Blu-ray Disc (Director's Cut) Kaufvideo

Hellboy

Fantasy-Action-Abenteuer nach dem populären Comic um einen in der Hölle geborenen Helden, der seine zerstörerischen Kräfte zur Rettung der Menschheit einsetzt.


Hellboy (Director's Cut)

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Erhältlich seit:
03.04.2007

Action/ Fantasy

USA 2004
Laufzeit: 132 Min.
FSK: ab 16

Ron Perlman
John Hurt
Selma Blair

Regie: Guillermo Del Toro
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Endlich zeigt es uns wieder einer: Die besten Jungs sind die bösen Jungs, und der hier kommt direkt aus der Hölle.

Hellboy bekämpft alle übernatürlichen Kräfte - mehr oder weniger erfolgreich (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Hellboy bekämpft alle übernatürlichen Kräfte - mehr oder weniger erfolgreich (Foto: Columbia TriStar)

Von all den Comicverfilmungen 2004 ist "Hellboy" die eine, die unverschämt großen Spaß verspricht: Während der Zweite Weltkrieg tobt, versucht der größenwahnsinnige Magier Rasputin, die Pforten der Hölle zu öffnen und die Apokalypse heraufzubeschwören.

Durch eine Schleuse wird "Hellboy" (Ron Perlman) dabei direkt aus den höllischen Flammen auf die Erde geschleudert.

Der US-Wissenschaftler "Broom" (John Hurt) nimmt sich wie ein Vater seiner an und zieht ihn im Schutz des "Bureau of Paranormal Research and Defense" auf.

Dort bekämpft der inzwischen groß gewordene Superheld gemeinsam mit Fischmann Abe (Doug Jones) und Feuerlady Liz (Selma Blair) all die übernatürlichen Kräfte, die sich die Erde untertan machen wollen.

Rasputin und seine Komplizen wollen die Weltherrschaft (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Rasputin und seine Komplizen wollen die Weltherrschaft (Foto: Columbia TriStar)

Höllische Auswahl

Und Rasputin, der Schlimmste von allen, verfolgt seine finsteren Pläne von einst mit allen Mitteln weiter.

Seine wichtigste Schachfigur dabei ist ausgerechnet Hellboy. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass ein Mensch wählen kann, ob er auf der dunklen oder der hellen Seite der Macht steht.

Hellboy (Director's Cut)

"Ein Film für Geeks von Geeks gemacht". So beschreibt Regisseur und Drehbuchautor Guillermo del Toro ("Mimic", "Blade II") seine feurig-passionierte Leinwandadaption des Dark-Horse-Comics "Hellboy". Der für stilvolles Flair bekannte Mexikaner hat dabei eine höllisch unterhaltsame Horrorkomödie ausgebrütet, deren Spezialeffekt-reiche Action, übernatürliches Abenteuer und augenzwinkender Humor eine Mischung aus "X-Men", "Indiana Jones" und "Men in Black" suggerieren. "Hellboy" befindet sich somit also in einer A-Liga von außergewöhnlichen Gentleman, was sich auch an den europäischen Kinokassen damönisch gut bemerkbar machen sollte.

Über sechs Jahre war del Toro damit beschäftigt, seine Vision der populären Graphic Novel von Mike Mignola zu realisieren. Von Anfang an schwebte ihm der wuchtige Schauspieler Ron Perlman, mit dem er bereits 1993 bei "Cronos" zusammen gearbeitet hatte, in der Titelrolle vor. Studiobosse hatten zunächst Vin Diesel oder Dwayne "The Rock" Johnson im Sinn, doch glücklicherweise blieb es bei der ersten Wahl des Regisseurs. Denn Perlman erweist sich als perfekte Besetzung für die Rolle des sympathisch-sarkastischen Satansbraten, der im Dienst der Menschheit gegen die Armeen der Finsternis kämpft. Ausgangspunkt ist ein im Jahr 1944 angesiedelter Prolog, bei dem ein Gruppe von Nazis mit Hilfe des wieder auferstandenen russischen Mönchs Rasputin ein mystisches Portal in den Weltraum öffnet, um sieben Chaos-Gottheiten zur Erde zu bringen. Sie werden unterbrochen, nachdem sich lediglich ein kleiner roter Teufel manifestieren konnte. Dieser wird dem Professor Buttenheim (John Hurt) in seinem Institut für paranormale Forschung und Verteidigung groß gezogen. Sprung in die Gegenwart: Der trefflich getaufte Hellboy hat sich zu einem muskulösen Monsterteufel entwickelt, der eine Vorliebe für Bier, Zigarren, Katzen, Schokoriegel und die pyrokinetisch veranlagte Liz Sherman (Selma Blair trägt mit ihrer Rolle mit am stärksten zum "X-Men"-Vibe bei) hat. Um ihr zu gefallen und "menschlicher" zu wirken, schleift er sich seine Teufelshörner ab, denn trotz einer deformierten steinernen Hand hat Hellboy ein weiches Herz. Allerdings ist dies ausschließlich für seine Freunde reserviert. Die Nazi-Bösewichte (fast identisch mit den Feindfiguren in "Bulletproof Monk") und die von ihnen losgelassenen Höllenhunde bekommen seine ungezügelte Kampfkraft zu spüren. Bis zum großen Showdown mit der Mutter aller Blob-Monster betreibt del Toro, der auch für die ebenso einfallsreiche wie atmosphärische Kameraarbeit zuständig ist, amüsante Charakterzeichnung. Zu den weiteren Figuren gehört nämlich auch der reinherzige Agent John Myers (Rupert Evans), auf den Hellboy eifersüchtig ist, da er glaubt, er würde Liz gefallen. Bei der Bekämpfung der Höllenbrut ist zudem der Fischmann Abe Sapiens behilflich, und für Reibung ist zusätzlich der steife FBI-Boss in Gestalt von Jeffrey Tambor zuständig.

Die bisweilen mangelnde Kontinuität und eine gewisse Überlänge wird nicht nur durch die aufwändigen Sets und Spezialeffekte, sondern vor allem durch die gewinnend humorvolle Persönlichkeit des Titelhelden weitgehend außer Gefecht gesetzt. ara.

Hellboy (Director's Cut)

Während des Zweiten Weltkriegs wird Hellboy (Ron Perlman) aus den Flammen der Hölle geboren und von dem größenwahnsinnigen Magier Rasputin (Karel Roden) durch ein okkultes Ritual an die Erdoberfläche gebracht, um die Hölle auf Erden zu entfesseln. Doch Hellboy wird von den Alliierten gerettet. Professor "Broom" Bruttenholm (John Hurt) nimmt die kleine Ausgeburt des Teufels unter seine Fittiche und zieht sie im Schutz der "Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen" auf. Jahre später ist der erwachsene und praktisch unzerstörbare Hellboy an der Seite des Fischmannes Abe Sapien (Doug Jones) und der pyrokinetisch veranlagten Liz Sherman (Selma Blair) zum eifrigsten Bekämpfer aller bösen übernatürlichen Kräfte geworden. Hellboy und sein Ziehvater ahnen nicht, dass Rasputin seine dunklen Pläne von einst noch nicht aufgegeben hat. Er ist zurückgekehrt, um endlich Armageddon herbeizuführen. Seine wichtigste Schachfigur im diabolischen Spiel? Hellboy!

Kurzbewertung:
Fantasy-Action hat einen neuen Namen: HELLBOY! Basierend auf der erfolgreichen Comic-Reihe von Mike Mignola erschuf Genre-Spezialist Guillermo del Toro (Blade II) ein brillantes Abenteuerspektakel, das in puncto Humor, Action, Stunts und Effekte keinerlei Wünsche offen und nicht eine Sekunde Langeweile aufkommen lässt. Dämonisch gut!

Quelle: Sony Pictures

Kommentar Regisseur
Hellboy: Die Saat Der Zerstörung
Entfallene Szenen
Vfx Visuelle Effekte
Make-Up und Belichtungstests mit Kommentar Guillermo Del Toro
Über die Geschichte und den Aufbau
Von Comics Mit Scott Mccloud

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Ron Perlman   als Hellboy
  John Hurt   als Trevor "Broom" Bruttenholm
  Selma Blair   als Liz Sherman
  Jeffrey Tambor   als Tom Manning
  Karel Roden   als Grigori Rasputin
  Rupert Evans   als John Myers
  Doug Jones   als Abe Sapien
  Brian Steele   als Sammael
  Ladislaw Beran   als Kroenen
  Biddy Hodson   als Ilsa
  Corey Johnson   als Agent Clay
  Kevin Trainor   als Junger Broom
  Brian Caspe   als Agent Lime
  James Babson   als Agent Moss
  Stephen Fisher   als Agent Quarry
  Garth Cooper   als Agent Stone
  Angus MacInnes   als Sgt. Whitman
  Jim Howick   als Cpl. Matlin
 
Regie:  Guillermo Del Toro  
Buch:  Guillermo Del Toro  
  Peter Briggs  
Musik:  Marco Beltrami  
Kamera:  Guillermo Navarro  
Produzent:  Lawrence Gordon  
  Mike Richardson  
  Lloyd Levin  

Nur Weicheier in Hollywood

Erfolgsregisseur Guillermo del Toro beklagt das Fehlen authentischer Actionhelden in der Filmmetropole.

Action-Helden gesucht: Guillermo del Toro (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Action-Helden gesucht: Guillermo del Toro (Foto: Kurt Krieger)

Woche für Woche lässt es Hollywood auf der Leinwand richtig krachen. Da werden dutzendweise Autos geschrottet, Knochen gebrochen und Häuser in die Luft gejagt. Doch in all dem Trubel sieht Guillermo Del Toro nicht starke Haudegen ihren Mann stehen, sondern hübsch anzusehende Softies der Kategorie "Liebling aller Schwiegermütter". Richtige Macho-Männer sucht der Geschichtenerzähler in der Filmmetropole fast vergebens. Der Regisseur von "Hellboy" kritisiert, dass die meisten der heutigen Actionhelden zu nett seien und ihnen das passende Macho-Image fehle.

Die Glaubwürdigkeit ist damit im Keller. "Meiner Meinung nach sind heutzutage im Filmgeschäft - abgesehen von Ron Perlman und Clive Owen - die Hauptdarsteller keine Männer sondern Jungs", schimpft der Regisseur und fährt fort: "Es gibt keine Lee Marvins, Steve McQueens, Charles Bronsons oder James Coburns mehr. Jeder ist ein schöner, netter GQ-Bub. Echte Männerfilme sind ausgestorben."

Schönlinge statt Narbengesichter

Den Grund dafür scheint der Mexikaner auch zu kennen: "Ich glaube nicht, dass die meisten von ihnen ein richtiges Leben hatten. Wenn ich mir Actionfilme ansehe - dabei bilden meiner Meinung nach Harrison Ford und kurioserweise Will Smith die Ausnahme - können sie so viel Schweiß- und Blut-Make-Up aufgetragen haben wie sie wollen, aber ich stelle mir trotzdem ganz genau vor, wie ihr Assistent neben der Kamera mit einem Evian Wasser und dem Handy auf sie wartet."

Für den Erfolgregisseur erfüllt sein Hauptdarsteller Ron Perlman in den "Hellboy"-Filmen alle Anforderungen eines Superhelden: "Ron hat diese taffe, grimmige, im Blaumann agierende Jedermann-Persönlichkeit. Er verkörpert den noblen Kämpfertypen. Ron ist nicht im klassischen Sinn ansehnlich, aber er ist eine Führungspersönlichkeit. Das ist etwas anderes."

 

Hellboy (Director's Cut) in der Fotoshow

 

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Features

 

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Ron Perlman

Amerikanischer Schauspieler. Seit seinem starken Auftritt als Neandertaler Amoukar in Jean-Jacques Annauds Steinzeit-Road-Movie "Am Anfang war...

 

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John Hurt

Als körperlich deformierter "Elefantenmensch" John Merrick (dafür Oscar-Nominierung) in David Lynchs zweitem Film fand der 1940 als Sohn eines...