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Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven!

Vergnügliche, weibliche Antwort auf die Ganovengroteske "Zwei hinreißend verdorbene Schurken".


Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven! (Romantic Movies)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
02.02.2012

Originaltitel: Heartbreakers

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 12

Sigourney Weaver
Jennifer Love Hewitt
Ray Liotta

Regie: David Mirkin
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven! (Romantic Movies)

Sie sind zwei hinreißend verdorbene Schurkinnen, Max und Page, ihres Zeichens nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch professionelle, hochbegabte Herzensbrecherinnen. Während Max reiche Männer heiratet, verführt Page sie gleich nach der Hochzeit - und das bedeutet Scheidung, Abfindung, Schmerzens- und manchmal sogar Schweigegeld. Die beiden Damen leben im Luxus. Schon 14 Mal ging alles gut - bis Page das Schlimmste tut, was man in ihrem Metier machen kann: Sie verliebt sich ernsthaft in ihr nächstes Opfer...

Zwei Generationen amerikanischer Leinwand-Aktricen geben sich in dieser "Zwei hinreißend verdorbene Schurken"-Variante von Emmy-Preisträger David Mirkin ("Die Simpsons") ein Stelldichein. In der ebenso schrägen wie romantisch verklärten Komödie brillieren "Alien"-Diva Sigourney Weaver und Nachwuchs-Star Jennifer Love Hewitt ("Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast") und finden in Ray Liotta und Gene Hackman kongeniale Widersacher. Eine amüsante Gaunerei, die bereits im Kino zu überzeugen wußte.

Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven! (Romantic Movies)

Zur vergnüglichsten Filmgaunerei seit "Grifters" laden Sigourney Weaver und Jennifer Love Hewitt als trickreich-amoralisches Mutter-Tochter-Gespann auf Heiratsschwindeltour durch Florida ein. In einer femininen Slapstick-Variante von "Zwei hinreißend verdorbene Schurken" hat die versammelte Herrenriege - immerhin Gene Hackman, Jason Lee und Ray Liotta - den weiblichen Reizen und absurden Abzockermethoden der beiden schwarzen Witwen wenig entgegenzusetzen.

Das "Con-Game", also: Lebensunterhalt via Schwindel, ist der attraktiven Mittvierzigerin Max und ihrer Tochter Page in die Wiege gelegt: Vom kleinen Trick zum großen Betrug ist ihre Existenz ganz auf das Übers-Ohr-hauen ihrer Mitmenschen ausgerichtet. So meisterlich gehen Mutter und Tochter vor, dass sie selbst voreinander nicht halt machen. Wer reinfällt, ist selbst schuld. Vor allem im Heiratsschwindel sind die beiden Grifter-Girls kaum zu übertreffen: Max macht die Männer heiß, bis sie die Heiratsurkunde unterzeichnet haben, dann tritt Page auf den Plan und lässt sich in flagranti ertappen. Eine stattliche Abfindung ist das Entgelt für die Mühen, wie auch ein schmieriger, triebgesteuerter Autoschieber (Ray Liotta nach "Hannibal" wieder ein willfähriges Opfer, der sich mancher Erniedrigung aussetzen muss) in New Jersey feststellen muss. Als die Steuer in Gestalt der wunderbaren Anne Bancroft auf den Plan tritt, scheinen Max und Page ihren Meister gefunden zu haben. Um die Schulden abzubezahlen, müssen die beiden im Reiche-Rentner-Paradies Florida ihr Meisterstück abliefern. Ziel des augeklügelten Schwindels ist ein famos abstoßender Tabak-Milliardär (Gene Hackman mit der überragenden Performance des Films), der selbst sein bester Kunde ist. Max macht sich an ihn als russische Witwe ran, und damit beginnen die Probleme. Eine Verdacht schöpfende Haushälterin (Carrie Fisher mit witziger Cameo), Pages Liebe zu einem unbedarften Very-Good-Guy (Jason Lee als einziger Sympathieträger in diesem Käfig voller närrischer Halsabschneider), das überraschende Wiederauftauchen des Autoschiebers und das unerwartete Ableben eines der Beteiligten sind die pfiffigsten Stolpersteine in diesem hemmungslosen, an pausenlosen Finten und Haken reichen Slapstickspaß, der sich irgendwo zwischen klassischer Hollywoodkomödie und Tür-auf-Tür-zu-Boulevardklamotte einpendelt und sich hin und wieder auch mit gezielt eingestreuten Sexpointen gefällt.

Regisseur David Mirkin ("Romy und Michele") hält die Fäden sicher in der Hand, bis ihm der Film im dritten Akt zu entgleiten droht: So recht weiß Mirkin nicht, wie und wann er seine amüsante Moritat zu Ende bringen soll (tatsächlich drängt sich der Verdacht auf, dass am Schluss lange herumgedoktert wurde). Den Schauspielern freilich sind die Schwächen egal - sie haben sichtbaren Spaß an dem bizarr überzogenen, von Oscar-Gewinner Dean Semler ("Der mit dem Wolf tanzt") immer ins strahlendste Licht gerückten Treiben. Neben dem souveränen Gene Hackman punktet vor allem Sigourney Weaver in ihrer Parade herrlich übertriebener Kostüme, die dem Star eigens von Ann Roth ("Der englische Patient") auf den gertenschlanken Leib geschneidert wurden: Wenn sie im Highlight des Films in einem russischen Restaurant mit russischem Akzent "Back in the USSR" anstimmt, dann erreicht "Heartbreakers" beinahe "Meine Braut, ihr Vater und ich"-Niveau. Mehr als achtbar zieht sich auch Jennifer Love Hewitt in ihren hautengen, frivolen Kleidchen aus der Affäre: Für sie bedeutet der Film einen wichtigen Schritt weg vom braven Teenie-Image hin zur vielseitigen Allrounderin. Und auch Jason Lee und Ray Liotta machen gute Miene zum bitterbösen Spiel, das womöglich nicht gerade über Blockbusterpotenzial verfügt, aber sein Publikum allemal solide unterhält. ts.

Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven! (Romantic Movies)

Das durchtriebene Mutter-Tochter-Gespann Max und Page erleichtert wohlhabende Männer um ihr Vermögen, indem Page die frisch angetrauten Ehemänner ihrer Mutter verführt und diese horrende Abfindungen kassiert. So muss auch der liebestolle Autohändler Dean dran glauben. Als nächstes Opfer steht der kettenrauchende Tabakunternehmer William B. Tensy auf dem Programm, als überraschend der gehörnte Autohändler auftaucht ...

Quelle: Studiocanal

Hinter den Kulissen, Trailer, Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Sigourney Weaver   als Angela/Max/Ulga
  Jennifer Love Hewitt   als Wendy/Page/Jane
  Ray Liotta   als Dean/Vinny
  Jason Lee   als Jack Withrowe
  Anne Bancroft   als Gloria/Barbara
  Jeffrey Jones   als Mr. Apple
  Gene Hackman   als William B. Tensy
  Nora Dunn   als Miss Madress
  Julio Mechoso   als Leo
  Ricky Jay   als Dawsons Auktionär
  Sarah Silverman   als Linda
  Zach Galifianakis   als Bill
  Michael Hitchcock   als Davis
 
Regie:  David Mirkin  
Buch:  Robert Dunn  
  Paul Guay  
  Stephen Mazur  
Musik:  John Debney  
  Danny Elfman  
Kamera:  Dean Semler  
Produzent:  John Davis  
  Irving Ong  

Ray Liotta als Familienoberhaupt

Überall mit von der Partie und doch nie wirklich im Mittelpunkt. So könnte man die Hollywoodkarriere von Ray Liotta zusammenfassen. In den meisten seiner Filme ist der Amerikaner in Nebenrollen zu sehen.

Treusorgendes Familienoberhaupt? Ray Liotta Großansicht

Treusorgendes Familienoberhaupt? Ray Liotta

In "Family of the Year" darf Ray Liotta jetzt aber in die vorderste Schauspielfront. Die Komödie handelt von einer Familie, die aus einer amerikanischen Millionen-Metropole in eine typische Kleinstadt zieht. Die Eltern wollen ihre Kinder vor den Gefahren der Großstadt fernhalten. Doch in der Provinz kommt alles ganz anders: Die undankbaren Zöglinge proben den Aufstand gegen ihre Erzeuger. Doch auch die Erwachsenen benehmen sich kindisch und schon bald hängt der Familienfrieden schief.

Für Liotta nach langer Zeit wieder einmal ein Auftritt als Hauptdarsteller. Zuletzt war der 48-Jährige ausschließlich in Nebenrollen zu sehen: In "John Q." spielte er neben Denzel Washington einen Polizeichef, in "Blow" den Vater von Johnny Depp und in "Hannibal" das FBI-Ekel Krendler.

In "Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven!" stahlen im zwei weibliche Hollywood-Hochkaräter die Schau: Zwar durfte er Sigourney Weaver zu einem Schäferstündchen überreden und Jungstar Jennifer Love Hewitt in den Hafen der Ehe zwingen. Die Protagonisten des Filmes waren aber eindeutig seine Berufs-Kolleginnnen.

Ob er in "Family of the Year" so prominente Unterstützung erhält, wie in seinen letzten Filmen, ist noch nicht bekannt. Regie führt Joel Zwick, der für "My Big Fat Greek Wedding" verantwortlich zeichnet.

 

Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven! (Romantic Movies) in der Fotoshow

 

Fassungen

 

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Features

 

Star

Sigourney Weaver

Mit der Rolle der Astronautin Ripley in Ridley Scotts "Alien", die im Lauf dreier Fortsetzungen zur Mutter der Aliens wird, wurde...

 

Star

Jennifer Love Hewitt

Sie muss sich durch Eismassen wühlen und stößt unerwartet auf immer neue Leichen im Schiffskutter des Grauens. Der Teenage-...