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Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Lang ersehnter dritter Teil der Harry-Potter-Saga, bei dem der Mexikaner Alfonso Cuaron ("Y tu mama tambien") die Regie übernahm.


Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Ultimate Edition, 3 Discs)

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Erhältlich seit:
12.11.2010

Originaltitel: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban

Fantasy

USA 2004
Laufzeit: 141 Min.
FSK: ab 12

Daniel Radcliffe
Rupert Grint
Emma Watson

Regie: Alfonso Cuarón
Warner Home Video Germany

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Filmbewertung


(5 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik



 
In seinem dritten Leinwandabenteuer fürchtet der weltberühmte Zauberlehrling um sein Leben, bevor von unerwarteter Seite Hilfe kommt.

Professor Snape schützt die Freunde (Foto: Warner) Großansicht

Professor Snape schützt die Freunde (Foto: Warner)

Seit Joanne K. Rowling 1997 in ihrer Heimat England ihren ersten Band rund um den sympathischen Hogwarts-Schüler veröffentlichte, musste die Literaturgeschichte neu geschrieben werden.

Bislang ließen sich nämlich über 200 Nationen in 61 Sprachen vom Potter-Fieber anstecken - und alle deckten sich mit Büchern, Videos, DVDs, Hörbüchern und Konsolenspielen ein und sorgten so dafür, dass Mrs. Rowling nun als bestverdienende Frau Englands gilt.

Nachdem der fünfte Band "Harry Potter und der Orden des Phönix" im November 2003 mit einer Startauflage von zwei Millionen Exemplaren in Deutschland erschien, haben die Entzugserscheinungen der wahren Potter-Jünger inzwischen schon wieder beträchtliche Ausmaße angenommen.

Zauberkraft schafft, was der Gentechnik verwehrt bleibt (Foto: Warner) Großansicht

Zauberkraft schafft, was der Gentechnik verwehrt bleibt (Foto: Warner)

Im dunklen Wald

Abhilfe schafft Harry Potter (Daniel Radcliffe) derweil mit seinem dritten Leinwandabenteuer, in dem er erneut den Zauberstab schwingt. Und er sollte seine magischen Sprüche besser parat haben, denn diesmal geht es in den verwunschenen Wäldern rund um Hogwarts gefährlich zu.

Der allseits gefürchtete Mörder Sirius Black (Gary Oldman) konnte aus dem berüchtigten Gefängnis Askaban ausbrechen und scheint nun hinter Harry her zu sein. Schlimmer noch: Man munkelt, der Bösewicht sei am Tod von Harrys Eltern beteiligt gewesen.

Gewitzt: Schulleiter Dumbledore (Foto: Warner) Großansicht

Gewitzt: Schulleiter Dumbledore (Foto: Warner)

Große Erwartungen

Also versetzen Schulleiter Dumbledore (Michael Gambon) und das Ministerium für Magie Harrys gesamtes Umfeld in höchste Alarmbereitschaft. Und Harry? Der weiß vor lauter gegensätzlichen Informationen bald nicht mehr, wo ihm der Kopf steht...

Von der Liebesgeschichte "Große Erwartungen" über den Überraschungshit "Y tu mamá también" hin zu 13-jährigen Zauber-Schülern! Werden die Protagonisten auch immer jünger, scheint es für Regisseur Alfonso Cuaróns Karriere kein Halten mehr zu geben.

Harrys unerträgliche Tante Marge ereilt ihr verdientes Schicksal (Foto: Warner) Großansicht

Harrys unerträgliche Tante Marge ereilt ihr verdientes Schicksal (Foto: Warner)

Magische Neuzugänge

Schließlich gehören neben den Lieblingen Daniel Radcliffe, Hermine-Darstellerin Emma Watson und Rupert Grint alias Ron auch hochkarätige Neuzugänge wie David Thewlis ("The Big Lebowski") und Timothy Spall ("Last Samurai") zum Darsteller-Ensemble von Potter Nummer 3.

Und zusammen mit Cuaróns einfallsreicher Regie und den wie immer sagenhaften Special Effects sorgen die dafür, dass jungen und älteren Magie-Fans wieder einmal Hören und Sehen vergeht.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Ultimate Edition, 3 Discs)

Schöne Sache. Mit der Verfilmung des dritten "Harry Potter"-Romans von J.K. Rowling kann Warner den ersten Klassiker der Serie vermelden. Nach den eher pflichtbewussten ersten beiden Filmen setzt Alfonso Cuarons Adaption nun zum bislang vermissten Höhenflug der Fantasie an, vor allem weil der mexikanische Filmemacher das entsprechende visuelle Vokabular und Gespür für die Magie der Vorlagen findet. Der lyrischste "Potter" ist auch der bisher komplexeste und düsterste Beitrag der Reihe, in dem es nur vordergründig um die Bedrohung des entflohenen Verräters Sirius Black geht, während er mit leichter, bestimmter Hand Themen wie Freundschaft, die Last der Vergangenheit und die Angst vor dem Erwachsenwerden streift.

In einer frühen Szene des Films wird Harry von dem Riesen Hagrid überraschend auf den Rücken eines Hippogreifs gesetzt, einer Mischung aus Pferd und Adler, der sich mit dem jungen Zauberer in die Lüfte erhebt, über die Weiten eines Sees schweift und dabei spielerisch seine Klauen im Wasser streifen lässt, während Harry im Vorübergleiten seine Reflektion in den Wellen sieht. Es ist der anmutigste, eleganteste und poetischste Augenblick, den eine "Harry Potter"-Verfilmung bislang hervorgebracht hat. Zu verdanken ist er Alfonso Cuaron, der mit dem unterschätzten "A Little Princess" bereits vor neun Jahren sein Gespür für pure Filmmagie erkennen ließ. Seine Leidenschaft und Vision beflügeln hier sämtliche Beteiligte und treiben sie zu Höchstleistungen an. Waren die bisherigen Adaptionen funktionale und bisweilen grotesk überzeichnete Bebilderungen der Romane, entfaltet sich jetzt die Pracht des Potter-Universums in voller Bilderkraft, als Filmabenteuer, das sich zwar der Vorlage verpflichtet fühlt, aber auch auf eigenen Beinen stehen und bestehen kann.

Cuaron hat das Glück, dass "Der Gefangene von Askaban" das gelungenste der Potter-Bücher von J.K. Rowling ist. Musste sie sich in den ersten Veröffentlichungen erst einmal vorsichtig in das selbst geschaffene Universum hineintasten, wirkt die Autorin hier erstmals traumwandlerisch sicher und selbstbewusst. Mühelos entfaltet sie den dramatischsten ihrer Plots, während die erwachende Pubertät ihrer Protagonisten allen Entwicklungen und Verstrickungen eine weitere Dimension verleiht. Auch ist es die düsterste Geschichte bislang. Cuaron zollt diesem Umstand gleich in den ersten Momenten seines Films mit einer insgesamt gedeckteren Farbpalette Tribut. Sofort etabliert er aber auch einen filmischeren Ansatz als sein Vorgänger Columbus und ein fast unschlagbares Gespür für visuelle Komposition. Wie von selbst erhalten die Abenteuer Harrys im dritten Jahr an der Zauberschule Hogwarts zusätzliches Gewicht. Durch den Gänsehaut erregenden Auftritt der Dementoren wird es noch erhöht: Die seelenlosen Gefängniswärter von Askaban, die alles in ihrem Umfeld gefrieren lassen und wie Dämonen in einem Terry-Gilliam-Film wirken, suchen nach Sirius Black. Er gilt als Verantwortlicher für den Tod seiner besten Freunde, den Eltern von Harry, die er dem bösen Voldemoort zugespielt haben soll. Nun macht er Jagd auf den Zauberlehrling. Doch nicht nur die bedrohliche Aura Blacks weckt in Harry das Bedürfnis, mehr über seine Eltern zu erfahren. Mit Remus Lupin tritt als neuer Lehrer ein weiterer einstiger Freund der Potters auf den Plan, der zu Harrys väterlichem Freund wird. Wenn Lupin dem Jungen unter vier Augen mit großer Zuneigung von seinem Vater erzählt, stellt sich eine emotionale Sogkraft ein, die die "Potter"-Filme vormals vermissen ließen.

Gleichzeitig lässt Cuaron keine Gelegenheit aus, das Aufkeimen des Erwachsenseins von Harry und seinen Freunden Ron und Hermine zu thematisieren. Das beginnt zunächst augenzwinkernd mit der Szene, in der Harry unter der Bettdecke mit seinem Zauberstab spielt, spielt aber alsbald eine bedeutsame Rolle: Immer wieder fordert das Drehbuch von Steve Kloves rebellischen Sturm und Drang ein, von dem schelmischen "Missetat begangen", mit dem man die Tinte einer Landkarte unsichtbar machen kann, bis zum letzten euphorischen Satz des Films, der Harry und die Zuschauer animiert, "Tunichtgute" zu sein. Die Grenzen des Mainstreams loten die Filmemacher auch mit dem Showdown aus, der diesmal nicht in überlautem Bombast versinkt, sondern - der Vorlage entsprechend - auf eine faszinierende Zeitreise setzt, in der Harry sich selbst begegnet.

In diesem neuen filmischen Kontext erhalten die Schauspieler jede erdenkliche Freiheit zu glänzen. Besonders Daniel Radcliffe offenbart eine emotionale Tiefe, die man bislang nur ahnen konnte: Erstmals ist er ein beinahe tragischer Held, dem nicht mehr alles von allein zufällt. Hier muss er kämpfen. Und er kann froh sein, eine Emma Watson als Hermine an seiner Seite zu haben, die für ihren Freund sogar die Zeit zurückdreht. Fulminant ist auch die Leistung von David Thewlis als Lupin, während Gary Oldman als Sirius Black ein Maximum aus seiner minimalen Zeit auf der Leinwand herausholt.

Der eigentliche Star des Films aber ist sein Regisseur: Wie Alfonso Cuaron Fantasy und Realismus fusioniert, wie er mit grenzenloser Imagination und perfekten Effekten dafür sorgt, dass immer irgendwo auf der Leinwand etwas los ist, wie er Grusel mit leichten Momenten ausbalanciert, das ringt Respekt ab. Elegant lässt er seinen "Harry Potter" schweben, wie auf den Schwingen eines Hippogreifs, dessen Fänge den Boden nur ganz leicht berühren. ts.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Ultimate Edition, 3 Discs)

Während die abscheuliche Tante Magda über den Nachthimmel schwebt, kehrt Harry nach Hogwarts zurück, um sein drittes Ausbildungsjahr zu beginnen. Eine haarsträubende Busreise im Fahrenden Ritter bringt ihn zur Winkelgasse, wo er erfährt, dass der flüchtige Sträfling Sirius Black hinter ihm her ist. So beginnt das neue Schuljahr. In Hogwarts lernen Harry und seine Freunde die schwierige Kunst, mit einem Hippogreif umzugehen, die ständig ihre Gestalt verändernden Irrwichte in lustige Formen zu verwandeln und sogar die Zeit zurückzudrehen. Die Seelen aussaugenden Dementoren belauern die Schule und bedrohen Harry, während Der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf einen Spitzel in der Burg untergebracht hat. Und Harry muss es mit allen aufnehmen.

Die Verfilmung von J.K. Rowlings drittem Buch inszenierte Alfonso Cuarón: jetzt erscheint der Film erstmals in einer Ultimate Edition, mit zahlreichen nie zuvor gesehen Specials und Hintergrunddokumentationen!

Quelle: Warner Home Video

BEHIND THE SCENES
Dokumentationen
Featurette
Interviews
Making Of
Trailer

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Daniel Radcliffe   als Harry Potter
  Rupert Grint   als Ron Weasley
  Emma Watson   als Hermine Granger
  Robbie Coltrane   als Rubeus Hagrid
  Michael Gambon   als Professor Dumbledore
  Richard Griffiths   als Onkel Vernon Dursley
  Gary Oldman   als Sirius Black
  Alan Rickman   als Professor Snape
  Fiona Shaw   als Tante Petunia Dursley
  Maggie Smith   als Professorin McGonagall
  Timothy Spall   als Peter Pettigrew
  David Thewlis   als Professor Lupin
  Emma Thompson   als Professor Sybil Trelawney
  Julie Walters   als Mrs. Weasley
  David Bradley   als Angus Filch
  Tom Felton   als Draco Malfoy
  Robert Hardy   als Cornelius Fudge
  Mark Williams   als Mr. Weasley
  Pam Ferris   als Tante Marge
  Paul Whitehouse   als Sir Caddogan
  Julie Christie   als Madame Rosmerta
 
Regie:  Alfonso Cuarón  
Buch:  Steven Kloves  
Musik:  John Williams  
Kamera:  Michael Seresin  
Produzent:  David Heyman  
  Chris Columbus  
  Mark Radcliffe  

George Clooney treibt ohne Sauerstoff ins All hinaus

Das ist der Albtraum jedes Astronauten…

George Clooney: Horror-Unfall in "Gravity" (Foto: Fox) Großansicht

George Clooney: Horror-Unfall in "Gravity" (Foto: Fox)

Das Raumschiff explodiert, die Atemreserven sind minimal und ringsum ist nur noch die kalte unendliche Leere des Weltraums…

Mit diesem Horror-Szenario sieht sich George Clooney in "Gravity" konfrontiert. Filmriese Warner hat die offizielle Handlung des SciFi-Thrillers von Alfonso Cuarón bekannt gegeben. Der Regisseur hatte schon mit "Der Gefangene von Askaban" den vielleicht düstersten aller Harry Potter-Filme vorgelegt und erweist sich in seinem Weltraum-Spektakel mit George Clooney erneut als Garant für unbehagliches Gruseln.

Der Superstar spielt dabei den Weltraum-Veteranen Matt Kowalsky, der seinen letzten Shuttle-Flug kommandiert, danach winkt der Ruhestand. Mit an Bord ist Sandra Bullock als Dr. Ryan Stone, eine brillante Medizinerin, die zum ersten Mal ins Weltall aufbricht.

Hollywood-Schnäppchen: Im ganzen Film nur zwei Schauspieler

Beim gemeinsamen Außeneinsatz geschieht das Unvorstellbare: Das Shuttle explodiert und die beiden Astronauten treiben hilflos ins All hinaus. Funkverbindung Fehlanzeige und damit auch jede Chance auf Rettung. Mit jedem Atemzug verringert sich der wenige Sauerstoff, der den beiden in ihren Raumanzügen bleibt.

An dieser Stelle wird die Beschreibung äußerst geheimnisvoll: Denn angeblich besteht die einzige Chance auf Heimkehr für die beiden darin, noch weiter in die erschreckenden Weiten des Raums vorzudringen. Was die Astronauten dabei erwartet und wie und warum sie das Gefundene vielleicht wieder zur Erde zurück bringen könnte, bleibt ein Geheimnis, bis "Gravity" ins Kino kommt.

Das kann allerdings noch ein wenig dauern, denn momentan ist noch unklar, wann genau das Shuttle mit George Clooney und Sandra Bullock in den Kinos abhebt. Übrigens wird in "Gravity" außer den beiden Superstars kein einziger weiterer Darsteller zu sehen sein. Mit diesem Kammerspiel-Ansatz verspricht "Gravity" Science Fiction-Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau - also eher in der Tradition von "Solaris" oder "Moon" statt Popcorn-Spektakeln wie "Transformers" oder "Alien vs. Predator"…

 

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Ultimate Edition, 3 Discs) in der Fotoshow

 

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