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Happy, Texas

Sundance Hitkomödie über zwei Ausbrecher, die sich als schwule Show-Men tarnen.


Happy, Texas

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Erhältlich seit:
16.01.2003

Komödie

USA 1998
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 6

Jeremy Northam
Steve Zahn
William H. Macy

Regie: Mark Illsley
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Happy, Texas

Durch eine Verkettung (un-)glücklicher Zufälle landen die Kleinganoven Harry Sawyer und Wayne Wayne Wayne Jr. nach ihrem eher unfreiwilligen Gefängnisausbruch in einem kleinen texanischen Nest namens Happy. Getarnt als - allerdings mäßig überzeugende - schwule Trainer für Kinder-Talentwettbewerbe, gewinnen sie bald die Herzen der Einwohner. Und allmählich fangen sogar die flüchtigen Gauner an, sich in ihrer Rolle wohl zu fühlen. Schade nur, dass sie bald wieder türmen müssen. Wieso also nicht vorher noch die Bank ausrauben?

Mit dieser typischen "Fish-out-of-Water"-Story, die beim Sundance Filmfestival 1999 zum Hit avancierte, gibt Kevin Reynolds' ("Rapa Nui") langjähriger Second-Unit-Regisseur Mark Illsley sein Regie-Debüt. Mit Steve Zahn ("Auf die stürmische Art") und Jeremy Northam ("Winslow Boy") als Gangster-Duo sowie Charaktermime William H. Macy ("Magnolia") als Kleinstadt-Sheriff konnte er für seine Independent-Komödie hervorragende Darsteller gewinnen. Ein vielleicht etwas zu schräg geratener Spaß.

Happy, Texas

Nach der kommerziellen Enttäuschung in den USA (in vier Wochen 1,3 Mio. Dollar) mag "Happy, Texas" den Brüdern Weinstein wie ein Stein im Magen liegen, hatte Miramax doch in Sundance für diese Komödie angeblich zehn Mio. Dollar investiert und dafür das Horrorphänomen "Blair Witch Project" ziehen lassen - für ein klassisches "fish-out-of-water"-Szenario, das zwei Knastflüchtlinge zwingt, sich in einer texanischen Kleinstadt als schwule Showexperten auszugeben. Was in harmlos amüsante, aber auch recht konventionelle und brave Kinounterhaltung mündet.

Wie sehr Independentfilm und Mainstream mitunter heute verheiratet sein und die gleiche Sprache sprechen können, zeigt dieses Regiedebüt von Kevin Reynolds' langjährigem Second Unit-Regisseur Mark Illsley, der als einer von drei Autoren auch am Drehbuch mitschrieb. Die Charaktere sind bis auf einen einzigen sympathisch und liebenswert, der Ton moralisch und versöhnlich, das Konzept eine Variation von Formeln, die schon einmal funktioniert haben, ob nun Arbeiter ohne Job strippen, Sumoringer Schwanensee tanzen oder wie hier zwei ausgebrochene Sträflinge kleine Mädchen auf einen Show-Wettbewerb vorbereiten müssen. Jeremy Northam ("Ein perfekter Ehemann") und Steve Zahn ("Out of Sight") fällt diese Aufgabe zu, als sie auf ihrer Flucht den Wagen zweier Schwuler klauen und prompt vom Sheriff der Kleinstadt Happy für die Besitzer gehalten werden, die den kaum schulreifen Mädchen im Singen und Tanzen den letzten Schliff geben wollten. Northam ist dabei der Kopf, der den Aufenthalt als Tarnung und zur Vorbereitung eines Banküberfalls nützen will, Zahn der tumbe Tor, der den Drill der Showgirls übernehmen und mit exzentrischer Körpersprache und wachsender Liebe für den neuen Job für Situationskomik sorgen soll. Was dank Zahns schon früher bewiesenen komischen Talent auch zum Teil gelingt. Beide Männer werden auch mit romantischen Optionen (Illeana Douglas, Ally Walker) konfrontiert, die zum einen Herz, aber auch Humor einbringen sollen, wenn die schwule Tarnung trotz der Reize nicht aufgegeben werden darf. Leidtragender dieser Scharade ist vor allem der auch hier wieder überragende Charaktermime William H. Macy, der die schwierigste Rolle des Films, einen schwulen Sheriff, der humoristisch ausgebeutet wird, aber dennoch eine Figur mit Würde bleiben soll, souverän meistert. Zahn und Macy sind Trumpfkarten, aber die wichtigste Voraussetzung dafür, ob diese ihr Potential nicht aussschöpfende Komödie als Unterhaltungshit funktionieren kann, bleibt die Einstellung des Zuschauers. Der sich von einer realistischen Weltsicht in dieser sympathischen Komödie verabschieden muß, die wenig Rücksicht auf Glaubwürdigkeit nimmt. kob.

Darsteller:  Jeremy Northam   als Harry Sawyer
  Steve Zahn   als Wayne Wayne Wayne Jr.
  William H. Macy   als Sheriff Chappy Dent
  Ally Walker   als Josephine McLintock
  Illeana Douglas   als Ms. Schaefer
  M. C. Gainey   als Bob
  Ron Perlman   als Nalhober
  Timothy Bagley   als David
  Michael Hitchcock   als Steven
  Paul Dooley   als Richter
 
Regie:  Mark Illsley  
Buch:  Mark Illsley  
  Ed Stone  
  Phil Reeves  
Musik:  Peter Harris  
Kamera:  Bruce Douglas  
Produzent:  Mark Illsley  
  Rick Montgomery  
  Ed Stone  
 

Fassungen

 

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Features

 

Star

Jeremy Northam

Aristokraten, Gentlemen und untadelige Amtsinhaber aus der Viktorianischen Ära und anderen Epochen der britischen Geschichte bilden das...

 

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Steve Zahn

Er ist das Schlitzohr vom Dienst und hat in Slacker-Filmen, Teenie-Komödien und Horrorthrillern gleichermaßen das Image des umtriebigen...