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Hoffnungslos verliebt

Quietschbunte, nicht allzu anspruchsvolle Teeniefilmvariante von "Cyrano De Bergerac".


Hoffnungslos verliebt

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Erhältlich seit:
13.03.2001

Originaltitel: Whatever It Takes

Komödie

USA 2000
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12

Marla Sokoloff
Jodi Lyn O'Keefe
Shane West

Regie: David Raynr
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Hoffnungslos verliebt

Ryan, smart aber eher unauffällig, hat sich in Ashley, das sowohl coolste als auch oberflächlichste Mädchen der Schule verguckt. Sie will aber nichts von ihm wissen. Da bietet der leicht unterbelichtete Schul-Beau Chris, Ashleys Cousin, dem erfolglosen Freier einen Deal an: Er würde Ryan in Sachen Ashley einschlägig beraten, wenn dieser ihm wiederum die nötige Hilfestellung gäbe, um bei Ryans bester Freundin Maggie zu landen. Ryan willigt kurzentschlossen ein, nur um bald festzustellen, dass er eigentlich eine ganz andere liebt...

Nach Shakespeare - aus "Der Widerspenstigen Zähmung" wurde zum Beispiel "10 Dinge, die ich an dir hasse" - ist nun der Franzose Edmond Rostand dran: sein Literaturklassiker "Cyrano De Bergerac" muss nach diversen "ernsthafteren" Verfilmungen als Vorlage für eine typische US-Highschool-Comedy herhalten. Verglichen mit dem flotten Teenie-Spaß "Eine wie keine" ist David Raynrs Petitesse eher etwas müde und flach inszeniert. Komödien-Fans werden sich wegen der putzigen Jungstars und der ganz ordentlichen Kalauer dennoch gut amüsieren.

Hoffnungslos verliebt

Nach dem Vorbild von "Gefährliche Liebschaften" (bei "Eiskalte Engel"), "Pygmalion" (bei "Eine oder keine") oder "Der Widerspenstigen Zähmung" (bei "10 Dinge, die ich an Dir hasse") darf ein weiterer Klassiker mit seinem guten Namen als Vorlage für eine Teenagerkomödie dienen: Bei "Hoffnungslos verliebt" ist "Cyrano De Bergerac" Ideengeber für eine flotte Romantikplotte über komplizierte Liebeswirren, die neben attraktiven Darstellern und bunten Bildern aus dem Beliebig-Album auch noch die wichtige Lebenserkenntnis bereit hält, dass das Glück oft näher liegt als man glaubt. Na also!

Vor allem aber folgt dieser bescheidene Spaß - das nicht allzu ambitionierte Majorfilmdebüt von David Raynr - den mittlerweile allzu bekannten Regeln, Topoi und Typen, wie sie in obig genannten Werken für den Teenagerfilm des neuen Jahrtausends als sinngemäße Fortführung der Genreklassiker von John Hughes ("Breakfast Club", "Ferris macht blau") festgelegt wurden. Streng genommen handelt es sich bei "Hoffnungslos verliebt" also bereits um die Kopie einer Kopie, und das merkt man dem unbeschwerten Filmchen auch an. Unverkennbar nehmen die Abnutzungserscheinungen dem als solches kaum verhüllten Reißbrettprodukt einiges an jenem Drive, den man sich mit dem "Cyrano"-Handlungskniff erhofft hat. Problematisch sind aber auch die wenig originell erdachten Figuren, die mit den denkbar breitesten Pinselstrichen gezeichnet sind. Im Vergleich zu diesem Strichmännchen-Sammelsurium wirken die von Freddie Prinze Jr. in seinen nicht unbedingt für ihre Komplexität bekannten Filmen gespielten Typen im Vergleich wie die Travis Bickles der Fun-Generation. Aber zu hart sollte man nicht ins Gericht gehen mit "Hoffnungslos verliebt", der nicht mehr will als seiner Zielgruppe 90 Minuten kurzweilig zu vertreiben. Auf dem Weg werden beileibe keine Bäume ausgerissen, aber identifizieren kann man sich mit Akkordeon spielenden Bravling Ryan allemal, der davon träumt, bei Ashley, dem coolsten, aber auch oberflächlichsten Girl der ganzen Schule, zu landen. Eine Mission: Impossible für den unauffälligen Nerd - bis sich Ashleys tumber Cousin und Schulschönling Chris anbietet, Ryan Tür und Tor zu öffnen, wenn der ihm Tipps gibt, wie Chris bei seiner besten Freundin Maggie zu landen. Der Plan scheint zunächst aufzugehen, doch dann stellt Ryan natürlich fest, dass er tatsächlich eine ganz andere liebt. Man ahnt, dass beim Abschlussball (inklusive kleiner Hommage an die Tanzszene in Frank Capras "Ist das Leben nicht schön?") jedes Töpfchen sein Deckelchen finden wird und jeder, der es verdient hat, sein Fett abbekommt. So ist der Film wie seine hoffnungsfrohen Stars: nett, adrett, unambitioniert, sauber, ein bisschen farblos und doch irgendwie ganz sympathisch. ts.

Darsteller:  Marla Sokoloff   als Maggie Carter
  Jodi Lyn O'Keefe   als Ashley Grant
  Shane West   als Ryan Woodman
  James Franco   als Chris Campbell
  Aaron Paul   als Floyd
  Colin Hanks   als Cosmo
  Vanessa Lee Evigan   als Vanessa
  Julie Geary   als Ashleys Freund Nr. 3
  Manu Intiraymi   als Dunleavy
  Rachel Kaber   als Miranda
  Eric Kushnick   als Stoner
  Shyla Marlin   als Shyla
  Brandon Molale   als Football Nr. 3
  Mami Nakamura   als Noriko
  Kip Pardue   als Harris
  Scott Vickaryous   als Stu
  Julia Sweeney   als Kate Woodman
 
Regie:  David Raynr  
Buch:  Mark Schwahn  
Musik:  Edward Shearmur  
Kamera:  Timothy Suhrstedt  
Produzent:  Paul Schiff  
 

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