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Hinter Kaifeck

Zwischen Thriller und Grusel angelegter Film über einen mehrfachen Mord in einem bayerischen Dorf.


Hinter Kaifeck

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Erhältlich seit:
16.10.2009

Thriller

Deutschland 2009
Laufzeit: 84 Min.
FSK: ab 16

Benno Fürmann
Alexandra Maria Lara
Henry Stange

Regie: Esther Gronenborn
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Die mörderische Vergangenheit eines Dorfes zieht Benno Fürmann in seinen Bann.

Marc und sein Sohn suchen auf dem Land nach schönen Motiven (Foto: Kinowelt) Großansicht

Marc und sein Sohn suchen auf dem Land nach schönen Motiven (Foto: Kinowelt)

1922 wurde auf einem einsamen Hof im bayerischen Hinterkaifeck eine sechsköpfige Familie mit einer Spitzhacke ermordet. Der Täter wurde nie gefasst. Über 80 Jahre später fährt Fotograf Marc (Benno Fürmann), der sich gemeinsam mit seinem kleinen Sohn Tyll (Henry Stange) auf Motivsuche befindet, durch die Gegend und bleibt in dem Gasthof des abgelegenen Dorfes hängen.

Nächtliche Alpträume bringen Marc auf die Spur des Verbrechens, von dem die Dorfbevölkerung nichts wissen möchte. Nur Juliana (Alexandra Maria Lara), die Wirtin des Gasthofes, scheint ihm helfen zu wollen.

Die Sache wird für Marc immer ernster (Foto: Kinowelt) Großansicht

Die Sache wird für Marc immer ernster (Foto: Kinowelt)

Grusel Made in Germany

Die für ihren Debütfilm "alaska.de" gefeierte Regisseurin Esther Gronenborn überzeugt mit einer Mischung aus Thriller, Krimi und mystischem Grusel Made in Germany. Die Story, die auf Tatsachen basiert, die bereits den Bestseller "Tannöd" inspirierten, folgt zwar gängigen Genremustern. Doch besonders gelungen ist der Regisseurin die Schilderung der morbiden Atmosphäre. Mit Benno Fürmann und Alexandra Maria Lara als Hauptdarsteller bietet der Thriller noch dazu eine überaus prominente Besetzung.

Hinter Kaifeck

Stimmiger Mystery-Thriller, in dem Benno Fürmann in den alptraumhaft-übernatürlichen Bann eines über 80 Jahre zurückliegenden Mordfalls gerät.

Hinterkaifeck ist ein Einödhof in der Nähe des oberbayerischen Schrobenhausen, wo sich 1922 ein grausamer Mord an einer sechsköpfigen Bauernfamilie ereignete, die mit einer Spitzhacke umgebracht wurde. Der Täter konnte nie ermittelt werden und so bleibt das Verbrechen bis heute ungeklärt. Davon ließ sich jüngst Andrea Maria Schenkel zu ihrem bündigen Krimi-Bestseller "Tannöd" inspirieren, dessen Verfilmung für einen Kinostart im November terminiert ist. Fast zeitgleich entstand dieser mit Benno Fürmann und Alexandra Maria Lara überaus starbesetzte Thriller, der das Verbrechen mit einem in der Gegenwart angesiedelten, schicksalhaften Mystery-Grusel verwebt. Esther Gronenborn, die mit "alaska.de" den deutschen Filmpreis 2001 gewann, inszenierte ihn.

Die halbe Miete ist die gelungene Atmosphäre, die nicht nur im historischen Prolog ein morbides Gemälde von verwunschener Waldlandschaft zeichnet. Die andere Hälfte fällt der Story des auf TV-Krimis spezialisierten Drehbuchautoren Sönke Lars Neuwöhner zu, die anfangs unbekümmert loslegt, bald aber ausgetretene Handlungspfade beschreitet. Die Auflösung mag zumindest halbwegs erfahrene Krimigucker kaum überraschen, ist aber durchaus smart ersonnen, gewichtet sie doch Fürmanns Rolle als Fotograf Marc auf Motivsuche, der mehr findet, als ihm lieb sein kann, neu.

Gemeinsam fährt sein einsilbiger Charakter mit kleinem Sohn Tyll (Henry Stange) durch die Prärie, bis es ihn in den Gasthof der offenherzigen Juliana (Lara) verschlägt. Das abgelegene urbayerische Dorf scheint nicht in der Gegenwart angekommen und hat sich unter der Last der Vergangenheit zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammengeballt. Das erfährt Marc, als er nächtliche Alptraumvisionen von Morden hat und immer wieder zu dem im Wald gelegenen Hof pilgert: Niemand außer Juliana ist bereit, auch nur die Existenz des verfallenen Anwesens zuzugeben. Derweil nimmt das Unheimliche in der Dramaturgie einen immer prominenteren Platz ein. Aus rigidem Katholizismus und dem Volksaberglauben um Teufelsangst und Raunächten entsteht eine Stimmung zum Fürchten. Somit ergänzen sich das übernatürliche Familiendrama samt Horroreffekten mit dem Thriller-Ansatz eines gefährlichen Mobs, der seine Kollektivschuld mit provinziellem Starrsinn kaschiert. Das ergibt ein Genrewerk aus deutschen Landen, das sich nicht zu verstecken braucht. tk.

Hinter Kaifeck

Die Recherchen zu einem Bildband verschlagen den Fotografen Marc und seinen Sohn Tyll in die bayerische Provinz. Zunächst wirkt das Dorf Hinterkaifeck wie ein friedfertiges Landidyll, doch nachts wird Marc von grausigen Visionen heimgesucht und beginnt zu schlafwandeln. Als er einen Hof entdeckt, auf dem vor 80 Jahren eine sechsköpfige Familie grausam ermordet wurde, beginnt Marc trotz der Ablehnung der Dorfbewohner Nachforschungen anzustellen. Je tiefer er dringt, desto deutlicher wird, dass der Schlüssel zu den Morden in seinen Albträumen liegt. Mit Hilfe der jungen Juliane kommt er einem schaurigen Geheimnis auf die Spur ...

Quelle: Studiocanal

Behind the Scenes, Interviews, Geschnittene Szenen, Fotogalerie, Presseheft (DVD-Rom), Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Benno Fürmann   als Marc Barenberg
  Alexandra Maria Lara   als Juliana Lukas
  Henry Stange   als Tyll
  Michael Gwisdek   als Pfarrer
  Erni Mangold   als Alma Lukas
  Monika Hansen   als Martha Lukas
  Waldemar Kobus   als Franz Kogler
  Manfred Möck   als Arno Gäbler
  Andrusch Jung   als Dr. Hoff
  Mia Aegerter   als Viktoria Gruber
  Andreas Bahr   als Andreas Gruber
  Beles Adam   als Ida Gruber
  Simon Pälchen   als Josef Gruber
  Chiara Beranek   als Cäzilia Gruber
  Anna Böger   als Magd
  Carola Beil   als Frau Bruck
  Martin Lüning   als Herr Bruck
  Marius Deierl   als Timo Bruck
  Stefanie Robotka   als Stefanie Bruck
 
Regie:  Esther Gronenborn  
Buch:  Sönke Lars Neuwöhner  
  Christian Limmer  
Musik:  Alexander Hacke  
Kamera:  Christoph Valentien  
Produzent:  Monika Raebel  
 

Hinter Kaifeck in der Fotoshow

 

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Benno Fürmann

Kraftvoll, vital, zupackend, draufgängerisch, gutaussehend mit durchtrainiertem Körper, zu melancholischen Tönen, manischen Anwandlungen,...

 

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Alexandra Maria Lara

Ihre wunderbaren leicht mandelförmigen Augen, Natürlichkeit, Frische, Spontaneität, Energie und ihr offener intensiver Blick,...