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Leihvideo
Erhältlich seit:
10.07.2001
Originaltitel: Wo de fu qin mu qin
China 1999
Laufzeit: 86 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Zhang Ziyi
Sun Honglei
Zheng Hao
Regie: Zhang Yimou
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Der Film im Wettbewerb der Berlinale mit der einfachsten Geschichte und den seit Gedenken schönsten Cinamascope-Bildern von Landschaften im Wechsel der Jahreszeiten. Wer Zhang Yimous Schnee, der auf Birken fällt, und die anderen gewaltigen Aufnahmen chinesischer Landschaften gesehen hat, weiß, welche Bildkraft ohnegleichen dieser Künstler schafft, der einmal die Jury-Präsidentin Gong Li verheiratet war und mit ihr in der Hauptrolle die aufregendsten politischen Filme ("Rotes Kornfeld", "Rote Laterne", "Judou", "Die Geschichte der Qui Ju", "Shanghai Serenade") drehte, bevor sie sich trennten und er von der Zensur der Volksrepublik gemaßregelt wurde.
Glücklicherweise haben sich auch angebliche Kenner der Szene geirrt: Gong Li hat für den Silbernen Bären für ihren Ex gesorgt: ohne Vorbehalt bei der Verkündung. Es sieht nur auf den ersten Blick so aus, als habe Zhang Yimou mit diesem großen Gefühlsfilm, einem Melodram reinsten Wassers und ehrlicher Emotionen, seinen Frieden mit China gemacht. In einer Rückblende, die den Hauptteil des Films ausmacht, wird die Liebe einer einfachen Bauerstochter zum neuen Dorfschullehrer zu einem Hymnus auf Tradition und Erinnerung. Die Liebe in Zeiten der Kulturrevolution, die den beiden einiges abverlangt, bevor sie ein Paar werden, wird malerisch, musikalisch und monumental als Urkraft beschworen.
Gesellschaftskritik liegt zwischen den Bildern. So in den Sequenzen, in denen die Frau nicht beim Bau des Schulhauses helfen dürfen, sondern nur das Essen für die Männer bereitstellen müssen. Oder in der Strafaktion für den Lehrer, der zwei Jahre von seiner Geliebten ferngehalten wird. Zhang Ziyi ist ein bildschönes Mädchen vom Lande, Zheng Hao der scheue aber, wie sich in der Rahmenhandlung herausstellen wird, von allen geliebte Intellektuelle aus der Stadt. Bei entsprechender Verleihsorgfalt sollte der Film ein Publikum ansprechen, das im Melodram einmal etwas anderes als etwa Flaschenpost finden wird. ger.
| Darsteller: | Zhang Ziyi | als Zhao Di (jung) | |
|---|---|---|---|
| Sun Honglei | als Luo Yusheng | ||
| Zheng Hao | als Luo Changyu | ||
| Zhao Yuelin | als Zhao Di (alt) | ||
| Li Bin | als Großmutter | ||
| Chang Guifa | als Bügermeister (alt) | ||
| Sung Wencheng | als Bürgermeister (jung) | ||
| Liu Qi | als Tischler (alt) | ||
| Ji Bo | als Tischler (jung) | ||
| Regie: | Zhang Yimou | ||
| Musik: | San Bao | ||
| Kamera: | Hou Yong | ||
| Produzent: | Zhao Yu | ||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch
Tonformat: Dolby Surround
Bildformat: Widescreen
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