Wo Poppy auftaucht, geht die Sonne auf! Mit ihrer sommerfrischen Unbekümmertheit wirbelt Poppy alias Sally Hawkins durch die bizarrsten Situationen.
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Bei Poppy macht sogar der Unterricht Spaß (Foto: Tobis)
Bei Poppy macht sogar der Unterricht Spaß (Foto: Tobis)
Leopardenbluse, gemusterte Nylonstrumpfhose, giftgrüner Rock, Modeschmuck an jedem nur denkbaren Körperteil und hemmungslos optimistisch - Pauline (Sally Hawkins), von allen nur Poppy genannt, arbeitet als Grundschullehrerin im Norden Londons und ist das, was man eine wahre Frohnatur nennt: stets gut gelaunt, offenherzig, hilfsbereit und ihren Mitmenschen gegenüber unvoreingenommen. Kurzum: Poppy muss man einfach gern haben.
Mit der großen Liebe hat es zwar noch nicht geklappt - ist aber auch halb so wild. Schließlich hat Poppy ja ihre Mitbewohnerin Zoe und einen ganzen Haufen bester Freundinnen, mit denen sie um die Häuser ziehen kann. Und nicht selten gerät sie mit ihrer einnehmenden guten Laune in absurdeste Situationen. So zum Beispiel auch an dem Tag, als sie beschließt, endlich den Führerschein zu machen.
Als Poppy auf den ständig schlecht gelaunten Fahrlehrer Scott trifft (großartig: Eddie Marsan), beginnen die witzigsten Fahrstunden, die man je auf einer Kinoleinwand gesehen hat. Ach ja, und dann kommt doch noch die Liebe ins Spiel ?
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Da bahnt sich doch was an... (Foto: Tobis)
Da bahnt sich doch was an... (Foto: Tobis)
Knallbunte Sommerkomödie
Wie die quirlige Poppy ihren Alltag bewältigt, zwischen Flamenco-Unterricht, Pub-Touren, Fahrstunden und einer sich anbahnenden Beziehung zu einem knackigen Sozialarbeiter, davon erzählt diese hintersinnige Komödie, die den Blick für die Realität nie verliert und mit der Kultregisseur Mike Leigh die diesjährige Berlinale im Sturm eroberte.
Herzstück und Motor dieser Liebeserklärung an das Leben ist Energiebündel Sally Hawkins, die für ihr wunderbares Spiel zu Recht mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde.