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High School High

Richard Clark, respektierter Lehrer aus der Provinz, sucht neue Herausforderungen an einer verrufenen Großstadtschule. Rasante, völlig überdrehte Slapstick-Parodie auf Schüler/Lehrer-Dramen von "Die Saat der Gewalt" bis zu "Dangerous Minds".


High School High

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Erhältlich seit:
06.12.2005

Komödie

USA 1996
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 12

Jon Lovitz
Tia Carrere
Louise Fletcher

Regie: Hart Bochner
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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High School High

Richard Clark, allseits beliebter Dorflehrer, ist des Provinzdaseins müde und sucht nach neuen Herausforderungen an einer verrufenen Großstadtschule, wo es mit der Bildung nicht zum Besten steht. Obwohl ihm seine Schüler zunächst eine verteufelte Mischung aus Ablehnung, Dummheit und Anarchie entgegenbringen, läßt sich Clark von seinem Kreuzzug nicht abbringen. Nach und nach kann er sich dank engagierter Friedenspolitik und couragiertem Einsatz tatsächlich motivationsfördernden Respekt verschaffen.

Mit der völlig überdrehten Slapstick-Parodie auf Schüler/Lehrer-Dramen wie "Saat der Gewalt" oder "Dangerous Minds" hat mit David die eine Hälfte der Zucker-Brüder ("Die nackte Kanone") wieder einmal ein eindrucksvolles Werk abgeliefert. Mit "Saturday Night Life"-Komiker Jon Lovitz, "Wayne's World"-Schönheit Tia Carrere und Louise Fletcher (die böse Krankenschwester aus "Einer flog über das Kuckucksnest") ideal besetzt macht die rasante Parodie jede Menge Spaß und sorgt für gute Unterhaltung.

High School High

Geht es nach den Kritikern, haben die nackten Kanonen längst ihr Pulver verschossen. Das Publikum aber, letzte und wichtigste Instanz im Filmgeschäft, denkt anders und wird auch dieser Parodie auf amerikanische Pädagogik-Pretiosen wie "Der Prinzipal - Einer gegen alle", "Dangerous Minds" oder "The Substitute" kommerziell auf die Sprünge helfen. Daß die Qualitäten von "High School High" und des oft angeprangerten US-Bildungssystems kaum auseinanderdriften, ist für den Erfolg des Films von tertiärer Bedeutung und kann unter dem Stichwort Realitätsnähe verbucht werden.

Fraglich nur, ob ein weiterer Ableger des einst von Mel Brooks monopolistisch genutzten, dann von Zucker-Abrahams-Zucker ausgeschlachteten Genres noch ohne die komische Präsenz Leslie Nielsens gedeihen kann, der selbst bescheiden komische Pflanzen wie jüngst "Mel Brooks' Dracula" oder "Agent OO" in deutschen Kinos zur kommerziellen Blüte führte. Jon Lovitz (der witzige pausbäckige Talentscout aus "Eine Klasse für sich") tritt also in vielfacher Hinsicht ein schweres Amt an als idealistischer, naiver, vom Rousseauschen Geist beseelter Lehrer, der die Beschaulichkeit der väterlichen Schule hinter sich läßt, um an einer High School im Ghetto-Kriegsgebiet zu unterrichten. Mit der unerschütterlichen Gelassenheit eines pädagogisch getriebenen Kamels, engagierter Friedenspolitik ("Es ist immer am besten, sich die Hände zu schütteln") und couragiertem Einsatz verdient er sich den motivationsfördernden Respekt der Schüler und die Aufmerksamkeit seiner Kollegin Victoria ("Wayne's World"-Veteranin Tia Carrere), die trotz dekorativem Körperbau von hormonellen Schüben aggressiver Schüler ("Ich weiß, Sie wollen es. Ich habe Mike Tysons Buch gelesen!") nur ein einziges Mal belästigt wird. Hier wie auch anderen Ortes bleibt der zweite Film des Schauspielers Hart Bochner recht brav und konventionellen Moralvorstellungen verhaftet. Die dreiste Frechheit früherer Erfolge ("Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug", "Die nackte Kanone") ist Autor David Zucker und seinen Kollegen Robert LoCash und Pat Proft bis auf wenige Momente (Running Gag mit einem entführten Lehrer) über die Jahre doch abhanden gekommen. Natürlich findet der eine oder andere visuelle oder akustische Gag seinen Adressaten, aber der Anzahl der Treffer steht doch eine vergleichsmäßig hohe Quote von Blindgängern gegenüber. Zumindest bei Zuschauern, die diesem Genre bisher die Treue hielten und verständlicherweise nicht an einem humoristischen Flohmarkt, sondern frischer Komödienware interessiert sind. Neueinsteiger und junges Publikum aber sind bei "High School High" gut aufgehoben, obwohl die beste Parodie amerikanischer Pädagogenfilme bereits in deutschen Kinos lief, sich aber dort unter dem Titel "Dangerous Minds" als Drama tarnte.

High School High

Außer drei Zentnern Lebendgewicht und einem Charme, der vor keinem Fettnäpfchen Halt macht, bringt der Geschichtslehrer Richard ein unerschütterliches Selbstvertrauen mit an seinen neuen Arbeitsplatz. Und das braucht er auch! An der turbulenten Ghetto-Penne Barry High herrschen so rauhe Sitten, daß die Schule sogar einen eigenen Friedhof hat! Zu knalligen HipHop-Beats liefern sich die Dealer-Gangs in den Graffiti-verschmierten Gängen ihre Fights. Aber Dank einiger raffinierter Tricks gelingt dem neuen Lehrer das scheinbar Unmögliche! Momentan steht es Eins zu Null für den Dicken...

Kurzbewertung:
David Zucker ("Die nackte Kanone") entfacht ein Feuerwerk an Lachsalven und zieht mit respektlosen Slapstick-Gags High-School-Filme wie "Dangerous Minds" durch den Kakao. Tatkräftig unterstützt von Tia Carrere ("Wayne's World") treibt Star-Komiker Jon Lovitz ("Loaded Weapon", "Big") die Lachmuskeln auf Hochtouren.

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Jon Lovitz   als Richard Clark
  Tia Carrere   als Victoria Chappell
  Louise Fletcher   als Evelyn Doyle
  Mekhi Phifer   als Griff McReynolds
  Malinda Williams   als Natalie
  Guillermo Diaz   als Paco
  Lexie Bigham  
  Gil Espinoza  
  John Neville  
  Brian Hooks  
  Natasha Gregson Wagner  
 
Regie:  Hart Bochner  
Buch:  David Zucker  
  Robert LoCash  
  Pat Proft  
Musik:  Ira Newborn  
Kamera:  Vernon Layton  
Produzent:  David Zucker  
  Robert LoCash  
  Gil Netter  
 

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Louise Fletcher

Ihre Rolle als autoritäre, herrische und gnadenlose Schwester Ratched, meistgehasste Frau in der psychiatrischen Anstalt von "Einer flog...

 

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Mekhi Phifer

Wie Sängerin Brandy zählt Mekhi Phifer zu den Teenager-Darstellern, die parallel eine Musikkarriere betreiben. Phifer hatte bereits in Filmen...