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High Fidelity

Kongeniale Verfilmung des Bestsellers von Nick Hornby über einen sympathischen Plattenladen-Besitzer, der von seiner Freundin verlassen wird.


ohne Abbildung

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Erhältlich seit:
26.04.2001

Komödie

USA 2000
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 12

John Cusack
Iben Hjejle
Todd Louiso

Regie: Stephen Frears
Walt Disney Studios Home Entertainment

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High Fidelity

Rob Gordon, Vinyl-Junkie mit enzyklopädischem Wissen über Pop-Musik und Besitzer eines fast kundenfreien Plattenladens, frönt mit seinen Angestellten einer großen Leidenschaft: Als Statistik-Freaks erstellen sie Hitlisten zu allen nur erdenklichen Themen. Als Robs langjährige Freundin Laura ihn verlässt, verfällt der pathologische Detailfanatiker der Obsession, in einer Top Five seiner fehlgeschlagenen Beziehungen sein bisheriges Liebesleben Revue passieren zu lassen. Ein überaus schmerzlicher, seelischer Reifeprozess nimmt seinen Lauf.

Zehn Jahre nach "Grifters", für den Stephen Frears eine Oscar-Nominierung erhielt, steht John Cusack ("Being John Malkovich") erneut für den britischen Regisseur vor der Kamera. In der beißenden Beziehungs-Komödie nach dem gleichnamigen Erfolsgroman von Nick Hornby agiert er als zwischen Plattenfetischismus und Beziehungsproblemen hin- und hergerissenes großes Kind. Das witzig-intelligente Erwachsenenmärchen mit Herz für Romantik ist seines Spezialistentums wegen vor allem für ein an der Popkultur geschultes Publikum ein Hochgenuss.

High Fidelity

Erleuchtung über den Mann, das rätselhafte Wesen, verspricht auch die zweite Verfilmung eines Bestsellers von Nick Hornby, die nach "Fever Pitch" erneut einen zwischen Obsessionen und Beziehungsproblemen eingekeilten Mann porträtiert. Zum großen Vergnügen seelenverwandter Zuschauer ersetzt Vinyl Leder als sklavische Passion, während die damit verglichen etwas blass bleibenden romantischen Komplikationen stärkeres Gewicht als im Vorgänger bekommen. Wirklich massentauglich erscheint "High Fidelity" wegen seines Spezialistenschwerpunkts kaum, aber ein anspruchsvolleres, Popkultur-gebildetes Publikum dürfte an dieser Komödie seine Freude haben.

Sammlertum mit pathologischer Detailbesessenheit ist laut Hornby eine maskuline Verhaltensauffälligkeit, die nur Nichterleuchteten befremdlich erscheint. Im Unterschied zu "Fever Pitch" macht der Protagonist von "High Fidelity" einen Lernprozess zur Beziehungsreife durch, während er die Bedeutung von Musik und Vinyl näher zu bringen versucht. Dieses Vermittlungsproblem glauben Hornbys Adaptoren, D.V. De Vincentis, Steve Pink und John Cusack, deren Humor bereits bei "Ein Mann - ein Mord" auffällig wurde, über nicht gerade originelle direkte Zuschaueransprachen des leidgeprüften Helden Rob (Koproduzent Cusack spielt ihn selbst) gelöst zu haben. Die von London nach Chicago verlegte Verfilmung Stephen Frears, der als Regisseur von Cusack ins Spiel gebracht wurde, aber wohl auch durch seine beiden Roddy-Doyle-Adaptionen für Hornbys Witz prädestiniert schien, beginnt mit dem Katastrophenfall, wenn Robs Freundin Laura (Dänemarks Robin Wright: Iben Hjejle aus "Mifune") die langjährige Beziehung vom Netz nimmt und zum Nachbarn zieht, den Tim Robbins in einer amüsanten Öko-Friedens-Guru-Hommage an Steven Seagal zum Besten gibt. Ohne Power beginnt für Cusack eine Zeit der Leiden, in der er seine bisherigen Amouren (darunter mit "Zorro"-Granate Catherine Zeta-Jones) zu reflektieren beginnt. Relativ zersplittert, aber in den Dialogen und Popkulturanspielungen stets witzig, hüpft der Film nun zwischen der romantischen Wunde, den Begegnungen mit Laura und Cusacks Plattenladen hin und her, wo man sich als Kunde trotz miserabler Geschäftslage begehrtes Vinyl erst durch enzyklopädisches Wissen und Spezialistengeschmack verdienen muss. Fast alle Szenen in dieser musikalischen Qualitätsoase sind höchst unterhaltsam, werden dominiert von Disputen über Film, Fernsehen und Top-Five-Listen, die auch vor den besten Todessongs nicht Halt machen. Komödiantisches Trumpfas des von über 60 Songs kommentierten Films ist dabei Jack Black als Cusacks solidarisch musikfanatischer Angestellter, der als giftiger Sidekick unter Strom steht. Er behält am Ende seine anarchische Kindlichkeit, wenn die erstklassige Hjejle und der gewohnt solide Cusack wieder zusammenkommen. Eine Reunion, die "High Fidelity" konstatiert, aber, wie auch den Reifeprozess des Protagonisten, nicht übermäßig plausibel entwickelt. Ein witziges Erwachsenenmärchen also mit Herz für Romantik. kob.

Darsteller:  John Cusack   als Rob Gordon
  Iben Hjejle   als Laura
  Todd Louiso   als Dick
  Jack Black   als Barry
  Lisa Bonet   als Marie De Salle
  Catherine Zeta-Jones   als Charlie
  Joan Cusack   als Liz
  Tim Robbins   als Ian
  Chris Rehmann   als Vince
  Ben Carr   als Justin
  Lili Taylor   als Sarah
  Natasha Gregson Wagner   als Caroline
  Joelle Carter   als Penny
  Sara Gilbert   als Anaugh
  Bruce Springsteen  
 
Regie:  Stephen Frears  
Buch:  D. v. DeVincentis  
  Steve Pink  
  John Cusack  
  Scott Rosenberg  
Musik:  Howard Shore  
Kamera:  Seamus McGarvey  
Produzent:  Tim Bevan  
  Rudd Simmons  

Meg Ryan frisch verliebt

Und wieder hat sich das Beziehungskarussell in Hollywood eine Runde weiter gedreht - und diesmal Romanzen-Engel Meg Ryan neben den Pop-Junky John Cusack aufs Schaukelpferdchen gesetzt.

Meg blickt glücklichen <br />Tagen entgegen

Meg blickt glücklichen <br />Tagen entgegen

Die schöne E-Mail-Fee wurde nämlich mit Cusack im edlen Speisetempel "Capo" in Santa Monica beim Candle-Light-Dinner gesichtet. Ein Gast berichtet:

"Die beiden haben sich angeregt unterhalten und sich den ganzen Abend tief in die Augen geschaut."

Dabei war Megs Blick zuletzt eher tränengetrübt. Die Trennung von Russell Crowe hatte ihr doch ziemlich zu schaffen gemacht: Immerhin war die Liason mit dem "Gladiator" einer der Gründe für ihre Scheidung von Dennis Quaid gewesen - mit dem sie 10 Jahre verheiratet war.

Vielleicht hat sie in Cusack ja auch nur einen Leidensgenossen gefunden. Der Star aus "High Fidelity" hat sich kürzlich nach vier Jahren Liebesbeziehung von Scream-Queen Neve Campbell getrennt. Und aus so einem "Hach, es war ja so schlimm"-Gespräch entwickelt sich ja in gemütlicher Umgebung nach einigen Glas Wein ganz gerne mal eine wohlige Vertrautheit - oder mehr...

Ihre Fans müssen auf Madame Ryan nach dem mäßig erfolgreichen "Kate & Leopold" erst mal ein bisschen warten: Im Kino ist die blonde Schöne wohl erst wieder Anfang 2004 im Thriller "In The Cut" von Jane Campion ("Das Piano") zu sehen: Meg spielt die New Yorker Professorin Franny Thorstin, die eine Affäre mit einem Cop beginnt, der in ihrem Viertel einen Mord untersucht.

Die Rolle in dem angeblich hoch erotischen Krimi sollte übrigens ursprünglich an Nicole Kidman gehen.

"Blondinen bevorzugt"?

 

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John Cusack

In der Verfilmung des Nick-Hornby-Romans "High Fidelity" sind Charakteristika des Schallplattenbesitzers Rob: Das Kind im Manne und die ewige...

 

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Er spricht einen der schönsten Nachrufe der Filmgeschichte: "Schönheit hat das Biest getötet", sagt Jack Black als gewiefter Filmproduzent und...