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House Bunny

Hugh Hefner trifft John Hughes beim Playmate-Goes- College-Spaß in dem Anna Faris Pretty in Pink und natürlich blond ist.


House Bunny (I Feel Good!)

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Erhältlich seit:
04.01.2011

Originaltitel: The House Bunny

Komödie

USA 2008
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 6

Anna Faris
Colin Hanks
Emma Stone

Regie: Fred Wolf
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Playmate-Goes-College-Spaß, in dem vergnüglich nachgewiesen wird, dass Anna Faris mehr als zwei herausragende Elemente besitzt.

Ex-Bunny Shelley braucht eine neue Aufgabe (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Ex-Bunny Shelley braucht eine neue Aufgabe (Foto: Sony Pictures)

An ihrem 27. Geburtstag wird Shelley (Anna Faris) aus dem noblen Playboy-Anwesen geworfen. Aus der Not wird sie Hausmutter im Heim der Studentinnenvereinigung Zeta Alpha Zeta. Die Mädels dort kriegen nie ein Date und brauchen dringend ein Make-Over und mehr Selbstbewusstsein.

Beides beschert ihnen die naive Shelley und macht aus den hässlichen Entlein coole Girls, denen die College-Boys verfallen. Währenddessen versucht sie das Herz des Normalos Oliver (Colin Hanks) zu erobern.

Hugh Hefner trifft John Hughes beim Playmate-Goes-College-Spaß in dem Anna Faris "Pretty in Pink" ist. Regisseur Fred Wolf, ehemaliger Schreiber bei "Saturday Night Live", frönt hier dem Hit-Recycling und kreuzt "Revenge of the Nerds" mit "Natürlich blond!".

Was so ein Make-Over doch alles ausmacht (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Was so ein Make-Over doch alles ausmacht (Foto: Sony Pictures)

Warmherziges Vergnügen

Überraschungen gibt es nicht beim insgesamt warmherzigen Vergnügen. Dafür trägt Anna Faris den Film und gibt mit Colin Hanks ein sympathisches Paar ab.

House Bunny (I Feel Good!)

Hugh Hefner trifft John Hughes bei dem Playmate-Goes-College-Spaß, in dem vergnüglich nachgewiesen wird, dass Anna Faris mehr als zwei herausragende Elemente besitzt.

Große Überraschungen bleiben bei dieser doofen, zugegeben treffsicheren Komödie aus - dafür ist der Wiedererkennungswert hoch. Vor allem wenn man "Revenge of the Nerds" (Videotitel: "Die Rache der Eierköpfe") und "Natürlich blond!" kennt, wobei letztgenannter Film auch von Karen McCullah Lutz und Kirsten Smith, Autoren-Team von "House Bunny", zu Papier gebracht wurde. Dem Hit-Recycling frönt hier also Regisseur Fred Wolf, mehrere Jahre Chef-Schreiber bei "Saturday Night Live". Mit einem Rauswurf nimmt der Spaß aus dem Hause Happy Madison von Adam Sandler seinen Lauf. An ihrem 27. Geburtstag bekommt das Playmate Shelley Darlingson (!) - meist "Pretty in Pink", "Scary Movie"-Heroine Anna Faris - ihre Koffer vor die Tore des legendären Playboy-Anwesens gestellt. Der Traum vom Centerfold ist geplatzt, "Papa Hef" zwecks Rücksprache nicht greifbar. Was tun, wenn man außer gutem Aussehen und großem Herz nichts zu bieten hat? Man wird Hausmutter in einer bescheideneren Wohnstätte, im Heim der Studentinnenvereinigung Zeta Alpha Zeta. Hier kommt der "Nerd"-Faktor ist Spiel. Die Mädels von Zeta sind die Loser am Campus. Der Comedy-spezifisch zusammengesetzten Truppe gehören unter anderem die taffe Natalie (Emma Stone aus "Superbad"), die rebellische Mona (Kat Dennings aus "Jungfrau (40), männlich sucht...") und die körperbehinderte Joanne (Bruce-Willis-Tochter Rumer) - Joan Cusacks Figur aus "Sixteen Candles" lässt grüßen - an. Das heißt: keine Dates, keine Verehrer und jetzt droht der Verbindung wegen Nachwuchsmangel gar die Auflösung. Eine Herausforderung für das naive Frisurwunder Shelley, die ihren "Schwestern" zunächst einmal etwas Selbstbewusstsein beibringt. Also Busen raus, Wonder-Bra drunter, Rocksaum hoch. Es wäre doch gelacht, wenn man nicht mit etwas mehr Ausschnitt den einen oder anderen betrunkenen College-Boy in das in einer flotten Montage aufgemöbelte Zeta-Haus locken könnte. Ein paar Schmink- und Flirt-Unterrichtsstunden später brodelt es in der Bunny-Burg, den Jungs fallen die Augen fast raus und die Mädels anderer Schwesternschaften wetzen Zunge und Messer. Nur Shelley ist nicht glücklich. Denn trotz allem, was sie als Bunny so drauf hat - stellenweise mutet der Film wie ein Playboy-Werbevideo an, Hugh-Hefner-Cameo inklusive -, schafft sie es nicht, bei ihrem Herzbuben, dem Gutmensch-Normalverbraucher Oliver (Idealbesetzung: Colin Hanks) zu landen.

Zwischen diesen gegensätzlichen Polen, zwischen Schein und Sein, alterniert das warmherzige Vergnügen, das von kecken Einzeilern, frechen Dialogen und Anna Faris' präzisem Spiel lebt. Sie bringt mit Augenaufschlag und Schmollmund auf den Punkt, was alle an Ashlee Simpson und Paris Hilton so aufregt. Sie weiß aber auch darzustellen, wie es sich anfühlt, richtig verliebt zu sein. Bei ihr erdet sich die (nur vordergründig) grelle, poppig-bunte Häschen-Schau. Der Arbeitstitel verrät's: "I Know What Boys Like". geh.

House Bunny (I Feel Good!)

Das Playboy-Bunny Shelley (Anna Faris) führt ein sorgloses Leben - bis man sie plötzlich aus dem Playboy-Haus von Hugh Hefner wirft. Das Schicksal führt den charmanten, aber nun heimatlosen "Ex-Hasen" ins Haus der Zeta Alpha Zeta-Schwesternschaft. Die sieben etwas weltfremden Mädels dieser Studenten-Verbindung müssen dringend neue Mitglieder anwerben - sonst droht ihnen der Rausschmiss aus ihrem Haus. Kurzerhand erklärt sich Shelley bereit, die jungen, unbeholfenen Damen darin zu unterrichten, worüber sie am besten Bescheid weiß: Make-up und Männer. Aber auch die Zetas können Shelley im Gegenzug etwas beibringen, das ihr bislang gefehlt hat: Sinn für Individualität und was es heißt, sich richtig zu verlieben.

Kurzbewertung:
Für Spaß in der Bunny-Burg sorgt Star-Komiker Adam Sandler als Produzent in dieser ebenso komischen wie herzerwärmenden Comedy. Anna Faris, Bad-Taste-Queen aus Scary Movie, zeigt "Natürlich blond!"-Qualitäten und bringt die Herzen aller Jungs - vor allem das von Tom Hanks' Sohn Colin - zum Hüpfen. Mit von der bunten Häschen-Schau ist auch Bruce Willis' Tochter Rumer.

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Anna Faris   als Shelley
  Colin Hanks   als Oliver
  Emma Stone   als Natalie
  Kat Dennings   als Mona
  Katharine McPhee   als Harmony
  Rumer Willis   als Joanne
  Tyson Ritter   als Colby
  Monet Mazur   als Cassandra
 
Regie:  Fred Wolf  
Buch:  Karen McCullah Lutz  
  Kirsten Smith  
Musik:  Waddy Wachtel  
Kamera:  Shelly Johnson  
Produzent:  Heather Parry  
  Jack Giarraputo  
  Allen Covert  
  Adam Sandler  

"Heiße Mädels, wo man hinschaut"

In der sexy Komödie "House Bunny" spielt "Scary Movie"-Star Anna Faris ein Playboy-Bunny, das einer Gruppe von weltfremden College-Mädchen etwas über das andere Geschlecht beibringt.

Die Zeit in der Playboy-Villa ist für Shelley vorbei - mit 27 ist sie zu alt (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Die Zeit in der Playboy-Villa ist für Shelley vorbei - mit 27 ist sie zu alt (Foto: Sony Pictures)

» Wie würden Sie Ihre Figur, das Playboy-Bunny Shelley beschreiben?

ANNA FARIS: Shelley ist nicht besonders kompliziert. Sie ist eine sehr optimistische Person, die versucht, aus jeder Situation das Beste zu machen. Sie ist freundlich und hilfsbereit. Sie ist nicht das hellste Köpfchen, aber sie hat ein gutes Herz.

» Was erlebt Shelley im Film?

Ich denke der Film überrascht, weil man früh erkennt, dass Shelleys Prioritäten ein bisschen daneben sind. Sie ist fest davon überzeugt, dass ein gutes Aussehen und attraktive Männer das Wichtigste im Leben sind. In der Studentenverbindung ist sie dann von Mädels umgeben, die intelligent und unabhängig sind und andere Pläne haben. Sie wollen etwas aus ihrem Leben machen und ihre Karrieren sind ihnen wichtiger als Männer. Allerdings haben sie wenig Selbstvertrauen. Shelley verhilft ihnen dazu, fantastisch auszusehen und möchte ihre Prioritäten ändern, damit sie zu ihren eigenen passen. Letztendlich aber erkennt sie, dass es wichtigere Sachen im Leben gibt als die Fähigkeit, Männer anzumachen.

An der Uni unterrichtet das Bunny ein paar graue Mäuschen im "sexy sein" (Foto: Sony Pictures) Großansicht

An der Uni unterrichtet das Bunny ein paar graue Mäuschen im "sexy sein" (Foto: Sony Pictures)

» Wie war es, in der echten Playboy-Villa zu drehen?

Es war unglaublich und wunderbar! Es war anfangs sehr einschüchternd, sehr überwältigend und unwirklich. Es gibt strenge Sicherheitsvorkehrungen, heiße Mädels wo man auch hinschaut. In dem tollen Garten sind Pfauen und Affen, und alles ist wunderschön. Hugh Hefner trug natürlich seinen Pyjama.

Ich konnte nicht glauben, dass ich wirklich da war - während wir die Szenen drehten, fühlte ich mich wie in einem Traum. Es hat unheimlich Spaß gemacht. Es war toll, die Mädels kennen zu lernen, die dort leben. Sie waren liebenswert, schlau und freundlich. Ich hatte wirklich eine tolle Zeit.

 

House Bunny (I Feel Good!) in der Fotoshow

 

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