Blu-ray Disc (2 Discs)

Harry Potter und der Halbblutprinz

Sechstes Kinoabenteuer des Jungmagiers, der die Liebe und Lord Voldemorts Geheimnis für ein ewiges Leben entdeckt.


Harry Potter und der Halbblutprinz (2 Discs)
Start: 20.11.2009

Originaltitel: Harry Potter and the Half-Blood Prince

Fantasy

USA 2009
Laufzeit: 153 Min.
FSK: ab 12

Daniel Radcliffe
Rupert Grint
Emma Watson

Regie: David Yates
Warner Home Video

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Ron, Hermine und Harry halten immer noch fest zusammen (Foto: Warner) Großansicht

Ron, Hermine und Harry halten immer noch fest zusammen (Foto: Warner)

Der zweite Sommerstart des magischen Helden hat uns Muggel eine enorme Wartezeit abverlangt. Wo wir bereits alljährlich einen Extraplatz am weihnachtlichen Gabentisch reserviert hatten und im fünften Teil "Harry Potter und der Orden des Phönix" den Juli als Bescherung einplanen durften, mussten wir uns nun in Geduld üben, ehe die Zauberschule Hogwarts zum sechsten Mal ihre traditionsreichen Tore öffnet.

Dafür passiert hinter den wundersamen Pforten Aufregenderes denn je. Der stolze Prachtbau ist nicht mehr die uneinnehmbare Festung, auf die sich bisher alle Jahrgänge verlassen konnten. Die Angst geht um und droht eine Tragödie heraufzubeschwören. Denn die Todesser, Lord Voldemorts finstere Verbündete, treiben ihr Unwesen und verbreiten in J. K. Rowlings magischer Welt Aufruhr und Gewalt.

Professor Dumbledore weiht Harry in sehr spezielle Geheimnisse ein (Foto: Warner) Großansicht

Professor Dumbledore weiht Harry in sehr spezielle Geheimnisse ein (Foto: Warner)

Das Böse kommt nach Hogwarts

Deshalb gelten die strengsten Sicherheitsvorkehrungen in Hogwarts, um das sechste Schuljahr für den mittlerweile endgültig rehabilitierten Harry Potter (Daniel Radcliffe), Hermine Granger (Emma Watson), Ron Weasley (Rupert Grint) und ihre Mitschüler zu garantieren. Albus Dumbledores (Michael Gambon) Sorgen sind berechtigt, denn unter den Slytherins könnten sich Todesser eingeschlichen haben.

Deshalb verschafft der weise Rektor im Privatunterricht Harry Zugang zu Voldemorts Geschichte, der wie er einst in dem Gemäuer ausgebildet wurde. Außerdem erhält Harry Hilfe aus seinem Zaubertrankbuch, das früher einem Halbblutprinzen gehörte und von diesem mit nützlichen Anmerkungen versehen wurde. Doch ob die Bannsprüche wirklich helfen und wer dieser ominöse Vorbesitzer ist, kann Harry erst enträtseln, als es schon fast zu spät ist.

Draco Malfoy arbeitet hart an seinem Ruf als Bösewicht (Foto: Warner) Großansicht

Draco Malfoy arbeitet hart an seinem Ruf als Bösewicht (Foto: Warner)

Hormone in Aufruhr

Sonderliche Unterstützung wird ihm nämlich von seinen Freunden nicht zuteil: Ihre Hormone spielen verrückt. Statt auf die tatsächlichen Gefahren zu achten, verstricken sich die Pubertierenden in verwirrende Liebesaffären. Lavender umschmeichelt den linkischen Ron, auf den es aber auch Romilda abgesehen hat. Weshalb Hermine vor Eifersucht kocht.

Harry selbst seufzt Ginny (Bonnie Wright) hinterher, von der Dean ebenfalls fasziniert ist. So jongliert der Nachwuchsmagier mit dem verschärften Schulstress, der bezaubernden Ginny und zugleich Voldemorts tödlichem Zorn, der auf das ganze Land überzugreifen scheint: Muggel verschwinden spurlos, rätselhafte Tode häufen sich.

Selbst ein Zauberer kann sich nicht gegen die Liebe wehren (Foto: Warner) Großansicht

Selbst ein Zauberer kann sich nicht gegen die Liebe wehren (Foto: Warner)

Gefährliche Turbulenzen

Turbulente Zeiten sind angebrochen, in denen beide Seiten mit zahlreichen Finessen taktieren, um die finale Konfrontation für sich entscheiden zu können. David Yates sorgt nach dem fünften Teil wieder für einen schwindelerregend ideenreichen Blockbuster-Traum inmitten der Welt der Wunder, wo verschlungene Romanzen und tödliche Bedrohungen für ein fantastisches Erlebnis sorgen.

Als Lord Voldemorts Faust sich immer enger um die Welt der Muggels und der Zauberer schließt, ist auch Hogwarts nicht mehr so sicher wie früher. Harry vermutet die Gefahr in der Burg selbst, doch Dumbledore konzentriert sich eher darauf, Harry auf die Entscheidungsschlacht vorzubereiten, die nun bald bevorsteht. Gemeinsam suchen sie nach einer Strategie, mit der sich Voldemorts Verteidigungslinien durchbrechen ließen. Zu diesem Zweck engagiert Dumbledore seinen alten Freund und Kollegen Horace Slughorn, der offenbar über entscheidene Informationen verfügt. Trotz der drohenden letzten Auseinandersetzung knospen in Harry, Ron, Hermine und ihren Mitschülern romantische Gefühle. Während alle Welt verliebt ist, bahnt sich eine Tragödie an, die Hogwarts unwiderruflich verändern könnte.

Quelle: Warner Home Video

Harry Potter und der Halbblutprinz

Regie:  David Yates  
Buch:  Steven Kloves  
Kamera:  Bruno Delbonnel  
Produzent:  David Heyman  
  David Barron  
 
Darsteller:  Daniel Radcliffe   als Harry Potter
  Rupert Grint   als Ron Weasley
  Emma Watson   als Hermine Granger
  Jim Broadbent   als Horace Slughorn
  Helena Bonham Carter   als Bellatrix Lestrange
  Robbie Coltrane   als Rubeus Hagrid
  Michael Gambon   als Albus Dumbledore
  Alan Rickman   als Professor Severus Snape
  Maggie Smith   als Professorin Minerva McGonagall
  Tom Felton   als Draco Malfoy
  Evanna Lynch   als Luna Lovegood
  Bonnie Wright   als Ginny Weasley
  Jessie Cave   als Lavender Brown
  Hero Fiennes Tiffin   als Tom Riddle
  Frank Dillane   als Tom Riddle als Teenager

Draco Malfoy bringt Gollum auf die Palme

Nach dem Kult ist vor dem Kult: "Harry Potter"-Schurke Tom Felton und "Herr der Ringe"-Gollum Andy Serkis treffen sich auf dem "Planet der Affen"

"Harry Potter"-Star Tom Felton spielt auch auf dem "Planet der Affen" ein ziemliches Ekel (Foto: Warner) Großansicht

"Harry Potter"-Star Tom Felton spielt auch auf dem "Planet der Affen" ein ziemliches Ekel (Foto: Warner)

Das Ende der Menschheit ist nah! Wie konnte das nur passieren? Etwa so: Gollum will eine Banane und Draco Malfoy gibt ihm keine. Worauf der eine "Meine Revolutschion" nuschelt und der andere mal wieder an allem Schuld ist - diesmal am blutigen Aufstand der Primaten.

"Gollum" Andy Serkis macht sich zum Affen Cäsar in "Rise of the Apes". Tom Felton spielt seinen Peiniger. Er ist als weißblonder Klassenkamerad von Harry Potter zum Charakter-Schurken gereift. Jetzt darf er sich als Schimpansenschinder weiter vom Publikum hassen lassen. Glückwunsch: Tom Felton ist nach dem Ende der "Harry Potter"-Saga der Wechsel zur nächsten Großproduktion prima gelungen.

Gepimpte Schimpansen rächen sich am Harry Potter-Star

"Rise of the Apes" ist die Vorgeschichte von "Planet der Affen", 1968 mit Charlton Heston verfilmt und 2001 erneut vom Tim Burton in Szene gesetzt. Auch "Rise of the Apes" ist ein Remake und zwar des 1972 gedrehten "Eroberung vom Planet der Affen". Darin wird erzählt, wie es auf der Erde zum Rollentausch zwischen Menschen und Affen kam.

Tom Felton spielt den Sohn eines Tierheimbetreibers (Brian Cox), den Bösewicht in "Rise of the Apes". Er behandelt die ihm anvertrauten Affen nicht gut und das bekommt ihm schlecht. In seinen Käfigen vegetieren nämlich auch gentechnisch gepimpte Schimpansen, die Pläne schmieden (allen voran 'Cäsar' Andy Serkis). Es könnte natürlich auch sein, dass Tom Felton gegen den Strich besetzt wurde und an der Seite der Affen streitet. Das wäre wirklich überraschend, doch irgendwie unpassend: Wir können uns nur zu gut vorstellen, wie sich Draco Malfoy kalt lächelnd die Zeit mit grausamen Spielen vor den Affenkäfigen vertreibt ...

 

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