Neuseeland, 1954. Bürgerlicher Mief, Engstirnigkeit und Langeweile bestimmen den Alltag. Die beiden Teenager Pauline und Juliet versuchen der Tristesse zu entkommen, indem sie sich in ein mittelalterliches Phantasiereich träumen. Von der Umwelt werden sie verachtet, von den Eltern mißverstanden und latent der Homosexualität bezichtigt. Es wird alles daran gesetzt, die Freundschaft der beiden Mädchen zu zerstören. Als Juliet zu Verwandten nach Südafrika abgeschoben werden soll, will das Duo dies mit einem Mord verhindern.
Auf einem authentischen Kriminalfall basierend erzählt Peter Jackson ("Braindead") eine detailgetreu recherchierte Geschichte, die er mit exzellent ausgeführten Spezialeffekten untermalt. Dabei vermeidet Jackson vorschnelle Urteile und versucht stattdessen, das Innenleben seiner Figuren transparent zu machen. Die deutsch-neuseeländische Co-Produktion wurde in Venedig mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.