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Hass - La Haine

Als sein arabischer Freund Abdel nach einem Polizeiverhör stirbt, läßt der junge Vinz seinem Haß freien Lauf. Mit schonungsloser Offenheit beschreibt Regisseur Mathieu Kassowitz das Leben der Jugend in den Pariser Trabantenstädten.


Hass - La Haine (Steelbook Collection)

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Erhältlich seit:
19.01.2012

Originaltitel: La haine

Drama

Frankreich 1995
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 12

Vincent Cassel
Hubert Koundé
Saïd Taghmaoui

Regie: Mathieu Kassovitz
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Hass - La Haine (Steelbook Collection)

In den tristen und armen Vierteln der Pariser banlieus halten sich die arbeitslosen Jugendlichen mit kleinen Drogendeals über Wasser und warten darauf, daß sich endlich etwas in ihrem Leben ändert. Als der 16jährige Araber Abdel von der Polizei fast zu Tode geprügelt wird, brechen überall in den Trabantenstädten Aufstände aus. Der junge Jude Vinz findet eine 44er Smith & Wesson, die ein Polizist während der Straßenschlachten verloren hat. Stolz erklärt er seinen Freunden Hubert und Said, daß er damit einen der brutalen flics töten wird. Endlich kann er seinem Haß gegen das System freien Lauf lassen.

Der 25jährige Franzose Mathieu Kassovitz hat in seiner zweiten Regie-Arbeit ein schonungslos hartes Großstadt-Drama in Szene gesetzt. Darin zeigt er knapp 24 Stunden aus dem Leben seiner drei Protagonisten und führt dem Zuschauer dabei eindringlich die gewaltauslösenden Konfliktsituationen vor Augen. Mit den ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Bildern und dem geschickten Einsatz der Handkamera erweist sich der junge Filmemacher als ausgezeichneter Kenner des traditionsreichen Cinéma-Vérité-Stils. Der schonungslos-brutale Ghetto-Thriller, der 1995 in Cannes mit der Silbernen Palme für die beste Regie ausgezeichnet wurde, dürfte nicht nur Cineasten begeistern.

Hass - La Haine (Steelbook Collection)

Gewidmet "All denen, die während der Produktion dieses Films starben" ist der zweite Film des 25jährigen Franzosen Mathieu Kassovitz ("Métisse") ein erbarmungslos realistisches Sozio- Drama aus den Pariser Banlieues. Regisseur und Autor Kassovitz gelingt es, mit einem jungen Team genau jene Spannungen beinahe neo-realistisch einzufangen, die zu einer eskalierenden Spirale der Gewalt zwischen Polizei und Trabantenstadt-Jugend führen. Seinem Film liegt der authentische Fall eines Jungen zugrunde, der nach besonders "intensivem" Polizeiverhör starb - und er bezieht Stellung, entlarvt die latente Gewaltbereitschaft hinter der "Ich mach nur meinen Job"-Attitüde der aggressiven Pariser Flics, die manchmal nur darauf warten, kräftig zulangen zu dürfen. Gedreht in einem expressiven Schwarzweiß und strukturiert durch Einblendungen der Uhrzeit begleitet er knappe 24 Stunden lang die aus verschiedenen ethnischen Gruppen stammenden Freunde Vinz, Hubert und Said. Die drei leben das typische triste Homeboy-Leben: keine Schule, keine Jobs, ab und zu ein kleiner Deal, wenig Drogen, Familien ohne Einkommen und ohne Zukunft. Sie hängen in ihren Wohnsilos herum und warten. Ihr 16jähriger arabischer Freund Abdel kämpft, nach einem Polizeiverhör, im Krankenhaus mit dem Tod. An diesem Morgen beherrschen die Schlagzeilen der riots, die nach Abdels Verhaftung ausgebrochen waren, die Nachrichten. Im Verlauf der Kämpfe hat ein Polizist seine 44er Smith & Wesson verloren. Stolz führt Vinz, ein Jude aus verarmten Verhältnissen, der im Haß den einzigen Ausweg aus seinem Dilemma sieht, die Freunde zu einem Versteck. Er ist im Besitz der Waffe. Der moderatere Araber Said und der Schwarze Hubert, der reifste von ihnen, versuchen ihn zu mäßigen. Doch die Ereignisse eskalieren und nehmen eine ungeahnte Wende. Direkt geht die lebhafte Kamera von Pierre Aim an die Figuren heran, springt ihnen beinahe ins Gesicht. Der häufige Einsatz der Handkamera, die Schwarzweiß-Fotografie, die zeitlichen Einblendungen und vor allem die imposante Eingangssequenz mit einer Doku-Montage aus Demonstrationen und Straßenkämpfen zwischen Jugendlichen und Polizei beschwören immer wieder den Geist des Cinéma Vérité. Gute Darsteller, vor allem Vincent Cassel als Vinz, passende Dialoge und ein überlegter Einsatz von Musik und Stille machen den Film, der beim Zuschauer allerdings ein Maß an Eigen-Reflexion voraussetzt, zum Ereignis. boe.

Hass - La Haine (Steelbook Collection)

Irgendein Morgen in irgendeinem Sozialbau-Ghetto in irgendeinem Vorort von Paris. Nach einer Nacht voller Gewalt zwischen einer Gruppe Jugendlicher und der Polizei befindet sich die Siedlung im Ausnahmezustand. Es herrscht Krieg zwischen beiden Parteien! Der Grund? Ein Sechzehnjähriger ringt mit dem Tod, nachdem er in einem Polizeiverhör brutal zusammengeschlagen wurde. Getrieben von Hass gegen das System stehen auch Hubert, Said und Vinz an vorderster Front, an einem Tag, der ihr Leben verändern wird ...

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar; Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Vincent Cassel  
  Hubert Koundé  
  Saïd Taghmaoui  
  François Levantal  
  Edouard Montoute  
  Karim Belkhadra  
  Solo Dicko  
  Marc Duret  
  Karin Viard  
  Vincent Lindon  
 
Regie:  Mathieu Kassovitz  
Buch:  Mathieu Kassovitz  
Kamera:  Pierre Aïm  
  Georges Diane  
Produzent:  Christophe Rossignon  

Kassovits macht "Gothika"

Das Drehbuch zu "Gothika" liegt schon seit letztem Jahr in der Schublade. Seit Januar ist bereits bekannt, welche Schauspielerinnen die Hauptrollen übernehmen werden. Nur der Regisseur stand noch nicht fest. Bis jetzt!

Sorgt für Grusel-Effekte:<br />Mathieu Kassovitz

Sorgt für Grusel-Effekte:<br />Mathieu Kassovitz

Der französische Regisseur Mathieu Kassovitz wird am Set die Kommondos geben. Kassovits, der auch als Schauspieler in Filmen wie "Die fabelhafte Welt der Amelie" und "Jakob, der Lügner" mitwirkte, inszenierte bereits "Hass" und "Die purpurnen Flüsse". Mit "Gothika" begiebt er sich das erste Mal auf Gruselpfade.

Der Film handelt von einer Kriminalpsychologin, die eines Tages in dem Gefängniskrankenhaus erwacht, in dem sie angestellt ist. Sie ist eines Mordes angeklagt - kann sich aber an nichts mehr erinnern. Fieberhaft beginnt sie, sich selbst zu therapieren. Doch ihre eigene Diagnose lässt sie verzweifeln: Hat sich wirklich ein Dämon ihres Verstandes bemächtigt?

Die Rolle der Kriminalpsychologin übernimmt keine Geringere als Oscar-Preisträgerin Halle Berry. Penelope Cruz, die Lebensgefährtin von Tom Cruise, wird sich mit Berry ein Krankenhauszimmer teilen.

Die erste Klappe fällt im April.

 

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