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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2

Der letzte "Harry Potter"-Film beendet das zehnjährige Duell zwischen dem gereiften Zauberlehrling und dem gefürchteten Lord Voldemort mitreißend und actionintensiv.


Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 (Einzel-Disc)

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Erhältlich seit:
18.11.2011

Originaltitel: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part II

Fantasy

USA/Großbritannien 2011
Laufzeit: 125 Min.
FSK: ab 12

Daniel Radcliffe
Emma Watson
Rupert Grint

Regie: David Yates
Warner Home Video Germany

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 (Einzel-Disc)

Während Lord Voldemort seine Anhänger zum Endkampf um Hogwarts versammelt, versuchen Harry, Hermine und Ron die letzten verbleibenden Horkruxe zu vernichten, um Voldemort und seine gesplittete Seele entscheidend schwächen zu können. Viele Opfer wird es im Kampf gegen Todesser, Dementoren und Riesen zu beklagen geben. Fast scheint der siegessichere Fürst der Finsternis tatsächlich triumphieren zu können, doch eine eigene Fehleinschätzung, eine fremde List und Harry Potter besiegeln schließlich sein Schicksal.

Der achte "Harry Potter"-Film bringt ein Franchise, das Filmgeschichte schrieb, zu einem würdigen Ende. Das Splitting des Finales bleibt zwar unglücklich, weil der im Vorgänger entwickelte dramatische Sog sich erst wieder aufbauen muss, doch alle Aufgaben, die ihm das Buch stellte, erfüllt Teil 2 mit Qualität. Der Schwerpunkt liegt im Unterschied zum charakterzentrierten ersten Teil auf Action, die atemlos, mit düsteren und epischen Bildern auf den Zuschauer zurollt. Ein Finale, das sich das Etikett grande durchaus verdient.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 (Einzel-Disc)

Der achte und letzte Film mit dem gereiften Zauberlehrling bringt den erwartet epischen und actionintensiven Showdown mit dem Fürsten der Finsternis.

Alles endet hier. Zehn Jahre, so lange wie die Belagerung Trojas, zog sich der Kampf Potters mit Lord Voldemort hin. Auch wenn durch das Splitting des letzten Buchs der entwickelte dramatische Sog nicht ohne Verpuffungsreaktionen in den Nachfolger übernommen werden kann und die Varianz von Action und Figurencharakterisierung zugunsten einer Dominanz dieser Aspekte in den jeweiligen Teilen aufgegeben wurde, atmet das Finale Qualität, ist ein würdiger Abschluss eines Franchise, das Filmgeschichte schrieb. Nach der Konzentration des Vorgängers auf das zentrale Trio und ein Gefühl unausweichlicher Isolation, öffnet sich Teil 2 zu einer Finalschlacht, bei der das Gemeinsame die Vereinzelung ablöst.

David Yates' muss alle Fragen beantworten, die Verbindung zu den früheren Filmen halten, kann den Motor nie stottern lassen. Die Folge ist ein mit Charakteren, Action und Effekten gespicktes Finale, in dem der Tod einer wichtigen Nebenfigur fast zur Randnotiz wird und die Dynamik zwischen den drei Protagonisten sich auf kurze Blicke oder Berührungen beschränken muss. Die verbliebenen Horkruxe gilt es zu vernichten, um Voldemort entscheidend schwächen und dann vernichten zu können. Ein Auftrag, der zum Eindringen in die Zaubererbank, zur Konfrontation mit einem Drachen und einem Geist (stark: Kelly Macdonald) und schließlich zur Schlacht mit Voldemorts Anhängern führt, in der Regisseur Yates den Actiontableaus der "Herr der Ringe"-Trilogie seine Reverenz erweist.

Am Ende des Masterplans einer bereits verstorbenen Hauptfigur, dessen Zentralstationen aus einer anderen, alles enthüllenden Perspektive noch einmal aufgerollt werden, steht das direkte Duell zwischen Potter und Voldemort, das, verglichen mit dem Spektakel vorausgegangener Sequenzen, wie ein kurzes, effektives Todeszucken wirkt. Ohne Atempause präsentiert der Film Bilder aus der Vorhölle, donnert eine große Oper über die Leinwand, deren Heiligtümer die lustvoll theatralischen Darstellungen von Ralph Fiennes und Alan Rickman, vor allem aber die plastisch-düstere Optik von Kameramann Eduardo Serra und der herausragend Schwermut, Romantik und Dramatik harmonisierende Score von Alexandre Desplat sind. "Alles war gut", das Resümee des Buchs, gilt also auch hier. kob.

Darsteller:  Daniel Radcliffe   als Harry Potter
  Emma Watson   als Hermine Granger
  Rupert Grint   als Ron Weasley
  Helena Bonham Carter   als Bellatrix Lestrange
  Robbie Coltrane   als Rubeus Hagrid
  Ralph Fiennes   als Lord Voldemort
  Ciarán Hinds   als Aberforth Dumbledore
  Jason Isaacs   als Lucius Malfoy
  Alan Rickman   als Professor Severus Snape
  Maggie Smith   als Minerva McGonagall
  Julie Walters   als Mrs. Weasley
  Tom Felton   als Draco Malfoy
  Bonnie Wright   als Ginny Weasley
  James Phelps   als Fred Weasley.
  Oliver Phelps   als George Weasley
  Matthew Lewis   als Neville Longbottom
  Evanna Lynch   als Luna Lovegood
 
Regie:  David Yates  
Buch:  Steven Kloves  
Musik:  Alexandre Desplat  
Kamera:  Eduardo Serra  
Produzent:  David Barron  
  David Heyman  
  Joanne K. Rowling  

Emma Watsons Realitätsschock nach "Harry Potter"

Kochen, waschen, putzen? Das erledigte in Hogwarts der richtige Zauberspruch!

Emma Watson will endlich putzen: Hermine hat sich zur Hausfrau gemausert! (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Emma Watson will endlich putzen: Hermine hat sich zur Hausfrau gemausert! (Foto: Kurt Krieger)

Und keine wusste so genau, für welche Aufgabe es welche Zauberformel braucht, wie Emma Watson alias Hermine Granger. Doch in der Realität sieht es bei der "Harry Potter"-Darstellerin ganz anders aus - und daran ist gerade ihre Rolle als Harry Potters beste Freundin schuld!

Denn Emma Watson hat seit ihrem ersten Auftritt als Hermine in "Harry Potter und der Stein der Weisen" als Elfjährige fast das ganze Leben am Filmset verbracht. Als sie nun mit 21 den achten Film "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" abgedreht hatte, musste Emma Watson zu ihrem Entsetzen feststellen, dass sie völlig alltagsuntauglich ist. Weil sie nie gelernt hat, einen Haushalt zu führen…

"Die Potter-Filme zu drehen war wie in einer großen Seifenblase zu leben", berichtet Emma Watson. "Danach es war eine echte Herausforderung für mich, herauszufinden, wie man in der wirklichen Welt funktioniert. Ich habe mich dann über die kleinen Erfolge gefreut, als ich zum Beispiel das erste Mal eine Waschmaschine selber bedient habe. Inzwischen kann ich auch kochen!"

Kein goldener Käfig für Emma Watson

Denn was für viele bequeme Hollywood-Stars mit einer Armada von Bediensteten ganz selbstverständlich ist, ist der jungen Britin ein Graus:

"Ich will nicht vom ganz normalen Leben abgeschnitten sein. Ich will das Gefühl haben, dass ich bei Menschen dazugehöre, die andere Dinge tun als schauspielern oder in der Entertainment-Industrie arbeiten."

Dementsprechend rar macht sich Emma Watson derzeit auf der Leinwand. Ab 19. April ist sie immerhin in einer kleinen Rolle im Film "My Week with Marilyn" um Leinwandlegende Monroe zu sehen - die nicht zuletzt an den enormen Unterschieden zwischen ihrem Dasein als Norma Jean Baker und der von ihr selbst geschaffenen Kunstfigur Marilyn Monroe innerlich zerbrach…

 

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 (Einzel-Disc) in der Fotoshow

 

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