DVD Kaufvideo

Hilfe, ich komm' in den Himmel


Hilfe, ich komm' in den Himmel

Kaufvideo

Erhältlich seit:
04.03.2004

Originaltitel: Dear God

Komödie

USA 1996
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 6

Greg Kinnear
Laurie Metcalf
Maria Pitillo

Regie: Garry Marshall
Paramount Home Entertainment

Bild 1 von 1

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 

Tom Turner, ein erfolgloser Kleingauner, dem das Herz am rechten Fleck schlägt, wird von einem gnädigen Richter zur Aufnahme geregelter Arbeit verurteilt. Er landet auf einer abgelegenen Poststelle, wo ein skurriles Team unzustellbare Briefe bearbeitet, die zum Beispiel an Leute wie das Sandmännchen, die gute Fee oder den lieben Gott adressiert sind. Hier kommt Tom ein genialer Gedanke: Wie wäre es wohl, wenn er selbst ein bißchen Schicksal spielen würde? Die Folgen dieser Idee übertreffen bald alle Erwartungen.

Gutgelauntes modernes Märchen von "Pretty Woman"-Regisseur Garry Marshall, der einmal mehr die Geschichte vom Gauner variiert, der mit ein bißchen zartem Druck zum phänomenalen Wohltäter mutiert. Das geht zwar nicht ohne Sentimentalitäten ab, doch die werden vom, besonders in der ersten Halbzeit brilliant aufspielenden, Hauptdarsteller Greg Kinnear ("Sabrina") ohne Schwierigkeiten aufgefangen. Runder Spaß, der bei Komödienfreunden einigen Anklang finden sollte.

Ex-Talkshow-Moderator Greg Kinnear, der letztes Jahr in Sydney Pollacks "Sabrina"-Remake als romantischer Held auf sich aufmerksam machte, pfuscht in der bieder humorvollen Komödie dem lieben Gott höchstpersönlich ins Handwerk, als er beginnt an den Allmächtigen adressierte Briefe zu beantworten. Regisseur Garry Marshall, der mit "Pretty Woman" einen Megahit landen konnte, setzt in gewohnter Manier auf viel Herz und bietet wie in seinem letzten Film "Undercover Cops" eine Palette an exzentrischen Charakteren.

Das Drehbuch von Warren Leight und Ed Kaplan kreist um den charmanten Kleinganoven Tom Turner (Kinnear), der als Alternative zur einjährigen Haftstrafe einen Job beim Postamt annimmt. Er wird der Abteilung für unzustellbare Briefe - adressiert an Elvis, den Osterhasen, den Weihnachtsmann und den lieben Gott - zugeteilt. Seine Kollegen sind ein kunterbunter Haufen verschrobener Misfits, die den zunächst nur wenig begeisterten Tom zu ihrem Anführer erwählen, als er - um seine diebischen Ambitionen zu vertuschen - eine handvoll Modeschmuck und versehentlich seinen ersten Lohn an eine Absenderin eines sogenannten "Dear God"-Bittbriefes schickt. Fortan verletzen sie das Postgeheimnis gemeinsam, um sozusagen im höchsten Auftrag selbstlose Nächstenliebe leisten zu können. So wird einem krebskranken Kind, der Wunsch nach einem Pferderitt erfüllt, ein potentieller Selbstmörder wird in letzter Minute vor dem Ertrinken gerettet, und bald befällt ganz Los Angeles eine Welle von vorweihnachtlicher Hilfsbereitschaft. Es kommt schließlich, wie es kommen muß, und die Sache fliegt auf. Tom nimmt alle Schuld auf sich und wird vor Gericht gestellt. Ein Happy End samt erfüllter Liebe ist dennoch vorprogrammiert.

Die leicht psychotische Postler-Clique setzt sich aus einer verhaltensgestörten Ex-Anwältin (Laurie Metcalf), einem ehemaligen "bissigen" Briefausträger (Tim Conway), ihrem steifen, russischen Boss (Hector Elizondo) und zur multikulturellen Abrundung zwei Schwarzen mittleren Alters und einem junger Hispanier, deren hervortretende Merkmale ihre Hautfarbe sind, zusammen. Nur bedingt zufriedenstellend ist die Originalität der zahlreichen Pointen ausgefallen: Wenn beispielsweise Conway einen Briefsack anstößt und vom Rückschlag in einen Container geworfen wird, überschreitet der Regisseur auch schon mal die Grenze zur Klamotte. Besser fährt Marshall mit seinem Hauptdarsteller: Kinnear holt alles aus seiner Rolle heraus indem er gehörig auf die Charme-Tube drückt, aber den sich aufdrängenden Sitcom-Eindruck, der sich auch am eher eintönigen Look des Films bemerkbar macht, kann er nicht aufwiegen. ara.

Darsteller:  Greg Kinnear   als Tom Turner
  Laurie Metcalf   als Rebecca Frazen
  Maria Pitillo   als Gloria McKinney
  Tim Conway   als Herman Dooly
  Hector Elizondo   als Vladek Vidov
  Roscoe Lee Browne   als Idris Abraham
  Jon Seda   als Handsome
  Anna Maria Horsford   als Lucille Barnett
  Kathleen Marshall   als Wendy
  Donal Logue   als Webster
  Nancy Marchand   als Richterin Kits Van Heynigan
  Rue McClanahan   als Mutter Turner
  Larry Miller   als Richter
  Toby Huss   als Ungläubiger Thomas
  Jack Klugman   als Jemi
  Garry Marshall   als Preston Sweeney
 
Regie:  Garry Marshall  
Buch:  Warren Leight  
  Ed Kaplan  
Musik:  Jeremy Lubbock  
  James Patrick Dunne  
Kamera:  Charles Minsky  
Produzent:  Steve Tisch  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Greg Kinnear

"Wenn Sie noch ein bisschen besser aussehen würden, wäre das kriminell." Der von Renée Zellweger in "Nurse Betty" gesprochene Liebesseufzer...

 

Star

Hector Elizondo

Der warmherzige Hotelmanager in dem Welterfolg "Pretty Woman" ist die bekannteste, "Oscar"-nominierte Rolle des amerikanischen...