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Hercules

Peppige, sehr freie Zeichentrickverfilmung des griechischen Sagenstoffes - von Disney kindgerecht produziert.


Hercules

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Erhältlich seit:
12.09.2002

Zeichentrick

USA 1997
Laufzeit: 91 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: John Musker, ...
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Hercules

Griechenland in der Antike. Hades, der Gott der Unterwelt, will zum Herrscher des Olymp aufsteigen. Als er durch eine Weissagung erfährt, daß ihm nur Hercules, der Sohn von Zeus, dabei Widerstand leisten könnte, raubt er diesem durch einen Giftanschlag seine Unsterblichkeit. Als Erdbewohner verliebt sich Hercules in Meg, die hübsche Sklavin von Hades. Um ihr die Freiheit zu schenken, geht Hercules auf die Forderung von Hades ein und verzichtet auf seine übermenschlichen Kräfte. Der Olymp scheint nunmehr schutzlos...

Mit ihrer fantasievollen Neuinterpretation der populären Hercules-Sage ist Disneys Erfolgsduo John Musker und Ron Clements ("Arielle", "Aladdin") eine spannende und zugleich lustige Adaption des klassischen Mythos geglückt. Die deutschen Sprecher verleihen den originell und liebevoll gestalteten Zeichentrickfiguren einen ganz besonderen Charme: "Bandits"-Star Jasmin Tabatabai ist als das antike Girlie Meg zu hören, Til Schweiger leiht dem ersten Superhelden der Geschichte seine Stimme. Aufwendiges Animations-Abenteuer!

Hercules

"Hercules"ist hip und kindergerecht. Damit beendet das Disney-Studio seine dunkle Periode der schwerverdaulichen Animationsdramen "Pocahontas" und "Der Glöckner von Notre Dame", die auch kommerziell nicht überzeugen konnten. John Musker und Ron Clements, die Macher von "Arielle - Die kleine Meerjungfrau" und "Aladdin", segeln nun mit bewährten Fun-Zutaten auf gewohntem Erfolgskurs und können der griechischen Mythologie eine leichtherzige und modernisierte Story um den stärksten Halbgott der Welt abgewinnen.

Die familienorientierte Formel beinhaltet die typischen Charakteristika vom liebenswerten Held mit Herz, fiesen Finsterling, humorvollen Sidekicks und schmissigen Gesang. Die optische Präsentation geht auf das Konto des englischen Politkarikaturisten Gerald Scarfe, dessen ansprechender Zeichenstil mehr von eckig-spitzen Formen, als man es von Disney-Produktionen bisher gewohnt ist, dominiert wird. Bei seiner Farbpalette geht er mit kräftig-leuchtenden Farben in die Vollen, die mit den verwaschenen grau-schwarzen Tönen von Hades' Höllenreich kontrastieren. Das Drehbuchautoren-Team legte zudem viel Wert auf spritizig-schnellen Wortwitz, mit dem das antike Ambiete up to date gebracht wird.

Der Held wird nach seiner Geburt im pastellfarben schimmernden Olymp durch die üblen Machenschaften Hades, des Herrn der Unterwelt, von seinen Eltern Zeus und Hera getrennt. Er wächst auf der Erde auf, von Adoptiveltern großgezogen und aufgrund seiner unermeßlichen Kräfte von seiner Umwelt als "Freak" gehänselt und gemieden. Erst nachdem er sich beim putzigen Satyr Phil(octetes) (im Original von Danny De Vito gesprochen) ins "Heldentraining" begibt - man denke an "Karate Kid" -, wandelt er sich vom verlachten Zero (Null) zum gefeierten Hero, mit eigenen Actionfiguren, Videos etc. (Ein selbstironisch-selbstgefälliges Augenzwinkern bezüglich der 7000(!) verschiedenen erhältlichen Merchandising-Artikel). Die spaßigen Sidekicks sind zum einen die verschußelten Teufelchen Pain und Panic und Hercules gefiedertes Roß Pegasus. Eine harmlose Romanze mit der schnuckeligen Dame Meg in vermeindlichen Nöten steht ebenfalls in den Karten. Nicht fehlen darf natürlich die obligatorische moralische Botschaft, es kommt nicht auf die Körperkraft, sondern auf die Größe des Herzens an.

Nach bewährter Disney-Tradition wird die Vorlage für unbeschwerte Unterhaltungszwecke zurechtgebogen, was die oftmals blutige Legende des mythologischen Helden extrem entschärft. Von den überlieferten zwölf Aufgaben, löst Hercules lediglich das Abschlachten der neunköpfigen Hydra und den dreiköpfigen Hund Kerberos reitet er nur, ohne ihn zu töten. Beim Showdown bekämpft Hercules die von Hades befreiten Titanen, welche witzigerweise wie monströse Inkarnationen von "Twister", "Vulkan" und Mr. Freeze aus "Batman und Robin" anmuten.

Mit Hades (seine Mimik wurde nach der seines Originalsprechers James Woods modelliert) wurde ein charismatisch-witziger nicht zu einschüchternder Bösewicht kreiert, der mit seinem locker-schnoddrigen Neunziger-Business-Jargon zu begeistern weiß. Überhaupt wurden viele kleine satirische Sticheleien zur Freude der erwachsenen Zuschauer eingebaut. Der musikalische Score wurde von Alan Menken und David Zippel in vorwiegend optimistischem Dur komponiert, und das Gros der insgesamt acht Songs wird von einer souligen Cartoon-Gospelgruppe (unter dem Lead einer Whitney-Houston-Kopie) intoniert. Rundum gelungenes Familienentertainment also, das an den Kinokassen bärenstarke Umsätze vorlegen dürfte. ara.

Hercules

Der muskulöse Sohnemann des Göttervaters will endlich Heldentaten vollbringen - doch auch das will gelernt sein ... Zusammen mit Trainer Phil stolpert der junge Held von einem Abenteuer ins andere! Ein rasantes Gag-Feuerwerk aus der Disney Schmiede!

Quelle: Walt Disney Studios

Hercules Interaktive Video-Galerie
Disney's Lexikon: Die griechische Mythologie
Makin Of: Hercules
Sing mit uns: "In Sekunden auf Hundert"
Disney's Art Attack: Eine griechische Urne

Quelle: Walt Disney Studios

Sprecher:  Tate Donovan   als Hercules
  Joshua Keaton   als Young Hercules
  Roger Bart   als Young Hercules
  Danny DeVito   als Philoctetes
  James Woods   als Hades, Lord ot the Underworld
  Susan Egan   als Megara
  Matt Frewer   als Panic
  Rip Torn   als Zeus
  Bobcat Goldthwait   als Pain
  Samantha Eggar   als Hera, Hercules' Mother
 
Regie:  John Musker  
  Ron Clements  
Buch:  Ron Clements  
  John Musker  
  Bob Shaw  
  Donald McEnery  
  Irene Mecchi  
Musik:  Alan Menken  
Produzent:  Alice Dewey  
  John Musker  
  Ron Clements  
  Noreen Tobin  
 

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