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Hochzeitspolka

Komödie über eine deutsch-polnische Hochzeit, Missverständnisse zwischen den beiden Völkern, Männerfreundschaften und einen Ex-Rock'n'Roller auf bürgerlichen Abwegen.


Hochzeitspolka

Leihvideo

Erhältlich seit:
21.04.2011

Komödie

Deutschland/Polen 2010
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 6

Christian Ulmen
Katarzyna Maciag
Fabian Hinrichs

Regie: Lars Jessen
Warner Home Video Germany

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Hochzeitspolka

Den jungen Deutschen Frieder verschlägt es wegen der Arbeit und der Liebe nach Polen. Er verdient sein Geld damit, streikenden Arbeitern eine Gehaltserhöhung vorzugaukeln, obwohl er weiß, dass die Verlegung in die billigere Ukraine ansteht. Er möchte seine Holde, die Polin Gosia, heiraten. Doch am Polterabend tauchen plötzlich seine früheren Band-Kumpels auf, um zünftigen Junggesellenabschied mit Party, Rock und Bommerlunder zu feiern. Das gibt Stress zwischen Braut und Bräutigam, den einstigen Freunden sowie Polen und Deutschen.

Lars Jessen ("Dorfpunks") treibt es in seiner neuesten Komödie von Norddeutschland an die Ostgrenze Polens. Mit Unterstützung von Przemyslaw Nowakowski als Koautor und -Regisseur spielt er mit gegenseitigen Vorurteilen von Deutschen und Polen, bietet gepfefferten Humor jenseits von Political Correctness und manchmal auch knapp unter der Gürtellinie. In der Gratwanderung zur Klamotte, die, wie es sich gehört, im großen Besäufnis und einer wilden Schlägerei endet, überzeugen Christian Ulmen und Fabian Hinrichs.

Hochzeitspolka

Komödie über eine deutsch-polnische Hochzeit, Missverständnisse zwischen den beiden Völkern, Männer-Freundschaften und einen Ex-Rock'n'Roller auf bürgerlichen Abwegen.

Heimat und Identität, zwei Fragen, die Lars Jessen ("Am Tag als Bobby Ewing starb", "Dorfpunks") beschäftigen. Vom flachen Land in Norddeutschland treibt es ihn in "Hochzeitspolka" an die Ostgrenze Polens, da wo die Deutschen als Arbeitgeber neue Abhängigkeiten schaffen. Genau in diese Ödnis, vor der sein Vater warnte "im Grund ist das ein wildes Land", hat es den einst so coolen Sänger der Band "Heide Hurricane" Frieder verschlagen. Als Geschäftsführer einer Firma schwindelt er streikenden Arbeitern Gehaltserhöhung vor, obwohl er weiß, dass die Verlegung in die billigere Ukraine ansteht. Er möchte die Hochzeit mit der holden Polin Gosia ungestört feiern und dann ins eigene Häuschen ziehen. Es könnte alles völlig entspannt laufen, wenn nicht am Polterabend plötzlich seine früheren Band-Kumpels vor der Tür stehen würden, um den zünftigen Junggesellenabschied mit Party, Rock und Bommerlunder aufzumischen. Das gibt Stress zwischen Braut und Bräutigam, den einstigen Freunden und Polen und Deutschen.

Jessen lässt es krachen, spielt mit Polen- und Deutschenklischees, dass selbst Harald Schmidt vor Neid erblasst. Wurst und Wodka, derbe Witze und teutonische Arroganz ergeben eine krude Mischung, die auf der Leinwand in einem großen Besäufnis, einer wilden Schlägerei und vielen Missverständnissen mündet. Das Fehlen jeglicher political correctness verleiht dem Tohuwabohu anfänglich einen rauen Charme, der durch Redundanz an Wirkung verliert. Beide Seiten kriegen ihr Fett ab, was vielleicht auch an der Koregie und Koautorenschaft von Przemyslaw Nowakowski liegt. Gepfefferter Humor, manchmal auch knapp unter der Gürtellinie, der Verbindendes und Trennendes hervorhebt und teilweise gelungene Situationskomik sind die Pluspunkte dieser Gratwanderung zur Klamotte. Uneingeschränkt überzeugen dagegen Christian Ulmen als Jung-Spießer mit cooler Vergangenheit mal wieder als Unsicherheitsbündel ebenso wie Fabian Hinrichs als Großmaul und Party-Crasher. Trotz einiger illustrer Momente bleiben die Figuren eindimensional, wiederholte Suff-Szenen langweilen. Dafür amüsieren Culture-Clash und der satirische Ansatz, die Vorurteile durch Überspitzung lächerlich zu machen, das Spiel mit Klischees. Ob sich der sichtliche Spaß der Akteure auf das Publikum überträgt, ist abzuwarten. Vielleicht hilft da der "Eisgekühlte Bommerlunder" in polnischer Version der "Toten Hosen". mk.

Hochzeitspolka

Frieder Schulz (Christian Ulmen) hat als Sänger der Band "Heide Hurricane" mit seinen Kumpels einst eden Saal zum Kochen gebracht. Bis ihn ein aussichtsreicher Job als Geschäftsführer in die polnische Provinz verschlagen hat. Nur drei Jahre später ist aus dem coolsten Typen von Heide schon fast ein Spießer mit Häuschen und Karriere geworden. Als er gerade die Hochzeit mit seiner Liebsten, der Polin Gosia (Katarzyna Maciag), vorbereitet, tauchen überraschend seine alten Band-Kumpels auf. Sie wollen die guten, alten Zeiten mit Party, Rock und Bommerlunder so richtig aufleben lassen. Doch Jonas (Fabian Hinrichs), Paul (Lucas Gregorowicz), Knack (Jens Münchow) und Manni (Waldemar Kobus) passen weder in Frieders neues Leben noch in das polnische Dorf. Klischees und Missverständnisse sorgen für allerlei Turbulenzen nicht nur zwischen den Freunden, Braut und Bräutigam, sondern auch zwischen Polen und Deutschen...

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Christian Ulmen   als Frieder Schulz
  Katarzyna Maciag   als Gosia Borowka
  Fabian Hinrichs   als Jonas
  Waldemar Kobus   als Manni
  Lucas Gregorowicz   als Paul
  Jens Münchow   als Knack
  Alexandra Schalaudek   als Ines
  Klaudiusz Kaufmann   als Marcin
  Waldemar Obloza   als Gosias Vater
 
Regie:  Lars Jessen  
Buch:  Ingo Haeb  
  Przemyslaw Nowakowski  
  Lars Jessen  
Musik:  Jakob Ilja  
Kamera:  Marcus Kanter  
  Michael Tötter  
Produzent:  Christoph Friedel  
  Claudia Steffen  
 

Hochzeitspolka in der Fotoshow

 

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Christian Ulmen

Die stets ein wenig niedergeschlagenen Augenlider verdecken den Spott, mit dem er die Welt sieht, und die phlegmatischen Bewegungen, die...

 

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Fabian Hinrichs

Deutscher Schauspieler. Er verkörpert häufig unberechenbare Einzelgänger, schräge Typen und Personen mit latenter Gewaltbereitschaft und...