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Hide and Seek

Mysteriöser Suspense-Thriller um ein Mädchen, das nach dem Tod seiner Mutter von einem imaginären Freund gepeinigt wird.


Hide and Seek

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Erhältlich seit:
15.04.2011

Horror/ Thriller

USA 2004
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 16

Robert De Niro
Dakota Fanning
Famke Janssen

Regie: John Polson
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Schwiegersöhne hat Robert De Niro im Griff. Der imaginäre Freund seiner traumatisierten Tochter aber beunruhigt ihn. Denn Charlie ist nicht nur Spiel-, sondern vielleicht auch Mordgefährte.

Entstammt Emilys unheimlicher Freund ihrer Fantasie oder einem realen Albtraum? (Foto: Fox) Großansicht

Entstammt Emilys unheimlicher Freund ihrer Fantasie oder einem realen Albtraum? (Foto: Fox)

Wenn sich das Böse hinter Unschuld versteckt, garantiert das besten Kino-Horror. Besonders beunruhigend sind Kinder, hinter deren Kulleraugen sich vielleicht eine dunkle Seele verbirgt oder die von einer solchen beeinflusst werden. Mag sein, dass sie Schutz brauchen, mag sein, dass man ihn selbst nötig hat - vor ihnen.

Diese Verunsicherung sorgt für Grusel in diesem Thriller, der mit uns Versteck spielt, wie die kleine Emily (Dakota Fanning) tagtäglich mit ihren Eltern. Es ist ein vertrautes spielerisches Ritual, das nach einer Tragödie aber gespenstische Züge annimmt.

Emily und Therapeutin Katherine (Foto: Fox) Großansicht

Emily und Therapeutin Katherine (Foto: Fox)

Fataler Umzug

Alles verändert sich, als Emilys Vater, der Psychologe David (Robert De Niro), seine Frau nach ihrem Selbstmord verblutet auffindet. Zeuge dieser traumatischen Situation ist Emily, die sich danach völlig in sich zurückzieht.

Weil nur ein Ortswechsel Verbesserung zu versprechen scheint, ziehen Vater und Tochter trotz der Warnung von Emilys Psychologin (Famke Janssen) aufs Land, in ein großes Haus am Rand eines Waldes. Hier suchen sie Ruhe, doch was sie finden, ist ein ungebetener unheimlicher Gast, der vielleicht in Emilys Fantasie, vielleicht aber auch in der Welt der Geister wohnt.

Ratlos beobachtet David, wie sich das Mädchen verändert, wie sie mit Charlie spricht, der sich nur ihr zeigt, wie sie ein kleines Monster wird - oder wird sie vielleicht nur von einem beeinflusst?

Psychologe David fürchtet, auch Tochter Emily zu verlieren - an Charlie (Foto: Fox) Großansicht

Psychologe David fürchtet, auch Tochter Emily zu verlieren - an Charlie (Foto: Fox)

Geister statt Hippies

De Niro, der zuletzt in "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" von Hippies geschockt wurde, hat in Hollywoods neuem Thrillerhit einen weit gefährlicheren und unberechenbareren Gegner.

Einen, der sadistische, grausame Züge in einem unschuldigen Wesen weckt. Einen, der sich in der Einsamkeit des Waldes geborgen fühlt, nachts zu Besuch kommt, Wände mit Blut verschmiert, sich in Schränken verbirgt und jeden attackiert, der sein Geheimnis zu lösen versucht.

Wer hier ängstlich die Augen schließt, macht einen schweren Fehler. Wer beim Versteckspielen mit dem Bösen gewinnen will, hält sie besser offen.

Hide and Seek

Auf die Komödie "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" lässt Robert De Niro nun seinem gewohnten Kontrastprogramm entsprechend einen Thriller folgen. In dem klassisch-klischeehaften Psychohorrorfilm von "Swimfan"-Regisseur John Polson um einen mörderischen "unsichtbaren" Freund ist er mit dem talentierten Kinderstar Dakota Fanning in ein tödliches Versteckspiel verwickelt.

Drehbuchnovize Ari Schlossberg verarbeitet eine Reihe bekannter Vorlagen. So werden Stephen-King-Motive von Horror und Wahnsinn mit Alfred Hitchcocks traditionellem Suspense vermengt und obendrein noch mit übersinnlich gefärbter Atmosphäre à la M. Night Shyamalan angereichert. Dazu kommen Haunted-House-Elemente (knarrende Türen, versteckte Kellerräume), und selbst sich verdächtig gebärende Nachbarn dürfen in dem Szenario nicht fehlen.

Den Anfang macht ein liebevolles Versteckspiel zwischen Mutter (Amy Irving) und Tochter Emily (Fanning). Wenig später findet David Calloway seine Frau tot mit aufgeschnittenen Pulsadern in der Badewanne. Die neunjährige Emily verfällt nach diesem Trauma in einen nahezu katatonischen Zustand. Daher beschließt der als Psychologe tätige David (De Niro gibt wie in "Godsend" einen souveränen Doktor ab) mit seiner Tochter zwecks Neubeginns in eine alte Villa in einem abgelegenen Ferienort umzuziehen. Die wenigen Anwohner machen nach "Rosemaries Baby"-Manier einen überfreundlichen Eindruck, und auch das Grinsen vom örtlichen Sheriff (Dylan Baker) scheint falsch zu sein. Emilys Gemütszustand bessert sich nicht, stattdessen zerstört sie Puppen und quält Insekten. Das ist nur der Anfang: David findet später Botschaften an die Badezimmerwand gekritzelt und schließlich den ertränkten Hauskater sowie die Leiche seiner neuen Bekannten Elisabeth (Elisabeth Shue). Die Frage ist, ob Emily sich zum Damien-ähnlichen Satansbraten ("Das Omen") entwickelt hat, oder - wie sie steif behauptet -, ihr unsichtbarer Freund Charlie verantwortlich ist. Ein Versteckspiel mit der Wahrheit entfaltet sich.

Dem Genre entsprechend werden falsche Fährten gelegt, die allerdings eher halbherzig ausgearbeitet sind, so dass sie kaum ins Gewicht fallen. Der Großteil der Geschehnisse spielt sich im elegant dekorierten Haus ab und konzentriert sich auf die beiden Protagonisten. Fanning ist noch keine elf Jahre alt und hat bereits überzeugend mit insgesamt drei Oscar-Gewinnern agiert (neben De Niro, Denzel Washington und Sean Penn). Diesmal spielt sie zur Abwechslung kein frühreifes Engelchen, sondern mit dunkel gefärbten Haaren und tiefen Augenringen ein gekonnt Antipathie erzeugendes Problemkind. Zugname De Niro wirkt gewohnt autoritär, ohne sich dabei zu überanstrengen. "X-Men"-Star Famke Janssen taucht in einer kleinen, aber im Finale Ausschlag gebenden Rolle auf. Der Schlusstwist sollte alte (und einige neue) Horrorhasen nicht überraschen. Sein Ziel, ein breites Publikum zu schrecken. erfüllt der Psychothriller allemal. ara.

Hide and Seek

Nach dem Selbstmord seiner Frau, versucht der Psychiater David Callaway (Robert de Niro) ein neues Leben anzufangen. Er zieht mit seiner Tochter Emily (Dakota Fanning), die vom Tod der Mutter traumatisiert ist, in eine Kleinstadt inmitten der Wälder nördlich von New York. Aber schon nach kurzer Zeit werden beide von Emilys imaginärem Freund Charly terrorisiert. David beschleicht nach einer Reihe grauenvoller Ereignisse eine schockierende Ahnung: ist Charly wirklich nur ein Alptraum...?

Quelle: Fox

Audiokommentar von Regisseur John Polson, Cutter Jeffrey Ford und Autor Ari Schlossberg
Alternative Enden
Entfallene Szenen
Making-of Hide and Seek
Prävisualisierungs-Sequenzen

Quelle: Fox

Darsteller:  Robert De Niro   als David Callaway
  Dakota Fanning   als Emily Callaway
  Famke Janssen   als Katherine
  Elisabeth Shue   als Elizabeth
  Amy Irving   als Alison Callaway
  Dylan Baker   als Sheriff Hafferty
  Melissa Leo   als Laura
  Robert John Burke   als Steven
  Molly Grant Kallins   als Amy
  David Chandler   als Mr. Haskins
  Amber McDonald   als Stephanie
  Josh Flitter   als kleiner Junge
  Alicia Harding   als Kellnerin
 
Regie:  John Polson  
Buch:  Ari Schlossberg  
Musik:  John Ottman  
Kamera:  Dariusz Wolski  
Produzent:  Barry Josephson  
 

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