DVD (Premium Edition, 2 DVDs) Kaufvideo

Heat

Dreistündige Crime-Saga von Michael Mann, in der die Schauspielikonen Robert De Niro und Al Pacino erstmals aufeinader treffen.


Heat (Premium Edition, 2 DVDs)

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Erhältlich seit:
12.09.2008

Thriller

USA 1995
Laufzeit: 164 Min.
FSK: ab 16

Al Pacino
Robert De Niro
Val Kilmer

Regie: Michael Mann
Warner Home Video Germany

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Heat (Premium Edition, 2 DVDs)

Neil McCauley ist der Kopf einer Verbrecherbande, deren minutiös geplanter Coup schiefläuft, als einer seiner Männer drei Wachleute erschießt. Obwohl dadurch die Polizei von Los Angeles auf ihn aufmerksam geworden ist, will er den letzten Bankraub seiner Karriere wie geplant durchziehen. Prompt wird McCauley verraten. Bei der folgenden Schießerei mit der Polizei stirbt ein Bandenmitglied und sein bester Freund wird verletzt. Noch bevor er fliehen kann, wird McCauley von seinem Erzfeind, dem Cop Vincent Henna, gestellt.

Michael Manns ("Der letzte Mohikaner") Polizist-jagt-Verbrecher-Saga ist ein unvergleichlich spannender, atmosphärisch dichter Thriller von archaischer Wucht. Über die spektakuläre Action hinaus, bietet "Heat" ein mitreißendes Psychogramm zweier seelenverwandten Protagonisten, die von Robert De Niro und Al Pacino auf den Punkt gespielt werden. Bis in die kleinste Nebenrolle exzellent besetzt, ist "Heat" ganz einfach einer der besten Filme des Jahres.

Heat (Premium Edition, 2 DVDs)

In der Hitze der Gewalt verschmelzen die Unterschiede zwischen Cop und Gangster, Jäger und Gejagtem, Gut und Böse - glaubt man dem gewagten, visionären Unterfangen, auf das sich Michael Mann ("Der letzte Mohikaner") mit seiner knapp dreistündigen Crime-Saga aus dem Herzen der Großstadthölle Los Angeles eingelassen hat, in dem er die beiden Schauspielikonen Robert De Niro und Al Pacino erstmals gegeneinander antreten läßt. Dementsprechend hat der Regisseur seine wehmütige, stilistisch bestechende Charakterstudie des Verbrechens mit kühlem Kopf ganz bewußt als postmodernen Zusammenstoß der Titanen inszeniert, der Genrekonventionen trotzt, wo er nur kann. Würdig ist der Aufwand, mit dem "Heat" mit eigenwilliger Wildheit, abgeklärter Eleganz und Dante Spinottis süchtig machenden Bildern in ungewöhnlichen Schnittfolgen auf die Leinwand gehämmert wurde. Über 85 Drehplätze in Los Angeles erstreckt sich dieser angeblich 60 Mio. Dollar teure Bravourakt, der mit Val Kilmer, Tom Sizemore, Wes Studi, Jon Voight, Amy Brenneman und Ashley Judd bis in die kleinste Rolle perfekt besetzt wurde. Pacino und De Niro sind der Über-Polizist und der Über-Verbrecher, obsessive Perfektionisten, deren Betätigung ihr Leben bedeutet. Obwohl auf entgegengesetzten Seiten des Gesetzes agierend, fühlen sie sich ihrem Alter ego näher als den eigenen Leuten. Einen entscheidenden Unterschied gibt es: Cop Hanna (Pacino) würde sich sofort für seinen Job entscheiden, wenn er zwischen Familie und Beruf wählen müßte. Seine dritte Ehe steht ohnehin kurz vor der Scheidung. Gangster McCauley (De Niro) hingegen wünscht sich nichts mehr als Harmonie. Einer Glucke gleich hält er seine Leute beisammen und tritt schon mal als Schlichter auf, wenn sein heißblütiger Paradeschüler (Val Kilmer) Zuhause über die Stränge schlägt. Als sich der Einzelgänger in eine Grafikerin verliebt, will er nach einem letzten großen Coup aufhören. Das Duell zwischen Cop und Gangster nimmt ungeahnte Wendungen. Denn Michael Mann füllt das an sich simple Korsett mit einer Unzahl von Nebenhandlungen auf, die unmittelbaren Einfluß auf die Entscheidungen der beiden Hauptfiguren und damit den Verlauf von "Heat" nehmen. Hannas suizidgefährdete Tochter, ein gewaltgeiler Psychopath, der einen der perfekt geplanten Raubzüge McCauleys in ein chaotisches Blutbad verwandelt, und ein Auftraggeber, der McCauley ausspielen will, sind essentielle Figuren in dieser ungemein reichen Ballade vom Leben und Sterben in L.A., deren komplexer Aufbau viel Zeit in Anspruch nimmt. Wenn sich die angestaute Energie schließlich entlädt, ist das Ergebnis spektakulär und unvergeßlich: Am atemberaubendsten ist ein fehlgeschlagener Banküberfall, dessen blutige Kugelhagel-Ernte sich einem existentialistischen O.K. Corrall gleich minutenlang durch die Straßen von Los Angeles zieht; Michael Manns ultramoderne Antwort auf die Schlachtengemälde von "Braveheart". Übertroffen wird diese gigantische Szene nur von den beiden Sequenzen, in denen De Niro und Pacino gemeinsam vor der Kamera agieren. Die erste, in der sich die Gegenspieler die Zeit nehmen, sich in einem Café über ihre Berufe, Frauen und Einsamkeit zu unterhalten, ist ein Klassiker. Später werden sich die beiden auf den Rollfeldern des Flughafens von Los Angeles wieder begegnen, um Michael Manns genialen Diskurs über den Respekt zweier Männer zueinander zu Ende zu bringen. Das Duell der Akteure entscheidet De Niro für sich, der hinter seiner maschinenhaften Maske eine verblüffende Verletzlichkeit offenlegt, die dem harten und sehr starken Film Seele gibt. ts.

Heat (Premium Edition, 2 DVDs)

Er arbeitet genial, eiskalt und präzise: Neil McCauly - ein Profigangster, Boss einer straff organisierten Bande. Vincent Hanna ist ein fanatischer Cop, ein Profi ohne Illusionen. In den Straßenschluchten von L.A. prallen die beiden aufeinander: Und nur einer kann das Duell überleben ...

Quelle: Warner Home Video

Audiokommentar: von Michael Mann
Making Of: "The Making of Heat"
Nicht verwendete Szenen: 10 nicht verwendete Szenen
Trailer: 3 Trailer

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Al Pacino  
  Robert De Niro  
  Val Kilmer  
  Jon Voight  
  Tom Sizemore  
  Diane Venora  
  Amy Brenneman  
  Ashley Judd  
  Mykelti Williamson  
  Wes Studi  
  Ted Levine  
  Dennis Haysbert  
  William Fichtner  
  Natalie Portman  
  Tom Noonan  
  Kevin Gage  
  Hank Azaria  
  Susan Traylor  
  Kim Staunton  
  Bud Cort  
 
Regie:  Michael Mann  
Buch:  Michael Mann  
Musik:  Elliot Goldenthal  
Kamera:  Dante Spinotti  
Produzent:  Michael Mann  
  Art Linson  

De Niro und Scorsese drehen Mafia-Film

Keiner stellt die Unterwelt glaubhafter dar als Robert De Niro. Nun kehrt er in seiner Paraderolle zurück: als Mafia-Boss.

Keiner kann den Mafia-Gesichtsausdruck so gut wie er: Robert De Niro (Foto: UIP) Großansicht

Keiner kann den Mafia-Gesichtsausdruck so gut wie er: Robert De Niro (Foto: UIP)

Eines der großartigsten Gespanne Hollywoods ist wieder da: Martin Scorsese und Robert De Niro. Nach "Casino", ihrem letzten gemeinsamen Film vor 13 Jahren, werden die beiden Stars nun erneut einen Mafia-Stoff umsetzen: "I Heard You Paint Houses" bezieht sich auf ein Buch von Charles Brandt, das sich um den Mafiakiller Frank "The Irishman" Sheeran dreht.

Sheeran soll in den 70er Jahren über 25 Auftragsmorde ausgeführt haben. Angeblich war er auch für den Mord und die anschließende Zerstückelung des US-amerikanischen Gewerkschaftsführers Jimmy Hoffa verantwortlich, der Verbindungen zum organisierten Verbrechen hatte.

Renovierung gefällig?

Der Titel des Buches, frei übersetzt "Wie ich höre, streichen Sie Häuser", bezieht sich auf eine Episode zwischen Sheeran und Hoffa: Angeblich stellte Hoffa diese Frage bei ihrem ersten Telefonkontakt. "Häuser streichen" bedeutete im amerikanischen Gangstermilieu, jemanden umzubringen. Entstanden ist diese Redewendung aus dem Entfernen der Blutspritzer von den Wänden nach einer Exekution und dem anschließenden notwendigen Neuanstrich.

Demnächst ist Robert De Niro in "Righteous Kill" zu sehen, einem Cop- und Selbstjustiz-Thriller mit "Heat"-Partner Al Pacino. In Planung ist weiterhin eine Neuverfilmung des italienischen Dramas "Allen geht's gut" um einen Mann, der mit dem Verlust seiner Frau fertig werden muss.

 

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