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Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch

Verfilmung der beliebten Knister-Bücher, in denen ein kleines Mädchen mit Hilfe eines Drachens und eines Zauberbuches den Kampf gegen einen finsteren Zauberer aufnimmt.


Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch

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Erhältlich seit:
05.11.2009

Kinderfilm/ Fantasy

Deutschland/Österreich/Italien 2008
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Alina Freund
Sami Herzog
Anja Kling

Regie: Stefan Ruzowitzky
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Hexennachwuchs vom Feinsten: In einer abenteuerlichen Wunderwelt zaubern Lilli und der putzige CGI-Drache Hektor, was das Zeug hält.

Surulunda weiht Lilli in die Geheimnisse der Zauberei ein (Foto: Walt Disney) Großansicht

Surulunda weiht Lilli in die Geheimnisse der Zauberei ein (Foto: Walt Disney)

Eigentlich ist Lilli (Alina Freund) ein ganz normales Mädchen. Wenn da nicht das geheimnisvolle Zauberbuch wäre, das plötzlich neben ihrem Bett liegt. Und dieser komische kleine und total verfressene Drache Hektor, der eine würdige Nachfolgerin für seine Herrin Surulunda (Pilar Bardem) sucht, die gewitzte Hüterin des wertvollen Hexenbuches.

Denn Surulunda hat die Faxen dicke, möchte sich nach einigen Jahrhunderten zur Ruhe setzen - zumal der hinterhältige Zauberer Hieronymus (Ingo Naujoks) ihr das Hexenbuch mit allen Tricks stehlen will und sogar als blonde Dirndl-Maid bei ihr auftaucht.

Mit dem Fiesling bekommt es jetzt auch Lilli zu tun, die in ihrer "Hexen-Probezeit" erst einmal lernen muss, nicht die falschen Sprüche loszulassen und plötzlich eine wilde Horde Affen ins Zimmer zu zaubern oder Klassenkameradinnen Hundeschwänze an den Po. Aber das pfiffige Mädel blickt schnell durch und zeigt auch dem erbärmlichen Hieronymus die Rote Karte.

Nicht jeder Zauberspruch gelingt Lilli auf Anhieb (Foto: Walt Disney) Großansicht

Nicht jeder Zauberspruch gelingt Lilli auf Anhieb (Foto: Walt Disney)

Mein Freund, der Drache

In der Verfilmung des Knister-Bestsellers, der sich weltweit über 10 Mio. mal verkaufte, knistert es nur so vor Spannung, Witz und Magie. Alina Freund als kesser Hexennachwuchs und Drache Hektor, gesprochen von Michael Mittermeier, verzaubern auch alle, die sonst nicht an Hokuspokus glauben.

Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch

Der vielseitige Stefan Ruzowitzky verleiht mit seiner Adaption der beliebten Knister-Bücher dem deutschen Kinderfilm-Boom neue Schubkraft.

Zwischen "Bibi Blocksberg" und "Harry Potter" ist durchaus noch Platz für jede Menge Magie auf der großen Leinwand. Und weil "Hexe Lilli" dank der erfolgreichen Bücher des Kinderbuchautoren Knister und der guten Auswertung als Zeichentrick-TV-Serie längst eine eingeführte Marke ist, konnte man bei der Adaption fürs Kino eigentlich nichts mehr falsch machen. Dennoch begnügte sich der höchst vielseitige österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky nicht damit, eines der Knister-Romane eins zu eins zu adaptieren. Seine Realverfilmung inklusive CGI-Drachen aus dem Hause Trixter folgt vielmehr einer eigenen Dramaturgie, bleibt aber ansonsten vor allem der Hauptfigur in jeder Hinsicht treu. Diese Lilli ist zunächst ein ganz normales Mädchen (ein Glücksgriff: Alina Freund), das mit seiner liebevollen, alleinerziehenden Mutter (Paraderolle für Anja Kling) und dem nervigen kleinen Bruder Leon ein typisches Kleinfamilienleben führt. Das ändert sich eines Tages schlagartig, als ein uraltes Zauberbuch samt kleinem grünen Flugsaurier in ihr beschauliches Kinderzimmer flattert. Kein Zufall, denn Lilli wurde dazu auserkoren, die Nachfolgerin der alten Hexe Surulunda zu werden. Und während Lilli unter Anleitung des sprechenden Drachen Hektor versucht, mit Hilfe des alten Schmökers vernünftig zu zaubern, ist auch schon der heimtückische Zauberer Hieronymus im Anmarsch. Er will das Buch in seine Hände bekommen, damit sein durchtriebener Plan von der Weltbeherrschungsmaschine endlich Gestalt annehmen kann.

Ruzowitzky, der vom etwas anderen Heimatfilm ("Die Siebtelbauern") über den Horror-Schocker ("Anatomie") bis zum Oscar-prämierten Drama ("Die Fälscher") schon fast jedes Genre bedient hat, erweist sich auch im Bereich Kinderfilm/Fantasy als äußerst sattelfest. Die Effekte werden wohl dosiert eingesetzt, ordnen sich stets der Geschichte unter und entfalten so größtmögliche Wirkung - wie etwa die Affenhorde, die Lilli versehentlich in ihr Zimmer zaubert, oder die Überschwemmung, die sie in der Schule anrichtet. Neben Alina Freund, die der rothaarigen, sommersprossigen Titelheldin nicht nur optisch verblüffend ähnlich sieht, sondern deren Charakter förmlich absorbiert, sorgen zwei weitere Figuren für Witz, Tempo und Spannung: Komiker Michael Mittermeier als originelle Stimme des etwas übergewichtigen Hektor, der mehr stürzt als er fliegt, aber behauptet, seine Problemzonen seien in Wirklichkeit alles nur Muskeln; und Ingo Naujoks als in jedes Fettnäpfchen tretender Hieronymus mit einzigartigen Hypnose- und Verwandlungskünsten - so mutiert er etwa zu einer aufreizenden Blondine (Yvonne Catterfelds Kurzauftritt im Mini-Dirndl) und zu einem Muskelprotz Marke Schwarzenegger. Der schöne Mix aus Innovativem und Altbewährtem (die manipulierten Menschen am Schluss erinnern an die grauen Herren aus "Momo") besitzt durchaus auch ein paar aufregende, ja gruselige Momente - was den Unterhaltungsfaktor für fünf- bis zehnjährige Jungen und Mädchen aber noch erhöhe dürfte. lasso.

Darsteller:  Alina Freund   als Lilli
  Sami Herzog   als Leon
  Anja Kling   als Lillis Mutter
  Pilar Bardem   als Surulunda
  Ingo Naujoks   als Hieronymus
  Yvonne Catterfeld   als Blondine
  Karl Markovics   als Alfred
  Theo Trebs   als Andreas
  Leonard Boes   als Jonas
  Antonia von Melvill   als Mona
 
Regie:  Stefan Ruzowitzky  
Buch:  Stefan Ruzowitzky  
  Armin Toerkell  
  Ralph Martin  
Musik:  Klaus Badelt  
Kamera:  Peter von Haller  
Produzent:  Corinna Mehner  
  Martin Husmann  
  Michael Coldewey  
 

Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch in der Fotoshow

 

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