
"Cluny Brown auf Freiersfüßen": Die junge Cluny Brown klempnert für ihr Leben gerne, was bei ihrem Onkel als Mitglied der feineren englischen Gesellschaft auf wenig Gegenliebe stößt. Er verdonnert sie dazu, auf einem Landgut als Dienstmädchen zu arbeiten. Um diesem Los zu entkommen, schmiedet Cluny Heiratspläne. "Die Frau im Hermelin": Der Mittelmeerstaat von Herzogin Angelina wird von Ungarn besetzt, woraufhin ihr Bräutigam das Weite sucht. Im Traum erhält Angelina den Rat, den Anführer der Ungarn zu heiraten, um ihn dann zu ermorden. Der Plan scheint aufzugehen - bis Angelina feststellt, dass sie sich in den Ungarn verliebt hat.
Die beiden letzten Filme von Ernst Lubitsch ("Sein oder Nichtsein"), dessen Fähigkeit, durch Auslassungen und Andeutungen ein raffiniertes Spiel mit der Erotik zu treiben, als "Lubitsch-Touch" legendär wurde. "Cluny Brown auf Freiersfüßen" mit Jennifer Jones in der Titelrolle konnte er nach einem Herzanfall noch komplett inszenieren, er verstarb jedoch während der Dreharbeiten zu "Die Frau im Hermelin", woraufhin die nicht völlig gelungene Komödie über den Krieg der Geschlechter von Lubitschs einstmaligem Wiener Weggefährten Otto Preminger abgedreht wurde.