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Leihvideo
Erhältlich seit:
19.02.2009
Originaltitel: The House Bunny
USA 2008
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 6
Anna Faris
Colin Hanks
Emma Stone
Regie: Fred Wolf
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Hugh Hefner trifft John Hughes bei dem Playmate-Goes-College-Spaß, in dem vergnüglich nachgewiesen wird, dass Anna Faris mehr als zwei herausragende Elemente besitzt.
Große Überraschungen bleiben bei dieser doofen, zugegeben treffsicheren Komödie aus - dafür ist der Wiedererkennungswert hoch. Vor allem wenn man "Revenge of the Nerds" (Videotitel: "Die Rache der Eierköpfe") und "Natürlich blond!" kennt, wobei letztgenannter Film auch von Karen McCullah Lutz und Kirsten Smith, Autoren-Team von "House Bunny", zu Papier gebracht wurde. Dem Hit-Recycling frönt hier also Regisseur Fred Wolf, mehrere Jahre Chef-Schreiber bei "Saturday Night Live". Mit einem Rauswurf nimmt der Spaß aus dem Hause Happy Madison von Adam Sandler seinen Lauf. An ihrem 27. Geburtstag bekommt das Playmate Shelley Darlingson (!) - meist "Pretty in Pink", "Scary Movie"-Heroine Anna Faris - ihre Koffer vor die Tore des legendären Playboy-Anwesens gestellt. Der Traum vom Centerfold ist geplatzt, "Papa Hef" zwecks Rücksprache nicht greifbar. Was tun, wenn man außer gutem Aussehen und großem Herz nichts zu bieten hat? Man wird Hausmutter in einer bescheideneren Wohnstätte, im Heim der Studentinnenvereinigung Zeta Alpha Zeta. Hier kommt der "Nerd"-Faktor ist Spiel. Die Mädels von Zeta sind die Loser am Campus. Der Comedy-spezifisch zusammengesetzten Truppe gehören unter anderem die taffe Natalie (Emma Stone aus "Superbad"), die rebellische Mona (Kat Dennings aus "Jungfrau (40), männlich sucht...") und die körperbehinderte Joanne (Bruce-Willis-Tochter Rumer) - Joan Cusacks Figur aus "Sixteen Candles" lässt grüßen - an. Das heißt: keine Dates, keine Verehrer und jetzt droht der Verbindung wegen Nachwuchsmangel gar die Auflösung. Eine Herausforderung für das naive Frisurwunder Shelley, die ihren "Schwestern" zunächst einmal etwas Selbstbewusstsein beibringt. Also Busen raus, Wonder-Bra drunter, Rocksaum hoch. Es wäre doch gelacht, wenn man nicht mit etwas mehr Ausschnitt den einen oder anderen betrunkenen College-Boy in das in einer flotten Montage aufgemöbelte Zeta-Haus locken könnte. Ein paar Schmink- und Flirt-Unterrichtsstunden später brodelt es in der Bunny-Burg, den Jungs fallen die Augen fast raus und die Mädels anderer Schwesternschaften wetzen Zunge und Messer. Nur Shelley ist nicht glücklich. Denn trotz allem, was sie als Bunny so drauf hat - stellenweise mutet der Film wie ein Playboy-Werbevideo an, Hugh-Hefner-Cameo inklusive -, schafft sie es nicht, bei ihrem Herzbuben, dem Gutmensch-Normalverbraucher Oliver (Idealbesetzung: Colin Hanks) zu landen.
Zwischen diesen gegensätzlichen Polen, zwischen Schein und Sein, alterniert das warmherzige Vergnügen, das von kecken Einzeilern, frechen Dialogen und Anna Faris' präzisem Spiel lebt. Sie bringt mit Augenaufschlag und Schmollmund auf den Punkt, was alle an Ashlee Simpson und Paris Hilton so aufregt. Sie weiß aber auch darzustellen, wie es sich anfühlt, richtig verliebt zu sein. Bei ihr erdet sich die (nur vordergründig) grelle, poppig-bunte Häschen-Schau. Der Arbeitstitel verrät's: "I Know What Boys Like". geh.
| Darsteller: | Anna Faris | als Shelley | |
|---|---|---|---|
| Colin Hanks | als Oliver | ||
| Emma Stone | als Natalie | ||
| Kat Dennings | als Mona | ||
| Katharine McPhee | als Harmony | ||
| Rumer Willis | als Joanne | ||
| Tyson Ritter | als Colby | ||
| Monet Mazur | als Cassandra | ||
| Regie: | Fred Wolf | ||
| Buch: | Karen McCullah Lutz | ||
| Kirsten Smith | |||
| Musik: | Waddy Wachtel | ||
| Kamera: | Shelly Johnson | ||
| Produzent: | Heather Parry | ||
| Jack Giarraputo | |||
| Allen Covert | |||
| Adam Sandler | |||
House Bunny in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Entfallene Szenen, Featurettes, Musikvideo, Trailer
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