Blu-ray Disc (Limited Edition, Quer-Steelbook) Kaufvideo

Hulk

Ang Lees aufwändige und spektakuläre Verfilmung des Marvel-Kult-Comics über den legendären, zur grünen Monsterkreatur mutierten Wissenschaftler.


Hulk (Limited Edition, Quer-Steelbook)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
04.11.2010

Fantasy/ Action

USA 2003
Laufzeit: 138 Min.
FSK: ab 16

Eric Bana
Jennifer Connelly
Sam Elliott

Regie: Ang Lee
Universal Pictures Germany

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Lange warnte man vor der grünen Gefahr, jetzt erobert sie das Kino. In seiner Leinwandpremiere zeigt der Comicriese den Menschen im Monster und dabei brillante Entertainerqualitäten.

Als Hulk kann Bruce seine Gefühle ungehemmt ausleben (Foto: UIP) Großansicht

Als Hulk kann Bruce seine Gefühle ungehemmt ausleben (Foto: UIP)

Zunächst war er grau, dann schließlich grün, aber immer der Erstgeborene. Unter den solistischen Marvel-Wundern von Comicgenie Stan Lee ist der Hulk chronologisch ein Leader.

Im Mai 1962 und damit Monate vor Spider-Man und Jahre vor Daredevil und The Silver Surfer geboren, wurde der grüne Grobian in den Comics eine Sympathie-, im Fernsehen (1978-82) aber eine Witzfigur.

Vom kleinformatigen Hulk in zumindest modisch reizlosen Bermudashorts, der im Körper von Mr. America Lou Ferrigno polterte, sind nur schlechte Erinnerungen geblieben.

Dass mit Ang Lee ("Tiger & Dragon") einer der renommiertesten Regisseure der Kinowelt für diesen über 120 Millionen Dollar teuren Unterhaltungsriesen gewonnen werden konnte, hat die Wahrnehmung des Projekts auch bezüglich seiner Darsteller völlig verändert.

In den Straßen von San Francisco zeigt der Hulk schlichte, aber effektive Flugabwehrqualitäten (Foto: UIP) Großansicht

In den Straßen von San Francisco zeigt der Hulk schlichte, aber effektive Flugabwehrqualitäten (Foto: UIP)

Ohne Grenzen

Oscarpreisträgerin Jennifer Connelly ("Beautiful Mind") schwärmt von einem Actionfilm, einem Comicabenteuer und einem Psychodrama, Ang Lee selbst von der reizvollen Vater-Sohn-Dynamik. Diese zieht sich durch seine qualitätskonstante Filmographie und gibt auch diesem Action-Event den dringend benötigten zwischenmenschlichen Schwerpunkt.

So sympathisiert man mit Bruce Banner, der dank einer traumatischen Kindheit und einem dominanten, mitunter dämonischen Vater (Nick Nolte) emotional nicht aus sich herausgehen kann. Aber man solidarisiert sich auch mit dem Hulk, der genau diese Barriere nicht hat und Gefühle wie Kräfte auslebt.

Das grüne Unding schreckt nicht einmal vor Panzern zurück (Foto: UIP) Großansicht

Das grüne Unding schreckt nicht einmal vor Panzern zurück (Foto: UIP)

Totale Veränderung

Entstanden ist diese Persönlichkeitsspaltung, als Bruce (Australiens Newcomer Eric Bana) mit Freundin Betty (Connelly) an Experimenten zur beschleunigten Zellheilung arbeitet und durch eine Überdosis Gammastrahlen in seiner Genstruktur verändert wird.

Im Zorn, bei der geringsten Ausschüttung von Adrenalin, mutiert der schmächtige Wissenschaftler zum unzerstörbaren Powerpaket mit unglaublichen Regenerationsfähigkeiten.

Banner leidet unter diesen unkontrollierbaren Eruptionen, genießt sie aber auch als Befreiung von den Fesseln, die er seit seiner Kindheit trägt. Als die Armee jedoch in seinen Goliath-Genen die Chance zur Züchtung von Supersoldaten wittert, entflieht der Hulk dem Labor und zeigt, was er enthemmt leisten kann.

Das Laborexperiment ist Tagesgeschäft von Betty Ross, bis Freund Bruce selbst eines wird (Foto: UIP) Großansicht

Das Laborexperiment ist Tagesgeschäft von Betty Ross, bis Freund Bruce selbst eines wird (Foto: UIP)

Grün sieht Rot

In einer digital perfekt realisierten Effektshow duelliert er sich mit monströsen Hunden, glänzt mit seinen legendären Meilensprüngen, hüpft von Felsklippen auf Hubschrauber, spielt Hammerwerfer mit Panzern und Räumungskommandos in den Straßen von San Francisco.

So darf es weitergehen - und wird es in Hollywood wohl auch. Denn nach dieser Ouvertüre bekommt der Mann, der so spektakulär Rot sieht, für neue Abenteuer garantiert grünes Licht.

Hulk (Limited Edition, Quer-Steelbook)

Mit der Leidenschaft und der Ambition, die er schon seinen vergangenen Filmen, von denen "Tiger & Dragon" der bekannteste ist, angedeihen ließ, nähert sich der Taiwanese Ang Lee mit seiner bislang aufwändigsten Arbeit auch dem tragischsten aller Marvel-Comic-Heroen, dem im Falle von Wut und Aggression zum grünen Monster "Hulk" mutierenden Dr. Bruce Banner. Das Ergebnis ist der bislang ernsthafteste Versuch, die so disparaten Formen Comic und Film visuell und inhaltlich zu verschmelzen, zu einer fast griechischen Tragödie im Stil klassischer Universal-Monstermovies. Vor allem "King Kong" stand Pate bei dieser packenden Meditation über das erdrückende Gewicht verschütteter Vergangenheitserlebnisse, verkorkster Familienbande und unterdrückter Emotionen, die mit ihren sensationellen Actionsequenzen aber auch mit allen Popcorn-Movies des Sommers mühelos mithalten kann.

"X-Men 2" mag der einzige andere Film sein, dem es bislang gelungen ist, die Fülle der unter der Oberfläche der gängigen Außenseiter-Plotten brodelnden Subtexte der Marvel-Stories mit dem gebührenden Ernst in einen Film einfließen zu lassen, der trotz der Schwere und Fülle seiner Themen immer noch in erster Linie unterhält. Ang Lee legt die Latte noch ein bisschen höher: Nachdem er sich mit "Tiger & Dragon" eigene Kindheitsträume erfüllte und den Wuxia-Roman mit seinen Schwertkämpferheroen zu neuem Filmleben erweckte, lässt er die gleiche Behandlung nun mit einem Budget von weit über 100 Mio. Dollar dem westlichen Äquivalent, dem Comic, angedeihen. Auch hier verblüfft die vollkommene Assimilation des entsprechenden filmischen Vokabulars, soll heißen: Mit dem innovativen Einsatz von Splitscreens, originellen Bildkompositionen und Szenenwechseln verweist er einerseits auf eine filmische Tradition (z. B. Norman Jewisons "Thomas Crown ist nicht zu fassen"), andererseits erinnern diese Mittel an jene Panele, die in Comics für Dynamik und Struktur sorgen. Obendrein helfen sie Lee, sehr komplexe Sachverhalte elegant und mit minimalem Zeitaufwand zu vermitteln.

Weitere Parallelen zu "Tiger & Dragon" finden sich in der Thematik, wieder eine Variation über Familie, Loyalität und Vergangenheitsbewältigung, und im Aufbau des Films. Lange lässt sich Lee Zeit, bis er schließlich mit dem rausrückt, wofür das Publikum das Kinoticket gelöst hat. Wenn dann die Action einsetzt, ist das Ergebnis rauschartig - und die Figuren sind längst derart mit Leben unterfüttert und genau charakterisiert, dass neben dem unendlichen Spaß am Gezeigten immer auch Gewicht und Bedeutung mitschwingen. Hier geht es also um den emotional gehemmten Wissenschaftler Bruce (der ausgezeichnete Eric Bana), der bei einem Unfall Gammastrahlen ausgesetzt wird, was eine Kettenreaktion in seinem Körper auslöst. Er weiß nicht, dass sein Vater (Nick Nolte als ultimativer mad scientist) ihm die Auswirkungen eines Selbstversuchs vererbt hat, die sich nun auf vitale Weise äußern. Immer wenn Bruce sich aufregt, verwandelt er sich in das grüne Monster Hulk, eine Personifizierung aufgestauter Emotionen, der einen fast unkontrollierbaren Zerstörungstrieb auslebt - gewaltige Sätze vollführen kann, quasi unzerstörbar ist und über ungeheure Kräfte verfügt, wie so mancher Panzer, Hubschrauber und mutierte Kampfhund alsbald zu spüren bekommt.

Dass der Hulk als rein CGI-generierte Figur zwar eine Meisterleistung von ILM ist, aber dennoch nicht immer echt aussieht, fällt nicht ins Gewicht. Denn zu diesem Zeitpunkt haben sich so viele Konflikte an verschiedenen Fronten verschärft, dass sie und nicht der grüne Berserker im Zentrum stehen: der irre Papa ist zurückgekehrt und fordert sein Recht ein; Bruces Verlobte Betty (Oscar-Gewinnerin Jennifer Connelly) hat ihrerseits mit ihrem emotional verkümmerten Daddy (Sam Elliott), einem Fünf-Sterne-General, der dem Hulk die Streitkräfte auf den Hals schickt, zu kämpfen; der karrieresüchtige Talbot (Josh Lucas) spielt gleichwohl ein übles Spiel mit allen Beteiligten. Wenn sich die innere Spannung des Films also in seinen zwei großen Actionszenen entlädt, dann spielen sich so viele Dinge gleichzeitig ab, dass der Fun immer auch die Story vorantreibt. Doch weder der Kampf gegen die Zerberusse des Vaters, noch die Zerstörungsorgie in der Wüste von Utah und San Francisco sind der Höhepunkt des Films. Der spielt sich auf eine minimal beleuchteten Bühne zwischen Vater und Sohn ab. Darum geht's: um die Figuren - und die Schauspieler, wie zu erwarten brillant geführt von Ang Lee. Noch nie schmeckte Popcorn so sehr nach Freud und Jung, wie auch Psychotherapie noch nie so actiongeladen war wie in "Hulk". Ein Blockbuster mit Hirn? Voilà. ts.

Hulk (Limited Edition, Quer-Steelbook)

Die actiongeladene Comic-Verfilmung von Ang Lee ("Brokeback Mountain") - jetzt in High Definition Qualität!

Auf den ersten Blick scheint der Atomphysiker Dr. Bruce Banner (Eric Bana) ein unauffälliger Wissenschaftler zu sein, der gemeinsam mit seiner Ex-Freundin Betty Ross (Oscar[r]-Gewinnerin Jennifer Connelly) die Wirkung von Gammastrahlen untersucht. Doch hinter der Fassade des ruhigen, brillanten Physikers verbirgt sich noch eine andere Persönlichkeit: geheimnisvoll und unberechenbar - und unfähig seine Aggressionen unter Kontrolle zu halten! Bei einem außergewöhnlichen Laborunfall wird Dr. Banner mit einer großen Menge Gammastrahlen belastet ... und die Folgen sind verheerend! Die innere Zerrissenheit des Wissenschaftlers führt dazu, dass sowohl seine heldenhaften Instinkte zu Tage kommen, aber auch gleichzeitig seine inneren Dämonen geweckt werden.

Er wird zum stärksten Lebewesen der Welt - Superheld und Monster zugleich: zum Hulk!

Quelle: Universal Pictures

Bonusmaterial (in Standard-Definition):
- Filmkommentar mit Regisseur Ang Lee
- Unveröffentlichte Szenen
- Die Entwicklung von HULK
- Der unglaubliche Ang Lee
- Die Hundekampfszene
- Making Of
- Der einzigartige Schnittstil bei HULK

Bonusmaterial (in High-Definition):
- U-Control
- Meine Szenen
Die actiongeladene Comic-Verfilmung von Ang Lee ("Brokeback Mountain") - jetzt in High Definition Qualität!

Auf den ersten Blick scheint der Atomphysiker Dr. Bruce Banner (Eric Bana) ein unauffälliger Wissenschaftler zu sein, der gemeinsam mit seiner Ex-Freundin Betty Ross (Oscar[r]-Gewinnerin Jennifer Connelly) die Wirkung von Gammastrahlen untersucht. Doch hinter der Fassade des ruhigen, brillanten Physikers verbirgt sich noch eine andere Persönlichkeit: geheimnisvoll und unberechenbar - und unfähig seine Aggressionen unter Kontrolle zu halten! Bei einem außergewöhnlichen Laborunfall wird Dr. Banner mit einer großen Menge Gammastrahlen belastet ... und die Folgen sind verheerend! Die innere Zerrissenheit des Wissenschaftlers führt dazu, dass sowohl seine heldenhaften Instinkte zu Tage kommen, aber auch gleichzeitig seine inneren Dämonen geweckt werden.

Er wird zum stärksten Lebewesen der Welt - Superheld und Monster zugleich: zum Hulk!

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Eric Bana   als Bruce Banner
  Jennifer Connelly   als Betty Ross
  Sam Elliott   als General Ross
  Josh Lucas   als Glenn Talbot
  Nick Nolte   als Vater
  Paul Kersey   als David Banner (jung)
  Cara Buono   als Edith Banner
  Todd Tesen   als Ross (jung)
  Kevin Rankin   als Harper
  Celia Weston   als Mrs. Krenzler
  Mike Erwin   als Bruce Banner (Teenager)
  Lou Ferrigno   als Sicherheitswache
  Stan Lee   als Sicherheitswache
  Regi Davis   als Sicherheitswache
  Craig Winston Damon   als Sicherheitswache
 
Regie:  Ang Lee  
Buch:  James Schamus  
  John Turman  
  Michael France  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Frederick Elmes  
Produzent:  Gale Anne Hurd  
  Avi Arad  
  James Schamus  
  Larry Franco  

Wer ist der nächste Hulk?

An den Kinokassen erfüllte der erste "Hulk"-Film 2003 die großen Erwartungen des Filmstudios nicht. Lange wurde kein Wort über ein Sequel verloren. Jetzt soll aber ein zweiter Teil folgen - ohne Hauptdarsteller Eric Bana.

Der unglaubliche Hulk soll zurück auf die Leinwand (Foto: UIP) Großansicht

Der unglaubliche Hulk soll zurück auf die Leinwand (Foto: UIP)

Der "München"-Star war anfänglich von der Idee begeistert, wieder in die Haut von Bruce Banner zu schlüpfen. Doch jetzt scheint alles wieder ganz anders zu sein und Eric Bana soll kein Interesse mehr an einer Fortsetzung von "Hulk" haben.

So ist das Filmstudio nun auf der Suche nach einem neuen Darsteller für den grünen Comic-Helden. "Mumien"-Jäger Brendan Fraser und "Blade Trinity"-Star Dominic Purcell sollen bereits in der engeren Wahl sein. Mit Actionfilmen dürften sich die beiden Schauspieler angesichts ihrer bisherigen Jobwahl ja bestens auskennen.

Für die Handlung von Teil zwei gibt es noch keine konkreten Pläne. Allerdings möchte Produzent Avi Arad keine direkte Fortsetzung des Kinofilms drehen - was ohne Eric Bana auch nicht viel Sinn hätte. "Es wird ein Neuanfang", so Arad. "Ich fand den Film großartig, aber er erzählte nicht die Geschichte des Comics. Und diesmal wollen wir ganz nah an der Comic-Vorlage bleiben."

Zurück zum Anfang

Drehbuchautor Zak Penn, der bereits den Marvel-Helden "X-Men" zu einem actionreichen Finale auf der Leinwand verhalf, kümmert sich um das Skript. "Ich denke, der Ton der TV-Serie aus den späten 70er Jahren war perfekt", so der Autor. "Ich will Bruce auf der Flucht sehen, seine ständige Furcht davor, sich in den Hulk zu verwandeln."

Die Gerüchte, dass der zweite Teil nur auf DVD erscheinen sollte, sind damit wohl ausgeräumt. "Marvel steckt viel Geld in das Projekt. Der neue Film kann besser als der alte werden, daran glaube ich, sonst wäre ich nicht dabei", so Penn.

 

Hulk (Limited Edition, Quer-Steelbook) in der Fotoshow

 

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Eric Bana

Wie Mel Gibson, Heath Ledger, Sam Neill und Hugo Weaving kommt Eric Bana aus Australien, wo der athletische Schauspieler mit dem durchdringenden, oft...

 

Star

Jennifer Connelly

Eine der schönsten Oscar-Preisträgerinnen Hollywoods. Mit ihrem verträumten Blick, den dichten Augenbrauen und den langen braunen...