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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1

Düstere Ouvertüre des auf zwei Teile angelegten Franchisefinales, in der Harry Potter und seine Freunde von Lord Voldemorts Mächten des Bösen scheinbar hoffnungslos in die Enge getrieben werden.


Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1

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Erhältlich seit:
15.04.2011

Originaltitel: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I

Fantasy

USA/Großbritannien 2010
Laufzeit: 139 Min.
FSK: ab 12

Daniel Radcliffe
Rupert Grint
Emma Watson

Regie: David Yates
Warner Home Video Germany

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1

Nach dem Tod von Albus Dumbledore ist Hogwarts verwaist, und das Zaubereiministerium unter der Kontrolle von Lord Voldemorts Anhängern. Während der Fürst der Finsternis Harry und einem geheimnisvollen verschollenen Zauberstab nachspürt, begibt sich sein junger Erzfeind mit Hermine und Ron auf die Suche nach den verbleibenden Horkruxen, deren Zerstörung Voldemorts Macht brechen können. Eine Suche, die die Freunde an den Rand der Verzweiflung, und ihren furchterregenden Gegner immer näher zu seinem Ziel bringt.

Die Ouvertüre des zweiteiligen Potter-Finales nimmt sich für den Plot, der reduzierter als bei den Vorgängerfilmen wirkt, ausgiebig Zeit. In der Folge fokussiert sich Regisseur David Yates auf den Aufbau einer beklemmenden und bedrohlichen Atmosphäre, die den Film zum bisher düstersten und erwachsensten der Reihe macht. Einer der optisch überzeugendsten ist er überdies, dank der plastischen Bilder von Kameramann Eduardo Serra. Eindrucksvoll wird so die Saat gesät für das 2011 folgende Finale.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1

Zum vorletzten Mal duelliert sich der Zauberlehrling mit dem Unaussprechlichen in einem überzeugend düsteren Vorfinale auf das im Sommer folgende Franchiseende.

Alles ist anders im ersten Teil der finalen Abrechnung zwischen Gut und Böse, die auch ohne den geplanten 3-D-Bonus mit fantastisch plastischen Bildern von Kameramann Eduardo Serra in Koalition mit Digitalzauberei visuell verblüfft. Hogwarts ist als Schauplatz verwaist und aufgegeben, seine traditionellen Rituale wie auch ein Großteil der vertrauten Lehrer und Schüler sind weitgehend in die Erinnerung verbannt. Und Düsternis dominiert den Film in einem Ausmaß, das die Freigabe ab 12 Jahren wirklich begründet.

Bereits der Einstieg ist atmosphärisch brillant, zeigt, wie Harry, Hermine und Ron ihre Heime, ihre Kindheit, verlassen, um sich vor dem zu schützen, der vor seinen Anhängern seine Macht demonstriert. Im Schloss von Lucius Malfoy bittet Lord Voldemort zum Folterdinner, das für eine entführte Hogwarts-Lehrerin im Magen seiner Hausschlange endet. Nach der Reunion des zentralen Heldentrios und seiner Verbündeten schließt sich die erste große Actionsequenz des Films an - eine Luftattacke, die von Voldemort und seinen Todessern auf Potter geführt wird. Fortan ist die Titelfigur an keinem Ort mehr sicher, zieht sich eine Stimmung der Verlorenheit und Hoffnungslosigkeit durch den Film, die das Potter-Trio bis zum Ende begleitet.

Die Suche nach dem mächtigsten Zauberstab der magischen Welt und den verbleibenden Horkruxen, mit deren Zerstörung auch Voldemorts Schicksal besiegelt werden kann, ist das dominante dramatische Motiv des siebten Potter-Films, das alles überschattet - auch die Beziehung der Hauptfiguren, die im Vorgänger romantisch fixiert wurde und damit kaum weiterentwickelt werden kann. Für die wenigen entspannten Momente sorgen der kauzige Ron und eine Verwechslungssequenz, die die Freunde mit erwachsenen Tarnidentitäten ins Zaubereiministerium führt. Das Eindringen in diese von Voldemort unterwanderte Institution, die den Terror von "Brazil" vergleichsweise harmlos erscheinen lässt, gehört zu den Höhepunkten des Films, wie auch eine visuell innovative Animationssequenz, die die Vorgeschichte der titelgebenden Heiligtümer erzählt, und eine von mehreren unheimlichen Waldszenen, in der Hermine, für das Böse unsichtbar, der tödlichen Gefahr direkt ins Auge sieht.

Die Entwicklung des Plots, der reduzierter als bei den Vorgängern wirkt, dehnt der Film spürbar - und will, wie schon seine Vorgänger, Muggles vor der Leinwand nicht erklären, warum in bestimmten Szenen Magie, etwa ein "Geständniszauber", nicht als Lösung eingesetzt werden kann. Das macht manchmal ratlos, trübt aber den Gesamteindruck dieses von Alexandre Desplat auch musikalisch aufgewerteten Films nicht, der das Potter-Franchise mit "The Road" verbindet und auch ohne Overkill an Effekten optisch und atmosphärisch eindrucksvoll die Saat für das große Finale im Sommer sät. kob.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1

Harry, Ron und Hermine übernehmen die gefährliche Aufgabe, das Geheimnis von Voldemorts Unsterblichkeit und Vernichtungswahn aufzuspüren und zu zerstören: die Horkruxe. Die drei Freunde sind auf der Flucht und mehr denn je aufeinander angewiesen. Doch dunkle Mächte in ihren eigenen Reihen drohen sie zu trennen. Die Welt der Zauberer ist inzwischen äußerst gefährlich geworden. Der lange befürchtete Krieg hat begonnen, und Voldemort reißt die Macht im Zaubereiministerium und sogar in Hogwarts an sich - wer sich widersetzt, wird eingeschüchtert und weggesperrt. Der Auserwählte wird zum Gejagten: Die Todesser haben den Befehl, Harry bei Voldemort abzuliefern - und zwar lebendig.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Daniel Radcliffe   als Harry Potter
  Rupert Grint   als Ron Weasley
  Emma Watson   als Hermine Granger
  Helena Bonham Carter   als Bellatrix Lestrange
  Robbie Coltrane   als Rubeus Hagrid
  Ralph Fiennes   als Lord Voldemort
  Brendan Gleeson   als "Mad-Eye" Moody
  Jason Isaacs   als Lucius Malfoy
  Alan Rickman   als Severus Snape
  Julie Walters   als Mrs. Weasley
  Mark Williams   als Arthur Weasley
  Tom Felton   als Draco Malfoy
  Bonnie Wright   als Ginny Weasley
  James Phelps   als Fred Weasley
  Oliver Phelps   als George Weasley
  Evanna Lynch   als Luna Lovegood
 
Regie:  David Yates  
Buch:  Steven Kloves  
Musik:  Alexandre Desplat  
Kamera:  Eduardo Serra  
Produzent:  David Barron  
  David Heyman  

Robert Pattinson knutscht "Twilight"-Wolf Taylor Lautner

Robert Pattinson, Kristen Stewart, Mila Kunis und Justin Timberlake sorgten für Lacher bei den MTV Movie Awards.

Robert Pattinson und Kristen Stewart küssten sich ausnahmsweise mal nicht! (Foto: Concorde) Großansicht

Robert Pattinson und Kristen Stewart küssten sich ausnahmsweise mal nicht! (Foto: Concorde)

Robert Pattinson ist der beste Küsser weit und breit. Das bestätigten nun die MTV Movie Awards, bei denen Pattinson und Kristen Stewart unter anderem in der Kategorie "Bester Kuss" für "Eclipse - Biss zum Abendrot" abräumten. Doch wer glaubte, dass Frauenschwarm Pattinson den preisgekrönten Filmkuss mit Kristen Stewart auf der Bühne gleich wiederholt, lag daneben. Robert nämlich hatte einen ganz eigenen Plan - und knutschte lieber "Twilight"-Co-Star Taylor Lautner.

Zuvor lieferte er sich zuerst mit Kristen ein kleines Geplänkel: "Ich bin ganz traurig, weil es sich gar nicht so anfühlt, als ob ich dich wirklich geküsst hätte", so Robert. "Und, möchtest du mich vielleicht jetzt auch nicht küssen?", antwortete Kristen. Darauf Robert: "Genau, es wird Zeit, dass wir es endlich tun! Aber ich habe da jemanden hier im Publikum im Visier, der das mehr zu schätzen wüsste." Sprachs - und schnappte sich den verdatterten Taylor Lautner für einen dicken Schmatz.

Penisgrapscher von Mila Kunis

"Twilight" gewann neben der Kategorie "Bester Kuss" auch noch den Preis für "Bester Film", "Beste Hauptdarsteller" (Pattinson und Stewart) und "Beste Kampfszene" (zwischen Pattinson und Victoria-Darstellerin Bryce Dallas Howard).

Für noch mehr Aufregung aber sorgten allerdings Justin Timberlake und Mila Kunis, die Robert und Kristen ihre Preise überreichen sollten und sich auf der Bühne frech befummelten: Timberlake nahm sich von hinten Milas Brüste vor mit den Worten: "Mila und ich haben uns niemals miteinander verabredet, wir haben eine rein platonische Beziehung ... Deshalb kann ich auch so was machen!"

Auf den doppelten Busengrapscher reagierte Kunis wenig zimperlich und griff Timberlake direkt an die Hose: "Und ich kann deshalb so was tun!" Timberlake setzte noch einen drauf und fiel Mila in den "Und der beste männliche Hauptdarsteller heißt ..."-Satz mit den Worten: "Ich denke, den haben wir schon gefunden! Was für eine schamlose Referenz an meinen Penis!"

In der Kategorie "Bester Bösewicht" gewann übrigens Tom Felton alias Draco Malfoy aus "Harry Potter" gewonnen und sich unter anderem gegen Mickey Rourke aus "Iron Man 2" und Leighton Meester aus "The Roommate" durchgesetzt.

 

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 in der Fotoshow

 

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