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Henri 4

Aufwändige Ziegler-Produktion über Frankreichs legendären König aus dem 16. Jahrhundert, dem ersten Humanisten auf einem europäischen Thron.


Henri 4

Leihvideo

Erhältlich seit:
15.09.2010

Historienfilm/ Drama

Deutschland/Frankreich/Spanien/Österreich 2010
Laufzeit: 154 Min.
FSK: ab 12

Julien Boisselier
Joachim Król
Roger Casamajor

Regie: Dr. Jo Baier
Universum Film

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Henri 4

Protestanten und Katholiken kämpfen um die Vormachtstellung in Europa, sprich Hugenotte Henri, König von Navarra, gegen Katharina von Medici, Königin von Frankreich. Als Akt der Versöhnung heiratet Henri deren Tochter Margot. Doch die Hochzeit erstickt in einem Blutbad, der Bartholomäusnacht, bei der Tausende Hugenotten umgebracht werden. Henri überlebt, und kann seine Mannen erneut aufstellen. Auf dem Weg zum Thron wechselt er fünfmal seinen Glauben, der Zweck heiligt die Mittel. Und der heißt Glaubensfreiheit in einem geeinten Europa.

Jo Baier ("Nicht alle waren Mörder"), seit Jahren Garant für hochklassiges TV, nimmt sich in seinem ersten Kinofilm seit 20 Jahren eine blutige Epoche in der Geschichte Frankreichs vor, ohne sich in eine Ausstattungsorgie oder ein "Perückenfestival" zu stürzen, sondern dreht den Film mit modernen Mitteln wie schneller Schnitt und viel Bewegung. Seine mit 19 Mio. Euro budgetierte, aufwändig und international realisierte Historie eines Jahrhunderts glänzt vor allem in den choreographierten Massenszenen und mit einer starken Besetzung.

Henri 4

Aufwändige Ziegler-Produktion über Frankreichs legendären König aus dem 16. Jahrhundert, dem ersten Humanisten auf einem europäischen Thron.

Im Namen des Glaubens ging es für König und Vaterland in die Schlacht, mit furchtbaren Folgen für die Menschen, die - von den Herrschenden in den Fanatismus gedrängt - nur Schachfiguren im Spiel um Macht und Einfluss waren. Jo Baier nimmt sich eine blutige Epoche in der Geschichte Frankreichs vor, ohne sich in eine Ausstattungsorgie oder ein "Perückenfestival" zu stürzen und verliert sich auch nicht in die Schönheit der Renaissance, dreht den historischen Film mit modernen Mitteln wie schneller Schnitt und viel Bewegung. Sein Ziel ist "dokumentarische Rauheit".

Die Geschichte ist bekannt, Protestanten und Katholiken kämpfen um ihre Vormachtstellung, Hugenotte Henri, König von Navarra, zieht in den Kampf gegen Katholikin Katharina von Medici, Königin von Frankreich. Als Akt der Versöhnung heiratet er deren Tochter Margot, die Hochzeit erstickt in einem Blutbad, der berühmten Bartholomäusnacht. Henri überlebt, kann sogar aus dem Louvre fliehen und seine Mannen erneut aufstellen. Auf dem Weg zum königlichen Thron wechselt er fünfmal seinen Glauben, der Zweck heiligt die Mittel. Und der heißt Glaubensfreiheit in einem geeinten Europa. 1610 stirbt der Monarch durch zwei Messerstiche.

"Henri 4" ist ein Mammutwerk, allein schon durch die Entwicklung des internationalen Projekts. 2001 erwarb Regina Ziegler die Filmrechte, sieben Jahre dauerte die Finanzierung des mit 20 Mio. Euro hochbudgetierten Films, der vor allem durch choreographierte Massenszenen glänzt. Im Gegensatz zu Patrice Chéreaus fulminanter Verfilmung "Die Bartholomäusnacht" nach Alexandre Dumas' Roman, der sich auf das Massaker mit 30000 toten Hugenotten fokussiert, hat Baier die Historie eines Jahrhunderts im Visier. Nach den Romanen "Die Jugend des Königs Henri Quatre" und "Die Vollendung des Königs Henri Quatre" von Heinrich Mann entwirft er - unterstützt von Kameralegende Gernot Roll (gedreht wurde mit der neu entwickelten D21 Kamera, ein Novum für einen historischen Spielfilm) und den Komponisten Hans Zimmer und Henry Jackman - ein klassisches Filmgemälde in epischem Bogen mit Aktualitätsbezug auf moderne Glaubenskriege und Terrorismus, gegenwärtige Auseinandersetzungen zwischen Kulturen und Religionen. Das Personal ist neben Julien Boisselier als Henri Quatre mit sehr stark aufspielenden deutschen Darstellern besetzt, wie mit Ulrich Noethen als Karl IX unter der Fuchtel seiner Mutter, der perfiden Katharina de Medici, dargestellt von einer kalten Hannelore Hoger, und einem herausragenden Joachim Król als Henris treu ergebenem Agrippa. Die Reaktionen auf dieses umfassende Psychogramm eines Herrschers könnten spannend sein. mk.

Darsteller:  Julien Boisselier   als Henri Quatre
  Joachim Król   als Agrippa
  Roger Casamajor   als Rosny
  Armelle Deutsch   als Margot
  Chloé Stefani   als Gabrielle
  Ulrich Noethen   als Karl IX.
  Devid Striesow   als D'Anjou
  Hannelore Hoger   als Katharina De Medici
  Gabriela Maria Schmeide   als Marie De Medici
  Karl Markovics   als Admiral Coligny
  Sven Pippig   als Beauvois
  Andreas Schmidt   als Du Bartas
  André Hennicke   als Marschall Biron
  Sandra Hüller   als Catherine
  Wotan Wilke Möhring   als Guise
  Marta Calvó   als Jeanne D'Albret
  ChrisTine Urspruch   als Leonora
  Antoine Monot, Jr.   als Mayenne
  Pep Anton Muñoz   als D'Estrées
  Katharina Thalbach   als Marktschreierin
  Fritz Marquardt   als Nostradamus
  Paulus Manker   als Legat
  Adam Markiewicz   als D'Alencon
  Kristo Ferkic   als Henri als Kind
  Maximilian Befort   als Henri als Teenager
 
Regie:  Dr. Jo Baier  
Buch:  Dr. Jo Baier  
  Cooky Ziesche  
Musik:  Jordi Savall  
Kamera:  Gernot Roll  
Produzent:  Prof. Regina Ziegler  
 

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