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Heiraten für Fortgeschrittene

Stilsichere Gratwanderung zwischen Komödie und Melodram um eine Mittvierzigerin, die sich in einen jüngeren Mann verliebt.


Heiraten für Fortgeschrittene

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Erhältlich seit:
30.04.2010

Originaltitel: Crush

Komödie/ Drama

Großbritannien 2001
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 12

Andie MacDowell
Imelda Staunton
Anna Chancellor

Regie: John McKay
Senator Home Entertainment

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Andie MacDowell stürzt sich in eine heiße Love-Affair.

Kate ist wahnsinnig <br />glücklich mit Jed

Kate ist wahnsinnig <br />glücklich mit Jed

Das Damenkränzchen nennt sich "Sad Fuckers Club" und trifft sich montags bei Gin, Keksen und Zigaretten.

Kate, Molly und Janine (Andie MacDowell, Anna Chancellor, Imelda Staunton), attraktive Singles in den Vierzigern, zerreißen sich gerne das Maul über die Männer. Dann verknallt sich Schuldirektorin Kate in den 25-jährigen Jed, einen früheren Schüler.

Während sie im Siebten Himmel schwebt, fallen die beiden anderen Weiber aus allen Wolken und spinnen eine Intrige mit schwerwiegenden Folgen.

Zwischen romantischer Komödie und herzzerreißendem Drama rauscht diese Achterbahn der Gefühle mit Karacho durch Seelenlandschaften. Sex, Lügen ohne Video - nie war Andie Mac Dowell verführerischer, bei diesem knackiger Lover allerdings kein Wunder.

Kenny Doughty (demnächst an der Seite von Anthony Hopkins in "Titus") als erotisch geladenes "sexy beast" mit scharfem Charme und naiver Unschuld ist mehr als eine Sünde bzw. Kinokarte wert.

Heiraten für Fortgeschrittene

Drei Freundinnen und ein Todesfall: John McKay hat für sein Spielfilmdebüt ein eigenes Theaterstück bearbeitet und beeindruckt mit einer stilsicheren Gratwanderung zwischen Komödie und Melodram, wobei er sich letztlich für die Komödie entscheidet, bei der jedoch immer ein Hauch von Melancholie mitschwingt. Drei Single-Frauen über 40, und eine verliebt sich in einen sehr viel jüngeren Mann - kann das gut gehen? Ein Frauenfilm für ein großes, auch männliches Publikum.

Der Star des Films ist eindeutig Andie MacDowell, und sie fügt sich wunderbar in das so individualistische Ensemble lebendiger britischer Gesichter. In den USA hat sie lange Jahre keine so facettenreiche Rolle zu spielen gehabt wie hier bei McKay, der von ihr eine große emotionale wie auch rationale Variationsbreite fordert - und auch bekommt. MacDowell ist in einer mittelenglischen Provinzstadt die Schuldirektorin Kate, eine amerikanische Einwanderin, die schon fast auf dem besten Wege ist, eine alte Jungfer zu werden. Zusammen mit ihren Freundinnen Molly (Anna Chancellor) und Janine (Imelda Staunton) hockt sie allmontäglich zusammen bei Schokolade, Gin und Zigaretten, und man klagt einander das Leid über die Männerwelt. Allerdings mit sehr viel mehr Witz und Bodenständigkeit als in US-Plots oder gar im deutschen Film. "Sad Fuckers Club" hat sich diese Dreiergruppe nicht ohne Selbstironie genannt. Beruflich sind die drei Ladies erfolgreich, Molly ist Ärztin und hat schon drei gescheiterte Ehen hinter sich, Janine ist Kriminalkommissarin mit einem pubertierenden Sohn aus einer mittlerweile geschiedenen Ehe. Fast würde alles immer so weiter gehen in dem kleinen Provinzkaff, gäbe es da nicht plötzlich einen jungen Organisten, der Kate bei der Beerdigung einer Kollegin dermaßen fasziniert, dass sie sich ebenso mit ihm auf dem Friedhof zwischen den Grabsteinen liebend wiederfindet. Und es stellt sich heraus, dass der junge Musiker Jed (Kenny Doughty) Kates ehemaliger Schüler ist. Hier kristallisiert sich auch das eigentliche Thema des Films heraus, wie John McKay es selbst formuliert, "die Frage, die wir uns verhalten, wenn unsere eigenen emotionalen Bedürfnisse den herrschenden Konventionen zuwider laufen". Zwischen Kate und Jed entwickelt sich eine große Liebe, für die es seelisch und realistisch einen Platz zu finden gilt in dem gesellschaftlichen Terrain lange geübter Vorurteile und Gepflogenheiten. Die beiden Freundinnen wollen das Beste für Kate und erreichen das genaue Gegenteil, lösen eine tödliche Katastrophe aus, weil sie viel zu weit gegangen sind. Und als es am Ende fast doch noch eine Hochzeit gibt, rückt die Polizei ein. So findet McKay, immer wenn es zu realistisch eindeutig werden sollte, den pfiffigen Dreh zur komödiantisch leichten Wende und damit zur vergnüglichen Unterhaltung. fh.

Heiraten für Fortgeschrittene

Die attraktive Mitvierzigerin Kate (Andie MacDowell) ist Leiterin einer Privatschule in einem kleinen Ort in England und Single. Sie und ihre beiden Freundinnen Janine (Imelda Staunton) und Molly (Anna Chancellor) sitzen regelmäßig bei Schokolade, Gin und Zigaretten zusammen und tauschen sich über ihre letzten Erlebnisse mit Männern aus. Als Kate jedoch eines Tages auf den jungen, attraktiven Jed (Kenny Doughty) trifft, einen ihrer ehemaligen Schüler, verlieben sich beide Hals über Kopf ineinander. Molly und Janine sind wenig begeistert und hecken einen Plan aus um Kate und Jed auseinander zu bringen.

Quelle: Senator

Statements der Schauspieler und des Regisseurs
"Hinter den Kulissen"

Quelle: Senator

Darsteller:  Andie MacDowell   als Kate
  Imelda Staunton   als Janine
  Anna Chancellor   als Molly
  Kenny Doughty   als Jed
  Bill Paterson   als Rev. Gerald Marsden
  Caroline Holdaway  
  Joe Roberts  
  Josh Cole  
  Gary Powell  
  Christian Burgess  
 
Regie:  John McKay  
Buch:  John McKay  
Musik:  Kevin Sargent  
  Nic Raine  
Kamera:  Henry Braham  
Produzent:  Lee Thomas  
 

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