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Kaufvideo
Erhältlich seit:
16.02.2006
Originaltitel: Denise Calls Up
USA 1995
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 6
Tim Daly
Dana Wheeler-Nicholson
Caroleen Feeney
Regie: Hal Salwen
Galileo Medien AG

"Es ist alles heiße Luft, nur Worte, letztendlich leere Worte!" sagt Hal Salwen über seinen Film, und natürlich steckt er sich diese Feder der Bescheidenheit recht kokett an seinen Hut. Um Worte geht es, um Gespräche, die alle ausschließlich übers Telefon geführt werden. Aber Statt "heißer Luft" ist dabei ein pfiffiger kleiner Film herausgekommen, eine Komödie über Kommunikation in der Zeit von Handy, Fax und Konferenzschaltung.
Im Handlungs- und Telefonnetz hängen sechs Leute, die alle mehr oder weniger direkt miteinander befreundet sind. Von ihren New Yorker Wohnungen aus, wo sie die Zeit vor ihren Laptops verbringen, versuchen sie, einander zu treffen, sich gegenseitig zu verkuppeln und ihre Freundschaften aufrecht zu erhalten. Das Herzstück der Geschichte bildet dabei die Beziehung von Denise (Alanna Ubach) und Martin (Dan Gunther): Denise hat Martin nach dessen anonymer Samenspende als Kindsvater ausfindig gemacht und ruft an, um ihm zu eröffnen, daß sie ein Kind von ihm erwartet. Während ihrer langen Telefonate teilen beide ihre gemeinsamen Elternfreuden, ohne sich je zu treffen. Die Situation erreicht ihren Höhepunkt, als der ganze Freundeskreis via Konferenzschaltung lebhaft an der Geburt ihres Kindes teilnimmt.
Daß sich keiner der Beteiligten bis zum Schluß wirklich kennenlernt, obwohl jeder bis in die intimsten Details über das Leben der anderen Bescheid weiß, bietet Anlaß zu zahlreichen humorigen Episödchen: Da machen zwei übers Freundschaft Bekanntschaft, verlieben sich, haben (Telefon-)Sex und erleben ihre erste Krise - und als sie sich schließlich auf der Straße begegnen, gehen sie unerkantt aneinander vorbei. Einizg Denise, die den ganzen Film hindurch in Bewegung ist, kommt mit ihrem Kind schließlich vor einer Haustür sitzend zur Ruhe und trifft Martin. Mit diesem letzten Bild der gemeinsam in die Neujahrsnacht entschwindenden jungen Familie gibt sich Regisseur Salwen versöhnlich, obwohl er die milde Ironie seiner Filmidee mehr als einmal - bewußt oder unbewußt - mit fast zynischer Schärfe überzeichnet: Den Tod einer ihrer Freundinnen (bei einem Verkehrsunfall treibt es ihr den Hörer des Autotlefons ins Ohr) erfahren die Freunde eher zufällig eine Woche später, und ständig versetzt man sich gegenseitig bei Einladungen und Partys, die nicht stattfinden. Obwohl eine wirklich befriedigende Auflösung der vielen, kreuz und quer laufenden Beziehungsfäden fehlt, bestimmt Salwen das Tempo seines Films gekonnt mit klaren, flotten Schnittfolgen und aus der stummen Beredheit seiner Figuren ergeben sich genügend komische situationen, um 86 Minuten mit erfrischender Kurzweil zu füllen. evo.
| Darsteller: | Tim Daly | ||
|---|---|---|---|
| Dana Wheeler-Nicholson | |||
| Caroleen Feeney | |||
| Liev Schreiber | |||
| Dan Gunther | |||
| Aida Turturro | |||
| Alanna Ubach | |||
| Sylvia Miles | |||
| Regie: | Hal Salwen | ||
| Buch: | Hal Salwen | ||
| Musik: | Lynne Geller | ||
| Kamera: | Michael Mayers | ||
| Produzent: | Todd Harris | ||
Hier spricht Denise in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0, Englisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,33/4:3
Star
Liev Schreiber
Liev Schreiber ist seit 1994 regelmäßig in Fernseh-, Theater- und Kinoproduktionen als Schauspieler engagiert. Er gehörte etwa zum harten...
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