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Happy Feet

Sensationell realisiertes CGI-Musical von "Babe"-Macher George Miller über einen jungen Pinguin, der sich als wahres Steptanzwunder erweist.


Happy Feet

Leihvideo

Erhältlich seit:
30.03.2007

Trickfilm/ Komödie

Australien 2006
Laufzeit: 104 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Dr. George Miller, ...
Warner Home Video Germany

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Wie echt: Ein Animationsmärchen aus dem Reich der Kaiserpinguine im ewigen Eis der Antarktis. Schauwert, Spaß und Emotionen garantiert!

Im Land der singenden Kaiserpinguine wird Mumble als Tonstörung verlacht (Foto: Warner) Großansicht

Im Land der singenden Kaiserpinguine wird Mumble als Tonstörung verlacht (Foto: Warner)

Irgendwas stimmt da nicht: Kaum ist Mumble, der putzige Pinguin, aus dem Ei geschlüpft, legt er mit seinen kleinen Füßen eine Sohle aufs Parkett, pardon aufs Eis, dass dem Papa der Schnabel offen bleibt. Die Mama findet die Eigenart des flauschigen Filius aber ganz in Ordnung, ein geborener Stepptänzer eben. Leider gehört es zum Pinguin-Leben, mit wunderbarer Stimme Herzenslieder zu schmettern, sonst ist man Außenseiter, gehört nicht zur Großfamilie und kriegt auch keine Partnerin ab.

Der vor sich hin krächzende Mumble, der keinen gescheiten Ton aus der Kehle bringt, wirft ausgerechnet ein Auge auf Gloria, eine der besten Sängerinnen der Kolonie. Ironie des Schicksals. Schnell wird er aus der Pinguin-Gemeinschaft verbannt und macht sich mit fünf total coolen, die wildesten Sprüche klopfenden Latino-Pinguinen auf den Weg in die weite Welt (den Ober-Amigo spricht in der deutschen Fassung Bully Herbig-Spezi Rick Kavanian).

Der Nachwuchs entdeckt den Spaß am Steppen (Foto: Warner) Großansicht

Der Nachwuchs entdeckt den Spaß am Steppen (Foto: Warner)

Eisschmelzende Lovesongs

Bei dieser liebevollen Animation glaubt man sich plötzlich wahrhaftig in der ewigen weißen Kälte, wo 25000 dieser Vögel um die Wette schnäbeln und durch das individuelle Lied auch in der Masse ihre Liebsten entdeckten.

In der Geschichte vom kleinen Kautz, der auf seiner gefährlichen Abenteuer-Reise bei den Menschen landet und in einem Kraftakt dafür sorgt, dass seine Leute wieder Fisch fangen und sich in unberührter Natur austoben können, spielt Musik eine wunderbare Rolle - von "Somebody to Love" als Gospel-Song über Pink, die "Tell me Something Good" interpretiert, bis hin zu Gia Farrell mit der neuen Single "Hit Me Up".

Die Großen haben immer das Sagen (Foto: Warner) Großansicht

Die Großen haben immer das Sagen (Foto: Warner)

Da steppt der Pinguin

Top sind die Tanzszenen, nicht nur wenn Mumble wie ein Wilder steppt. Wenn Tausende von Pinguinen die Füße rhythmisch aufs Eis schlagen und die Flügel im Takt bewegen, hat das einen Wahnsinns-Schauwert und man vergisst fast, dass dieses Wunder durch ein Heer von Zauberkünstlern am Computer entstand. Die digitale Technik macht's möglich.

Aber wichtiger als alle Technik sind die Emotionen. Die kommen absolut rüber, wenn sich die schwarz-weißen Gestalten gegen die Kälte zusammenkuscheln, im Wasser tummeln oder die Mitschüler das knäulige Kerlchen wegen seiner unbotmäßigen Tanzerei hänseln. "Happy Feet" macht happy und gibt Mut, bleibt der Held doch trotz aller Tiefschläge sich selbst treu. Ein Typ zum Knuddeln. Übrigens: "Happy Feet" ist keine Imitation von "Die Reise der Pinguine", sondern entstand schon früher. Let's dance!

Happy Feet

Sensationell realisiertes Animationsabenteuer um Pinguine vom "Ein Schweinchen namens Babe"-Macher, mit dem Pixar ein frostiger Konkurrenzwind entgegenbläst.

Regisseur und Autor George Millers vielseitige Credits umspannen so gegensätzliches Material wie die harte Action von "Mad Max' und den famosen Familienfavoriten "Babe". All seine Liveaction-Erfahrung nutzt der Australier nun mit exzellentem Effekt für seinen ersten Animationsfilm. Ausgefeilte Bildkompositionen, fantastische Farbgestaltung, fließende Kamerafahrten sowie souveräner Schnitt vermitteln gekoppelt mit den realistischen Details den Eindruck ungewöhnlich ambitionierter Familienunterhaltung. Die smarte Story, welche der offenkundig tier- und naturliebende Miller in Zusammenarbeit mit drei weiteren Autoren verfasste, ist mit ihrer Thematik um einen liebenswerten Außenseiter, der seinen Platz im Leben sucht und menschlicher Naturzerstörung auf den Grund kommen möchte, im Grundtenor relativ konventionell. Durch interessante Charakterzeichnung, witzige (Pop)Kulturreferenzen und vielseitige Subplots ist das Gesamtergebnis jedoch erfrischend originell, da auf Klischees und Moralbotschaften verzichtet wird.

Diese neue CGI-Eiszeit bricht mit einem musikalischen Auftakt ein, in dem sich die Eltern des Protagonisten Mumble erstmals mit ihrem jeweiligen "Herzsong" besingen. Denn alle Kaiserpinguine sind (wie mehrfach mit Hits der letzten 50 Jahre belegt wird) großartige Sänger, was es umso schlimmer macht, dass Mumbles einziges Talent Steptanz ist. Deswegen wird er vom fanatischen Hohepriester ihrer Kolonie gar beschuldigt, durch sein "Anderssein" für den Mangel an Fischen verantwortlich zu sein. Traurig zieht Mumble los, den wahren Grund für den Futtermangel in Erfahrung zu bringen. Unterwegs trifft er eine fünfköpfige Gang von Latino-Pinguinen und ihren selbsterklärten Guru Lovelace, die für den humorvollen Aspekt des Films verantwortlich zeichnen. Gemeinsam kommen sie an eine verlassene Walfisch-Fabrik der als "Vernichter-Aliens" beschriebenen Menschen, womit der Erzählton eine nachdenkliche Note anschlägt, ohne übermäßig sentimental oder für die kleinen Kinogänger verstörend zu sein. Nach Mumbles Odyssee kehrt er schließlich zurück in die Heimat, wo tausende Pinguine zum Happy End (mit leise-kritischen Vorbehalten) kathartisch zu Stevie Wonders Superhit "Sir Duke" tanzen.

Atemberaubende Actionsequenzen wie ein an Kunstflugmanöver erinnerndes Unterwasser-Ballett, die Konfrontation mit einer gefräßigen Leopardenrobbe und zwei Killerwalen oder eine "extremsportliche" Eisbergbauchtalfahrt werden wie die fetzigen Tanzeinlagen durch Motion-Capture-Verfahren verblüffend lebensecht gestaltet. Insgesamt geht diese begeisternde Familienunterhaltung dermaßen ins Herz und ins Bein, dass die Reise auch dieser Pinguine an die Chartspitzen unaufhaltsam sein wird. ara.

Sprecher:  Elijah Wood   als Mumble
  Robin Williams   als Ramon
  Brittany Murphy   als Gloria
  Hugh Jackman   als Memphis
  Nicole Kidman   als Norma Jean
  Hugo Weaving   als Ältester Noah
  Anthony LaPaglia   als Alpha Skua
  Miriam Margolyes   als Mrs. Astrakhan
  Magda Szubanski   als Miss Viola
  Carlos Alazraqui   als Nestor
  Johnny Sanchez III   als Lombardo
  Jeff Garcia   als Rinaldo
  Lombardo Boyar   als Raul
  Elizabeth Daily   als Baby Mumble
 
Regie:  Dr. George Miller  
  Warren Coleman  
  Judy Morris  
Buch:  Dr. George Miller  
  John Collee  
  Warren Coleman  
  Judy Morris  
Musik:  John Powell  
Kamera:  David Peers  
Produzent:  Dr. George Miller  
  Doug Mitchell  

"Wir Pinguine haben das Surfen erfunden!"

Filme mit Computertieren gab es zuletzt viele. Doch "Könige der Wellen" erzählt eine schlicht geniale Geschichte - und nimmt nebenbei gekonnt Sportfilm-Klischees und Reality-Soaps auf die Schippe: In der Antarktis wird der junge Felsenpinguin Cody Maverick von einem Talent-Scout entdeckt und mit einer Doku-Filmcrew im Schlepptau zur Surf-WM auf Pen Gu Island verfrachtet. Zur Seite steht ihm das Huhn "Chicken Joe", einer der weniger aussichtsreichen WM-Teilnehmer. Wir haben die beiden getroffen:

Cody und Joe stellen sich der Konkurrenz bei der Surf-WM auf Pen Gu Island - Rettungsschwimmerin Lani ist beeindruckt (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Cody und Joe stellen sich der Konkurrenz bei der Surf-WM auf Pen Gu Island - Rettungsschwimmerin Lani ist beeindruckt (Foto: Sony Pictures)

» Pinguine sind für ihren steifen Modegeschmack bekannt, sie gehen gerne im Frack. Bei deinem Sport ist ein coolerer Look angesagt. Was sind deine diesjährigen Modetipps für den hippen Surfer?

CODY MAVERICK: Sei einfach du selbst! Wenn du im Wasser bist, interessiert's eh niemand, was für Klamotten du an hast!

» Zu welchem Zeitpunkt in der Evolution der Pinguine habt ihr eigentlich mit dem Surfen angefangen?

MAVERICK: Als die erste Welle da war, war auch der erste surfende Pinguin da! Wir brauchten nur ein Stück Treibholz oder eine Eisscholle und schon ritten wir los. Seitdem ist das eine echte Sucht. Das Surf-Gen wurde über viele Generationen weitergegeben bis in die Gegenwart. Es ist ausschließlich den Pinguinen zu verdanken, dass alle Spezies überall auf der Welt surfen, ich kenne Surfer aus Australien, Brasilien, Indonesien, Südafrika, Spanien, Irland und Peru. Mein Kumpel Chicken Joe aus unserem gemeinsamen Film "Könige der Wellen" schafft es sogar, auf dem Lake Michigan in Wisconsin zu surfen - auch wenn ich bis heute nicht verstehe, wie er das dort eigentlich anstellt, so ganz ohne Wellen ...

Big Z ist eine Surflegende und hat Cody das Board-Schnitzen beigebracht (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Big Z ist eine Surflegende und hat Cody das Board-Schnitzen beigebracht (Foto: Sony Pictures)

» Woraus macht ihr heute eure Surfboards?

MAVERICK: Mein Kumpel Big Z hat mir beigebracht, dass man am besten Holz von der Koa-Akazie nimmt, ein seltener Baum, der auf Hawaii wächst. Ich habe mir daraus mit einer Muschel mein erstes Board geschnitzt. Die Philosophie dabei ist, dass das Board schon im Baum steckt, du musst es nur noch finden und freilegen, mit Geduld und Geschick!

» Was genau ist ein Felsenpinguin? Und bleichst du dir deine Kopffedern oder sind die bei euch allen so?

MAVERICK: Also, ich bin kein Zoologe, aber wir haben alle gelbe Federn auf dem Kopf und wir springen eben von Fels zu Fels, wenn wir uns fortbewegen. Meine Mom hat mir beigebracht, dass daher unser Name kommt. Aber Mann, du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich mir die Haare färbe?! Meine schönen langen gelben Federn sind absolut naturgegeben, die haben alle Felsenpinguine!

Lani hat am Strand alles unter Kontrolle - und vielleicht auch schon bald Codys Herz? (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Lani hat am Strand alles unter Kontrolle - und vielleicht auch schon bald Codys Herz? (Foto: Sony Pictures)

» Surfen ist das Wichtigste in deinem Leben. Aber Pinguin-Paare sind doch dafür berühmt, dass sie ein Leben lang zusammenbleiben. Gehst du mit Mädels aus und kannst du uns ein paar Pinguin-Flirt-Tipps geben?

MAVERICK: Hey, hey, hey, jetzt wird's aber persönlich! Erst mal bin ich VIEL zu jung, um an eine Partnerin für den Rest des Lebens zu denken. Klar gehe ich aus und es gibt da eine Rettungsschwimmerin, mit der ich viel Zeit verbringe. Sie will aber nicht, dass ich in Interviews darüber rede ... Flirt-Tipps? Begegne Frauen mit Respekt - und bring sie zum Lachen!

» Wie kommt's, dass Pinguine so gut surfen können?

MAVERICK: Hauptsächlich, weil wir einfach großartig sind! Nein, ernsthaft, ich glaube es liegt an unseren paddelförmigen Flügeln und den Schwimmhäuten an den Füßen. Außerdem haben wir einen sehr guten Gleichgewichtssinn und können, anders als andere Vögel, aufrecht stehen. Dazu sind wir gute Schwimmer und Taucher, manche von uns kommen bis zu 200 Meter tief runter!

Die Konkurrenz bei der WM ist stark - kein Wunder, denn es gibt einfach nichts, was Pinguine nicht können (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Die Konkurrenz bei der WM ist stark - kein Wunder, denn es gibt einfach nichts, was Pinguine nicht können (Foto: Sony Pictures)

» Pinguine waren in Hollywood schon immer beliebt. Woran liegt das?

MAVERICK: Uns muss man einfach lieben! Aber ich weiß schon, worauf du hinaus willst, und ich habe auch schon Pinguine aus den anderen Filmen, auf die du anspielst, getroffen. Alle ganz nett, auch wenn manchen die Berühmtheit ein bisschen zu Kopf gestiegen ist.

Aber sieh's einfach mal so: Wir Pinguine haben eben viele Talente - Steptanz, Singen, Schauspielern, Surfen. Ich find's gut, dass Pinguine endlich Anerkennung für ihre Fähigkeiten kriegen.

Joe hat seine ganz eigenen Vorstellungen von Surfer-Mode ... (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Joe hat seine ganz eigenen Vorstellungen von Surfer-Mode ... (Foto: Sony Pictures)

» Joe, erzähle uns ein bisschen über den Film "König der Wellen", in dem du eine der Hauptrollen spielst.

CHICKEN JOE: Mann, der ist wirklich krass, da ist für jeden was dabei. Das Schauspieler-Ensemble ist Klasse, die Wellen riesig und der Soundtrack rockt! Ich habe einen neuen besten Kumpel gefunden, Cody Maverick, und wir sind auf Pen Gu Island mit Profi-Surfern wie Kelly Slater und Rob Machado abgehangen. In einigen Szenen trage ich so 'nen coolen Rock aus Gras und dazu einen Kokosnuss-BH. Ich sag' dir, die Mädels stehen auf so was!

» Wie sieht für dich die perfekte Welle aus?

JOE: Also erst mal darfst du nicht vergessen, dass ich das Surfen auf einem See gelernt habe. Und auf dem Lake Michigan gibt's nun mal keine gigantischen Wellen. Aber er hat schon auch seine Tücken: Die Enten können ziemlich brutal werden, wenn sie das Wasser nicht mit dir teilen wollen, und wenn die kanadischen Gänse auf ihrem Vogelzug durchkommen, tauchen sie wie Fliegerbomben ins Wasser, ich sag dann immer "Hey langsam, Leute, ich will hier nur surfen, chillt mal ein bisschen ab!". Aber wenn ich auf Pen Gu diesen Ozean, diese riesigen Wassermassen sehe, dann, dann ... merke ich meistens, dass sich in mir auch das Wasser staut und ich renne schnellstens aufs Klo. Wie auch immer, die Wellen sind da schlicht der Hammer!

Dieser König der Wellen soll am Daumen, äh, pardon, an der Flosse lutschen?!? (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Dieser König der Wellen soll am Daumen, äh, pardon, an der Flosse lutschen?!? (Foto: Sony Pictures)

» Was wärst du, wenn du kein Surfer wärst?

JOE: Wahrscheinlich würde ich daheim auf der Farm arbeiten. Vielleicht würde ich auch für alle meine gefiederten Freunde Surfbretter aus Maiskolben schnitzen. Außerdem fasziniert mich die Philosophie. Ich denke gerne über die Dinge um mich herum nach ...

» Verrat uns etwas über Cody, das sonst keiner weiß.

JOE: Oh Mann, mein schwarz-weißer Kumpel wird mich dafür töten, aber okay: Beim Schlafen lutscht er wie ein Baby an seiner Flosse!

 

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