkeit, die der junge Mann schon bald für äußerst grausame Zwecke einsetzt. Denn Hannibal hat sich geschworen, jene Männer zu jagen, die einst seine Schwester umbrachten. Ein blutiger Rachefeldzug beginnt...

Regisseur Peter Webber ("Das Mädchen mit dem Perlenohrring") inszenierte die höllisch spannende Geschichte in ebenso üppigen wie unheilvollen Bildern, deren düster-diabolische Optik direkt unter die Haut kriecht. Ein Fest für Hannibal-Fans!

Hannibal Rising - Wie alles begann

Die Biografie des populären Psychopathen ist komplett: Wie der junge Hannibal Lecter seine gute Erziehung vergaß und die Achtung vor dem Leben verlor.

Zum fünften Mal, aber erstmals seit Michael Manns "Blutmond" wieder ohne seine Leibrepräsentanz Anthony Hopkins, gibt sich Lecter auf Breitwand die Ehre. Die Abwesenheit des britischen Vollblutmimen ist ein Schlag für die Fangemeinde, ergibt sich aber zwingend aus der Richtungsanweisung dieses Prequels, das weit zurück in die Kindertage des mörderischen Gourmets führt. Wie schon beim Vorgänger "Hannibal" war auch hier die Romanvorlage von Thrillerspezialist Thomas Harris ein gefundenes Fressen für das enttäuschte Feuilleton, was "Hannibal" jedoch nicht abhielt, gedruckt und verfilmt ein Welthit zu werden. Obwohl die Ursache für die deformierte Persönlichkeit des Serienkillers den Boden menschlicher Abgründe erreicht, lässt sich, wie schon bei "Hannibal", auch hier ein humoristischer Unterton erkennen. Das Leben der litauischen Lecter-Familie nimmt eine verhängnisvolle Wende, als die Eltern 1944 bei einem Flugangriff der Deutschen getötet werden und der 10-jährige Hannibal mit seiner jüngeren Schwester Mischa Schutz in einem Jagdhaus sucht. Ein Szenario wie in einem Grimmschen Märchen, in dem bekanntlich Hexen auch kleine Kinder fressen wollen. Ausgehungerte litauische Söldner, die sich zuvor SS-Truppen angedient hatten, fallen schließlich in die Zuflucht der Kinder ein. Was mit Mischa passiert, traumatisiert Hannibal für ein ganzes Leben, der Jahre später über die Zwischenstation Waisenhaus bei Lady Murasaki (Gong Li), der Witwe seines Onkels, in Frankreich landet. Die elegante Schönheit wird zur bewunderten Hofdame des jungen Neo-Ritters, der ihr den tranchierten Kopf eines Mannes zu Füßen legt, der sie zu beleidigen gewagt hatte. Hier liegt die Gentleman-Attitüde Lecters, sein schwarzer Humor und sein Interesse an der menschlichen Anatomie begründet, das er als Student der Medizin vertieft. Zentrale Triebkraft seines Handelns ist der Plan, sich an den Mördern Mischas zu rächen, um sie das gleiche Schicksal wie seine Schwester erleiden zu lassen. Die kannibalistische Intention führt ihn zurück nach Litauen, im Finale sogar nach Kanada und fordert selbstredend nur Opfer, die den Tod verdient haben: Kriegsverbrecher, Mörder, Frauen- und Waffenhändler. Das ist gute Tradition in bisher allen Fortsetzungen und trägt dem Fakt Rechnung, dass sich das Monstrum längst zum Sympathieträger entwickelt hat. Regisseur Peter Webber, der sich nach seinem exquisiten Debüt "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" hier auf groberes Terrain begeben hat, hätte gut daran getan, das eine oder andere Harris-Klischee, wie etwa den Tod von Murasakis Eltern in Hiroshima, auszumerzen. Trotz solcher Skriptprobleme gefällt "Hannibal Rising" aufgrund seiner ansprechenden Optik, der aristokratischen Präsenz von Gong Li, vor allem aber wegen Frankreichs Jungstar Gaspard Ulliel ("Mathilde - Eine große Liebe"), der mit seinem am Kinn spitz zulaufenden Dreiecksgesicht und seiner diabolischen Balance von Charme und Bedrohung auch eine überzeugende Juniorausgabe von Batmans Nemesis, dem Joker, abgeben würde. kob.

Audiokommentar Peter Webber (Regie) und Martha De Laurentiis (Produktion)
Making Of Young Hannibal - Behind the Mask
Deleted Scenes mit Audiokommentar
B-Roll
Interviews Cast & Crew
Designing Horror & Elegance
Internationale Teaser & Trailer

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Gaspard Ulliel   als Hannibal Lecter
  Gong Li   als Lady Murasaki
  Rhys Ifans   als Grutas
  Kevin McKidd   als Kolnas
  Dominic West   als Inspektor Popil
  Richard Brake   als Dortlich
  Stephen Walters   als Milko
  Ivan Marevich   als Grentz
  Richard Leaf   als Vater Lecter
  Ingeborga Dapkunaite   als Mutter Lecter
 
Regie:  Peter Webber  
Buch:  Thomas Harris  
Musik:  Thomas Newman  
Kamera:  Ben Davis  
Produzent:  Dino De Laurentiis  
  Martha De Laurentiis  
 

Hannibal Rising - Wie alles begann in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Gong Li

Sie wird die "Marilyn mit Mandelaugen" genannt. Die bildschöne Chinesin Gong Li (geb. 1965) ist die international bekannteste Schauspielerin aus dem...