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House of Wax

Remake des gleichnamigen Horrorklassikers aus dem Jahr 1953, in dem ein Wachsfigurenkabinett zum Ausgangspunkt von allerhand Schrecken wird.


House of Wax

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Erhältlich seit:
15.12.2006

Horror

USA/Australien 2005
Laufzeit: 112 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Elisha Cuthbert
Chad Michael Murray
Brian Van Holt

Regie: Jaume Collet-Serra
Warner Home Video Germany

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Paris Hilton und Elisha Cuthbert geraten in dem nervenaufreibenden Remake des Horror-Klassikers unter mordgierige Wachsfiguren.

Tankstelleneigner Bo bedroht Carly und Nick (Foto: Warner) Großansicht

Tankstelleneigner Bo bedroht Carly und Nick (Foto: Warner)

Die gute alte Wagenpanne wird wieder mal zum Verhängnis für ein paar Jugendliche. Kaum bleibt das Gefährt mitten in der Hinterwäldler-Wildnis stehen, schon fallen die blutrünstigen Inzuchtmonster über einen her.

Als die College-Freunde Carly (Elisha Cuthbert), Nick (Chad Michael Murray) und Paige (Paris Hilton) den Tankwart Bo (Brian Van Holt) um Hilfe bitten, ist es schon zu spät - denn sie befinden sich bereits in der Hand eines irren Kurators, der sein im Ort errichtetes Wachsfigurenkabinett dringend um neue Ausstellungsstücke bereichern möchte.

Die Wachsfiguren sind echt (Foto: Warner) Großansicht

Die Wachsfiguren sind echt (Foto: Warner)

Schreien im Duett

Ein passender Anlass für die "24"-gestählte Elisha Cuthbert und das Party-Früchtchen Paris Hilton, ihr schrilles "Scream-Queen"-Duett einzustimmen.

Für die aufregende Renovierung des Klassikers von 1953 mit dem großen Vincent Price bürgt die Horrorschmiede Dark Castle, die schon mit "13 Geister" und "Haunted Hill" vergessene Genre-Perlen ins neue Jahrtausend katapultiert hat.

House of Wax

"That's hot!" So lautet der Markenspruch der skandalumwitterten Societynudel Paris Hilton. Ob der mit wenigen Ausnahmen nach üblichem Slasher-Schema gestrickte Teenschocker, in dem sie nun ihr Schauspieldebüt absolviert, mit ähnlichem Prädikat in die Popkultur-Annalen eingehen wird, ist fraglich. Entfernt an den im Original gleichnamigen Kultklassiker "Das Kabinett des Professor Bondi" mit Vincent Price von 1953 angelehnt, betritt die Dark-Castle-Produktion kein taufrisches Terror-Terrain, wartet aber mit einem in beeindruckenden Spezialeffekten triefenden Schlussfinale auf.

Mit der Inszenierung wurde Musik- und Werbeclipspezialist Jaume Collet-Serra betraut, dem für seinen ersten Kinofilm ein "beinahe strukturloser Dokumentarstil" vorschwebte. Dies schlägt sich in einem lang gezogenen und relativ ereignislosen Storyaufbau nieder. So vergehen rund 40 Minuten, bevor der psychopathische Killer seinem ersten Opfer die Achillessehne durchtrennt und eine brandheiße Wachskur verpasst. Selbst der Prolog weicht von der Norm ab, indem keinem naiv-nichtsahnenden Mädel grausam der Garaus gemacht wird, sondern eine verstörende Familienszene um zwei grundverschiedene Zwillingsbrüder im Jahr 1974 das Schock-Sprungbrett bildet. Zwillinge sind auch die beiden Skriptnovizen Chad und Carrey Hayes, die ihre Erfahrung aus erster Hand ausgiebig zum Einsatz bringen. So wird das Motiv noch zusätzlich fortgesetzt, indem die beiden Protagonisten Carly (Elisha Cuthbert aus dem TV-Hit "24") und Nick (Mädchenschwarm Chad Michael Murray aus "Freaky Friday - Verrückter Freitag") ebenfalls Zwillinge sind. Zusammen mit vier Freunden sind sie in zwei Autos unterwegs zu einem Footballspiel. Eine Abkürzung (schon lange eines der beliebtesten Horrorklischees für den Weg ins Verderben) führt sie in ein dichtes Waldgebiet, wo sie beschließen, die Nacht zu verbringen. Nach dem Frönen üblicher Teen-Sünden wie Biertrinken und Rumgeschmuse wird die Nacht ohne Schaden für Leib und Leben überstanden. Allerdings zwingt die Kids am nächsten Morgen eine unerklärliche Autopanne, in den nahe gelegenen Ort Ambrose zu gehen. Dort befindet sich das titelgebende Wachsfigurenkabinett, das im wahrsten Sinne des Wortes aus Wachs hergestellt ist. Den Grund für die Lebensechtheit der ausgestellten Figuren müssen sie bald nacheinander auf blutige Weise feststellen.

Der kreative Kerzenwachs-Killer mit Gesichtsmaske wird in einer Doppelrolle von Brian Van Holt dargestellt, der dabei einen eher wächsernen Gruseleffekt erzeugt. Erinnernswerter ist da schon der Auftritt von Hilton, die in einer Sequenz selbstironisch ihr Sextape-Debakel zitiert, einen sexy Striptease hinlegt und in ihrem Fall eine "kopflastige" Todesszene hat. Die Todesarten fallen dem R-Rating entsprechend recht derb (zwei Enthauptungen, Wachsdusche) aus. Eingefleischte Genrefans werden jedoch kaum beeindruckt sein, und somit wird im Endeffekt nur erreicht, dass das eigentliche Teenie-Zielpublikum ausgeschlossen wird. Als größte Attraktion erweisen sich ohnehin die versierten CGI-Spezialeffekte, die beim furiosen Finale für ein schmelzendes Wachsinferno sorgen. Auch das Produktionsdesign der Geisterstadt und des bizarren Wachsfigurenkabinetts ist grundsolider Qualität. Dies trifft zudem auf die Kameraarbeit (in der typisch ausgeblichen-tristen Farbpalette) und den Standard-Soundtrack (mit Rock- und Hip-Hop-Klängen) zu. ara.

House of Wax

Eine Autopanne zwingt eine Gruppe von College-Studenten, in einem düsteren Museum Unterschlupf zu suchen. Mit Schrecken müssen sie fest stellen, dass das Wachsfigurenkabinett nicht nur sehr lebensecht aussieht - sondern aus toten Körpern besteht! Und ehe sie aus dem HOUSE OF WAX flüchten können, ist der wahnsinnge Kurator schon mit Messern hinter ihnen her, denn - seine Sammlung ist noch nicht komplett... Ein Remake des Horrorfilms "Das Kabinett des Professor Bondi" von 1953 - neu produziert von Joel Silver und Robert Zemeckis, die Paris Hilton geschickt in Szene setzen.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Elisha Cuthbert   als Carly
  Chad Michael Murray   als Nick Jones
  Brian Van Holt   als Bo/Vincent
  Paris Hilton   als Paige Edwards
  Jared Padalecki   als Wade
  Jon Abrahams   als Dalton Chapman
  Robert Ri'chard   als Blake
  Dragitsa Debert   als Trudy Sinclair
  Thomas Adamson   als Young Bo
  Murray Smith   als Dr. Sinclair
  Sam Harkess   als Young Vincent
  Damon Herriman   als Lester
  Emma Lung  
 
Regie:  Jaume Collet-Serra  
Buch:  Chad Hayes  
  Carey W. Hayes  
Musik:  John Ottman  
Kamera:  Stephen F. Windon  
Produzent:  Joel Silver  
  Robert Zemeckis  
  Susan Levin  

Paris braucht Nachhilfe

Ihr erster Auftritt vor einer Kamera sollte eigentlich privat bleiben.

Will ein Filmstar werden: Paris Hilton (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Will ein Filmstar werden: Paris Hilton (Foto: Kurt Krieger)

Doch Paris Hiltons Ex-Freund Rick Salomon sorgte mit der Veröffentlichung des intimen Sexfilmchens "1 Night in Paris" für den plötzlichen Bekanntheitsgrad der Hotel-Erbin.

Inzwischen scheint diese Gefallen an einer Schauspielkarriere gefunden zu haben. Obwohl ihre letzte Rolle in "House of Wax" bei den Kritikern durchfiel, lässt sich Paris nicht beirren.

Nächste Woche starten die Dreharbeiten zu der Komödie "The Hottie and the Nottie". Um sich aber nicht wieder zu blamieren, nimmt die 25-Jährige offensichtlich Unterricht. Zumindest wurde sie jetzt in Los Angeles beim Verlassen einer Schauspielklasse beobachtet - in der Hand ein Drehbuch.

Die Schöne und das Biest

In "The Hottie and the Nottie" spielt Paris ein Mädchen, das seinen Freund erst heiraten wird, wenn dieser dessen hässliche Freundin unter die Haube gebracht hat. Ob die Blondine in ihrem Privatleben auch so viel Einsatz für die beste Freundin zeigen würde? Momentan zieht Paris mit der neu gefundenen Busenfreundin Britney Spears durch die Nachtclubs von L.A. Aber deren Ehe muss ja erst noch geschieden werden ...

 

House of Wax in der Fotoshow

 

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Elisha Cuthbert

Kanadische Schauspielerin. Als blonder Blickfang und unkonventionelle, aufsässige und rebellische Tochter Kimberly Bauer von CTU-Agent...

 

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Paris Hilton

Millionenreiche Hotelkonzernerbin, Großcousine von Elizabeth Taylor, notorisches Party- und Playgirl und Privatpornodarstellerin, hat Paris...