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Horst Schlämmer - Isch kandidiere!

Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer kandidiert in dieser Realsatire als Kanzler.


Horst Schlämmer - Isch kandidiere!

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Erhältlich seit:
21.12.2009

Komödie/ Satire

Deutschland 2009
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Hape Kerkeling
Alexandra Kamp
Simon Gosejohann

Regie: Angelo Colagrossi
Highlight Communications (Deutschland)

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Horst Schlämmer - Isch kandidiere!

Eine Gratis-Sonnenbank vom Staat für alle, die Abschaffung des Punktesystems in Flensburg, Schönheitsoperationen für die deutschen Bürger auf Kosten der Krankenkasse - dies sind nur ein paar Punkte des Wahlkampfprogramms der Horst-Schlämmer-Partei (HSP), die ebendieser in Grevenbroich, wo er stellvertretender Chefredakteur beim örtlichen Tagblatt war, gegründet hat. Zusammen mit seinem Praktikanten Ulle sorgt er nun mit populären Mitteln, z. B. einem Werbespot dafür, seine Partei bundesweit bekannt zu machen.

Die populäre Kunstfigur Horst Schlämmer des deutschen Fernsehkomikers Hape Kerkeling führt mit einer Satirekampagne nun auch Deutschlands Politik ad absurdum. Um möglichst unvoreingenommene Informationen von den Interviewpartnern zu erhalten, drehte Regisseur Angelo Colagrossi, der bereits Kerkelings frühere Filme wie "Ein Mann ein Fjord" oder "Samba in Mettmann" umsetzte, den Film undercover. Erfrischender Spaß, der im Kino pünktlich zur Bundestagswahl 2009 ausgewertet wurde.

Horst Schlämmer - Isch kandidiere!

Mit seiner beliebten Kunstfigur schaut Hape Kerkeling den Politikern aufs Maul - zudem überzeugt er in seiner Wahlkampfposse als Verkleidungskünstler und Schlagersänger.

Bisher war die Kinokarriere von Hape Kerkeling nicht vergleichbar mit seinem Riesen-Erfolg im Fernsehen. Nach "Kein Pardon" und "Samba in Mettmann" hat nun dieser Schnellschuss bereits am Startwochenende über 320.000 Zuschauer erreicht. "Schuld" daran hat die populäre TV-Kunst-Figur Horst Schlämmer. Mit "Horst Schlämmer - Isch kandidiere!", für den erst im Juni die letzte Klappe fiel und der in einem irrsinnigen Postproduktionstempo fertiggestellt wurde, macht sich Kerkeling - wie immer zusammen mit Lebensgefährte und Regisseur/Produzent Angelo Colagrossi - ganz ungeniert die im September anstehenden Bundestagswahlen zu Nutze und schickt sich selbst als stellvertretenden Chef-Redakteur des Grevenbroicher Tagblattes in den Wahlkampf. Ausgestattet mit Schmerbauch und Schnurrbart sowie einer Ansammlung hässlicher Hasenzähne wird der Reporter mit dem spontanen Schweine-Grunzen auf die Menschheit, sprich die Politiker, losgelassen. Als diese - ob CDU oder KPM, SPD oder feministische Partei - ihm nur unbefriedigende Antworten auf seine drängenden Fragen geben, gründet der Zeitungsmann kurzerhand die HSM, die Horst Schlämmer Partei, mit der er mit Slogans wie der Obama-Variation "Yes Weekend" oder "Es muss alles mehr sein" auf Stimmenfang geht. So viel zum hauchdünnen Handlungsstrang. Doch Kerkeling ist nicht unbedingt als Geschichtenerzähler, sondern als spitzzüngiger Interviewer, als famoser Verkleidungskünstler und als stimmgewaltiger Schlagerparodist bekannt. Zwar entpuppen sich seine Gesprächspartner, insbesondere jene, die aus der Politik kommen, mit wenigen Ausnahmen als langweilige und uninspirierte Zeitgenossen. Das spiegelt durchaus die traurige Realität wider, ist dem Tempo und Esprit einer Komödie wie es "Horst Schlämmer - Ich kandidiere!" sein will, eher abträglich. Für mehr Spaß sorgen Kerkelings Auftritte als Ulla Schmidt (wohl aus Aktualitätsgründen noch schnell eingebaut), als Angela Merkel oder als Ronald Pofalla. Highlights des Films sind zwei Musik-Nummern. Zum einen ein Rap-Duett von Horst Schlämmer und Bushido, zum anderen der Schlager-Song "Ich denke nur noch an mich" von Uschi Blum, einer weiteren Kunstfigur Kerkelings. Welch unglaubliche Popularität der großartige Entertainer besitzt, beweist auch, wie viele Prominente ihn bei seiner Wahlkampf-Posse unterstützten und sich vor laufender Kamera mehr oder weniger bewusst zum Affen machten. Ob Politiker wie Claudia Roth oder Jürgen Rüttgers, Schauspielerinnen wie Iris Berben oder Senta Berger, Ikonen wie Michael Schumacher und Bully Herbig - sie alle und viele mehr geben sich in Kurzauftritten die Ehre. Bleibt anzumerken, dass Hape Kerkeling nun erstmals auch im Kino seine großen Stärken, die man bereits aus unzähligen TV-Shows kennt, eingesetzt hat, dass er wie ein geschickter Dokumentarfilmer unsere Politiker zu selbstentlarvenden Äußerungen animiert hat und dass Horst Schlämmer mit seinem Wahlspruch "Brücken sprengen und Mauern bauen" hoffentlich keinen Erfolg haben wird. lasso.

Horst Schlämmer - Isch kandidiere!

Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur beim Grevenbroicher Tagblatt, hat seinen Job endgültig
satt. Er sucht nach neuen Herausforderungen und beschließt, in die Politik zu gehen und Bundeskanzler zu
werden. Er gründet die "Horst Schlämmer Partei - HSP" und bringt mit seinem ziemlich "horstigen" Wahl-
kampf die arrivierten Parteien mächtig auf Trab. Auf dem Weg nach oben findet er schnell Anhänger und
Wahlkampfhelfer, muss sich aber auch zahlreichen Widrigkeiten stellen, die eine Politikerkarriere nun mal
so mit sich bringt. Wird Horst es tatsächlich schaffen, unser nächster Bundeskanzler zu werden? Oder
hat das Schicksal noch eine viel größere Rolle für ihn vorgesehen ...?

Quelle: Highlight

Darsteller:  Hape Kerkeling   als Horst Schlämmer/Gisela/Uschi Blum u.a.
  Alexandra Kamp   als Alexandra Kamp
  Simon Gosejohann   als Praktikant Ulle
  Maren Kroymann   als Renate Hammelböck
  Norbert Heisterkamp   als Kneipenwirt Günni
  Michael Schumacher  
  Bushido  
  Theo Koll  
  Ulrich Meyer  
  Jürgen Domian  
  Bettina Tietjen  
  Cherno Jobatey  
  Lilo Friedrich  
  Bernhard Brink  
  Jürgen Drews  
  Kader Loth  
  Claudia Effenberg  
  Gunter Gabriel  
  Iris Berben  
  Senta Berger  
  Michael Bully Herbig  
  Sonja Kirchberger  
  Andrea Sawatzki  
  Frauke Ludowig  
  Jürgen Rüttgers  
  Claudia Roth  
  Cem Özdemir  
  Ursula Kwasny  
  Lale Akgün  
  Gabriele Pauli  
 
Regie:  Angelo Colagrossi  
Buch:  Ludwig Berndl  
  Angelo Colagrossi  
  Hape Kerkeling  
Musik:  Achim Hagemann  
  Betti Hagemann  
Kamera:  Frank Grunert  
Produzent:  Angelo Colagrossi  
 

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