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Kaufvideo
Erhältlich seit:
20.11.2009
Originaltitel: Harry Potter and the Half-Blood Prince
USA 2009
Laufzeit: 147 Min.
FSK: ab 12
Daniel Radcliffe
Rupert Grint
Emma Watson
Regie: David Yates
Warner Home Video Germany

Die Liebe ist der größte Zauber im sechsten Kinoabenteuer des erwachsen werdenden Jungmagiers.
Ursprünglich für den Winterstart vorgesehen, kommt Harry Potter nun im Sommer ins sechste Schuljahr. Der Film ist ein Hybrid der Stimmungen, die man mit diesen Jahreszeiten nicht nur im Kino verbindet: heiter und verspielt, düster und ernst. Überraschend ist, wie die Haupthandlung, Lord Voldemorts Wiederauferstehung, zum Nebenschauplatz wird, weil die Hallen von Hogwarts ganz im Zeichen der Hormone stehen. David Yates, der bereits den Vorgänger inszenierte, eröffnet den Nachfolger mit einer furiosen Actionsequenz. Lässt Voldemorts Todesser entfesselt durch die Straßen der Muggel-Metropole London rauschen, als hätten zuvor Kameraleute von Google Street View die Verkehrswege auf dem Zauberbesen abgeflogen. Am Ende steht die Zerstörung der Millennium Bridge. Vermutete, ähnlich spektakuläre Folgeattacken gibt es nicht. Bis auf eine Ausnahme sind Angriffe nur in Reaktionen darauf oder im Dialog präsent, wenn wiederholt von spurlos Verschwundenen oder verschärften Sicherheitsmaßnahmen in Hogwarts die Rede ist.
Stärker als bisher wendet sich Steve Kloves' Drehbuch dem Liebeskarusell in der Zauberschule zu, in dem die jungen Protagonisten anfangs alle auf den falschen Plätzen sitzen, bis sie am Ende die richtige Begleitung gefunden haben. Harry wird sich seiner veränderten Gefühle für Rons Schwester Ginny bewusst, Hermine hält einen aufdringlichen Nachwuchscasanova auf Distanz, weil sie ihr Herz für Ron reserviert hat, der allerdings, plötzlich populär geworden, von einem Quidditch-Groupie beknutscht wird und dies genießt. Diese Teen-Verwirrung, mehr von Euphorie als Enttäuschung geprägt, gibt dem Film einen erstaunlich heiteren Grundton, der die dramatische Bedrohung überlagert. Auf der Ebene des Bösen wird Alan Rickmans zwielichtiger Severus Snape vermeintlich endgültig als Gehilfe enttarnt und die Ermordung einer Zentralfigur eingeleitet. Viel Raum nimmt ein neuer, exzentrischer, von Jim Broadbent mit allen menschlichen Facetten belebter Professor ein, dessen größtes Geheimnis Harry lösen wird und damit Voldemorts Vernichtung in den beiden abschließenden Filmen vorbereitet.
Sichtbar ist das Dilemma des Films, der erzählerisch eigenständig sein, aber auch Fäden für die Nachfolger spinnen muss. Mit reduzierter Fantasy-Action, neben dem Opener ein Quidditch-Game, eine weitere Todesser-Attacke und der unheimliche Auftritt einer Skelett-Armee, ist dieser Harry Potter verhaltener und charakterorientierter als die Vorgänger. Damit trägt der Film, dessen Spektakel seine Figuren und die Magie der Liebe ist, wie schon seine Vorlage den Fans Rechnung, die mit Harry & Hogwarts gewachsen und älter geworden sind. kob.
| Darsteller: | Daniel Radcliffe | als Harry Potter | |
|---|---|---|---|
| Rupert Grint | als Ron Weasley | ||
| Emma Watson | als Hermine Granger | ||
| Jim Broadbent | als Horace Slughorn | ||
| Helena Bonham Carter | als Bellatrix Lestrange | ||
| Robbie Coltrane | als Rubeus Hagrid | ||
| Michael Gambon | als Albus Dumbledore | ||
| Alan Rickman | als Professor Severus Snape | ||
| Maggie Smith | als Professorin Minerva McGonagall | ||
| Tom Felton | als Draco Malfoy | ||
| Evanna Lynch | als Luna Lovegood | ||
| Bonnie Wright | als Ginny Weasley | ||
| Jessie Cave | als Lavender Brown | ||
| Hero Fiennes Tiffin | als Tom Riddle | ||
| Frank Dillane | als Tom Riddle als Teenager | ||
| Regie: | David Yates | ||
| Buch: | Steven Kloves | ||
| Kamera: | Bruno Delbonnel | ||
| Produzent: | David Heyman | ||
| David Barron | |||
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Italienisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
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