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Happy Feet

Sensationell realisiertes CGI-Musical von "Babe"-Macher George Miller über einen jungen Pinguin, der sich als wahres Steptanzwunder erweist.


Happy Feet

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Erhältlich seit:
19.10.2007

Trickfilm/ Komödie

Australien 2006
Laufzeit: 108 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Dr. George Miller, ...
Warner Home Video Germany

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Wie echt: Ein Animationsmärchen aus dem Reich der Kaiserpinguine im ewigen Eis der Antarktis. Schauwert, Spaß und Emotionen garantiert!

Im Land der singenden Kaiserpinguine wird Mumble als Tonstörung verlacht (Foto: Warner) Großansicht

Im Land der singenden Kaiserpinguine wird Mumble als Tonstörung verlacht (Foto: Warner)

Irgendwas stimmt da nicht: Kaum ist Mumble, der putzige Pinguin, aus dem Ei geschlüpft, legt er mit seinen kleinen Füßen eine Sohle aufs Parkett, pardon aufs Eis, dass dem Papa der Schnabel offen bleibt. Die Mama findet die Eigenart des flauschigen Filius aber ganz in Ordnung, ein geborener Stepptänzer eben. Leider gehört es zum Pinguin-Leben, mit wunderbarer Stimme Herzenslieder zu schmettern, sonst ist man Außenseiter, gehört nicht zur Großfamilie und kriegt auch keine Partnerin ab.

Der vor sich hin krächzende Mumble, der keinen gescheiten Ton aus der Kehle bringt, wirft ausgerechnet ein Auge auf Gloria, eine der besten Sängerinnen der Kolonie. Ironie des Schicksals. Schnell wird er aus der Pinguin-Gemeinschaft verbannt und macht sich mit fünf total coolen, die wildesten Sprüche klopfenden Latino-Pinguinen auf den Weg in die weite Welt (den Ober-Amigo spricht in der deutschen Fassung Bully Herbig-Spezi Rick Kavanian).

Der Nachwuchs entdeckt den Spaß am Steppen (Foto: Warner) Großansicht

Der Nachwuchs entdeckt den Spaß am Steppen (Foto: Warner)

Eisschmelzende Lovesongs

Bei dieser liebevollen Animation glaubt man sich plötzlich wahrhaftig in der ewigen weißen Kälte, wo 25000 dieser Vögel um die Wette schnäbeln und durch das individuelle Lied auch in der Masse ihre Liebsten entdeckten.

In der Geschichte vom kleinen Kautz, der auf seiner gefährlichen Abenteuer-Reise bei den Menschen landet und in einem Kraftakt dafür sorgt, dass seine Leute wieder Fisch fangen und sich in unberührter Natur austoben können, spielt Musik eine wunderbare Rolle - von "Somebody to Love" als Gospel-Song über Pink, die "Tell me Something Good" interpretiert, bis hin zu Gia Farrell mit der neuen Single "Hit Me Up".

Die Großen haben immer das Sagen (Foto: Warner) Großansicht

Die Großen haben immer das Sagen (Foto: Warner)

Da steppt der Pinguin

Top sind die Tanzszenen, nicht nur wenn Mumble wie ein Wilder steppt. Wenn Tausende von Pinguinen die Füße rhythmisch aufs Eis schlagen und die Flügel im Takt bewegen, hat das einen Wahnsinns-Schauwert und man vergisst fast, dass dieses Wunder durch ein Heer von Zauberkünstlern am Computer entstand. Die digitale Technik macht's möglich.

Aber wichtiger als alle Technik sind die Emotionen. Die kommen absolut rüber, wenn sich die schwarz-weißen Gestalten gegen die Kälte zusammenkuscheln, im Wasser tummeln oder die Mitschüler das knäulige Kerlchen wegen seiner unbotmäßigen Tanzerei hänseln. "Happy Feet" macht happy und gibt Mut, bleibt der Held doch trotz aller Tiefschläge sich selbst treu. Ein Typ zum Knuddeln. Übrigens: "Happy Feet" ist keine Imitation von "Die Reise der Pinguine", sondern entstand schon früher. Let's dance!

Happy Feet

Sensationell realisiertes Animationsabenteuer um Pinguine vom "Ein Schweinchen namens Babe"-Macher, mit dem Pixar ein frostiger Konkurrenzwind entgegenbläst.

Regisseur und Autor George Millers vielseitige Credits umspannen so gegensätzliches Material wie die harte Action von "Mad Max' und den famosen Familienfavoriten "Babe". All seine Liveaction-Erfahrung nutzt der Australier nun mit exzellentem Effekt für seinen ersten Animationsfilm. Ausgefeilte Bildkompositionen, fantastische Farbgestaltung, fließende Kamerafahrten sowie souveräner Schnitt vermitteln gekoppelt mit den realistischen Details den Eindruck ungewöhnlich ambitionierter Familienunterhaltung. Die smarte Story, welche der offenkundig tier- und naturliebende Miller in Zusammenarbeit mit drei weiteren Autoren verfasste, ist mit ihrer Thematik um einen liebenswerten Außenseiter, der seinen Platz im Leben sucht und menschlicher Naturzerstörung auf den Grund kommen möchte, im Grundtenor relativ konventionell. Durch interessante Charakterzeichnung, witzige (Pop)Kulturreferenzen und vielseitige Subplots ist das Gesamtergebnis jedoch erfrischend originell, da auf Klischees und Moralbotschaften verzichtet wird.

Diese neue CGI-Eiszeit bricht mit einem musikalischen Auftakt ein, in dem sich die Eltern des Protagonisten Mumble erstmals mit ihrem jeweiligen "Herzsong" besingen. Denn alle Kaiserpinguine sind (wie mehrfach mit Hits der letzten 50 Jahre belegt wird) großartige Sänger, was es umso schlimmer macht, dass Mumbles einziges Talent Steptanz ist. Deswegen wird er vom fanatischen Hohepriester ihrer Kolonie gar beschuldigt, durch sein "Anderssein" für den Mangel an Fischen verantwortlich zu sein. Traurig zieht Mumble los, den wahren Grund für den Futtermangel in Erfahrung zu bringen. Unterwegs trifft er eine fünfköpfige Gang von Latino-Pinguinen und ihren selbsterklärten Guru Lovelace, die für den humorvollen Aspekt des Films verantwortlich zeichnen. Gemeinsam kommen sie an eine verlassene Walfisch-Fabrik der als "Vernichter-Aliens" beschriebenen Menschen, womit der Erzählton eine nachdenkliche Note anschlägt, ohne übermäßig sentimental oder für die kleinen Kinogänger verstörend zu sein. Nach Mumbles Odyssee kehrt er schließlich zurück in die Heimat, wo tausende Pinguine zum Happy End (mit leise-kritischen Vorbehalten) kathartisch zu Stevie Wonders Superhit "Sir Duke" tanzen.

Atemberaubende Actionsequenzen wie ein an Kunstflugmanöver erinnerndes Unterwasser-Ballett, die Konfrontation mit einer gefräßigen Leopardenrobbe und zwei Killerwalen oder eine "extremsportliche" Eisbergbauchtalfahrt werden wie die fetzigen Tanzeinlagen durch Motion-Capture-Verfahren verblüffend lebensecht gestaltet. Insgesamt geht diese begeisternde Familienunterhaltung dermaßen ins Herz und ins Bein, dass die Reise auch dieser Pinguine an die Chartspitzen unaufhaltsam sein wird. ara.

Happy Feet

Kaiserpinguine sind zum Singen geboren. Außer Mumble - er ist zum Tanzen geboren... zum Stepptanzen. Dieses für Pinguine ungewöhnliche Verhalten führt schließlich dazu, dass Mumble seine Heimat verlassen muss und sich in die weite, kalte Welt hinauswagt. Begleitet wird der von seinen Freunden den Adelie-Pinguinen und dem allwissenden Felsenpinguin Lovelace. Mumble begibt sich auf eine abenteuerliche Reise und beweist schließlich, dass man wirklich etwas bewegen kann - wenn man nur sich selbst treu bleibt.

Quelle: Warner Home Video

Dokumentationen: "Tanz wie ein Pinguin: Stepp zum Takt", "Spanischunterreicht"
Hintergrund Info: "Hinter den Kulissen von HAPPY FEET"
Kurzfilm: "LOONEY TUNES-CARTOON: I Love to Singa"
Making Of: "Wie man Pinguine zum Steppen bringt"
Music Video: HIT ME UP von GIA / THE SONG OF THE HEART von PRINCE / SOMEBODY TO LOVE von BRITTANY MURPHY
Nicht verwendete Szenen: "Mumble trifft einen Blauwal" und "Ein HAPPY FEET-Moment"
US-Kinotrailer:

Quelle: Warner Home Video

Sprecher:  Elijah Wood   als Mumble
  Robin Williams   als Ramon
  Brittany Murphy   als Gloria
  Hugh Jackman   als Memphis
  Nicole Kidman   als Norma Jean
  Hugo Weaving   als Ältester Noah
  Anthony LaPaglia   als Alpha Skua
  Miriam Margolyes   als Mrs. Astrakhan
  Magda Szubanski   als Miss Viola
  Carlos Alazraqui   als Nestor
  Johnny Sanchez III   als Lombardo
  Jeff Garcia   als Rinaldo
  Lombardo Boyar   als Raul
  Elizabeth Daily   als Baby Mumble
 
Regie:  Dr. George Miller  
  Warren Coleman  
  Judy Morris  
Buch:  Dr. George Miller  
  John Collee  
  Warren Coleman  
  Judy Morris  
Musik:  John Powell  
Kamera:  David Peers  
Produzent:  Dr. George Miller  
  Doug Mitchell  

Hollywood hat Brittany Murphy gebrochen

Noch gibt es keine Erklärung für den Tod der jungen Schauspielerin. Doch ihr Mann Simon Monjack verdächtigt jetzt pauschal die Traumfabrik.

Vielleicht ihre prägnanteset Rolle: als Shellie in "Sin City" (Foto: Buena Vista) Großansicht

Vielleicht ihre prägnanteset Rolle: als Shellie in "Sin City" (Foto: Buena Vista)

Drogen, Medikamentenmissbrauch - wenn in Hollywood ein junger Mensch stirbt, werden reflexhaft die gleichen Mutmaßungen laut. So auch bei der im vergangenen Monat gestorbenen Brittany Murphy. Zwar wurden in ihrem Badezimmer tatsächlich etliche hochwirksame Medikamente gefunden - ihre Familie ging jedoch stets von einem natürlichen Tod der Schauspielerin aus und erklärt diese Substanzen u.a. durch einen angeborenen Herzfehler, an dem die 32-jährige gelitten habe.

Ihr Mann Simon Monjack hat jetzt noch einen weiteren Aspekt angesprochen, der eine Rolle beim unerwarteten Tod der Schauspielerin gespielt haben soll. Er gibt auch Hollywood die Schuld an dem Unglück: Seiner Meinung habe seine Frau an starken Depressionen gelitten - ausgelöst oder zumindest verstärkt dadurch, dass sie für den zweiten Teil von "Happy Feet" eine Absage erhalten hatte. Daher auch sein dringender Appell: "Ich bitte Brad Pitt und Matt Damon, denen Rollen in dem Film angeboten wurden: Denkt an Brittany bevor ihr es macht. Hollywood hat ihr Herz gebrochen."

Denn bereits vorher soll es in der hektischen Gerüchteküche Hollywoods hässlich gebrodelt haben: Brittany Murphy sei labil, unzuverlässig, abhängig - nicht gerade der Ruf, der einem jungen Star die Angebote nur so zufliegen lässt. Und in der Traumfabrik kann jeder der nächste sein, der sich plötzlich im Zentrum eines solchen Gerüchtewirbels wiederfindet - und von ihm unaufhaltsam nach unten gesogen wird.

Klarheit ab Februar

Der toxikologische Bericht zum Tode der Darstellerin aus Filmen wie "Sin City" oder "Uptown Girls", soll im Februar veröffentlich werden. Bis dahin täte man wohl am besten daran, alle weiteren Erklärungsversuche einstellen. Letzten Endes kann man sich nur via Fakten der Wahrheit über Brittanys Tod nähern. Und der Verstorbenen selbst helfen auch diese nicht mehr zurück ins Leben.

 

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