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Human Nature - Die Krone der Schöpfung

Sympathisch verrückte Komödie über die Macht der Natur aus der Feder von "Being John Malkovich"-Autor Charlie Kaufman.


Human Nature - Die Krone der Schöpfung

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Erhältlich seit:
02.12.2004

Originaltitel: Human Nature

Komödie

USA/Frankreich/Deutschland 2001
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 12

Patricia Arquette
Tim Robbins
Rhys Ifans

Regie: Michel Gondry
Universal Pictures Germany

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Sympathisch verrückte Komödie über die Macht der Natur aus der Feder von "Being John Malkovich"-Autor Charlie Kaufman.

Ein seltsames Dreigespann (Foto: Senator) Großansicht

Ein seltsames Dreigespann (Foto: Senator)

Wissenschaftler Nathan Bronfman (Tim Robbins) will die Menschheit von all ihren animalischen Wurzeln befreien, von allem von den primitiven Urtrieben. Doch er steht vor großen Forschungsproblemen:

Freundin Lila (Patricia Arquette), die Frau, die ihn zum Mann machte, ist behaart wie ein Tier. Affenmensch Puff (Rhys Ifans), den er im Wald fand, verhält sich wie eines.

Und auch Nathan selbst kann bei seiner Assistentin seine Triebe nicht kontrollieren. Eine chaotische Dreierbeziehung nimmt ihren Lauf.

Puff ist das ideale Forschungsobjekt (Foto: Senator) Großansicht

Puff ist das ideale Forschungsobjekt (Foto: Senator)

Skurrile Köpfe

Mit Produzent Spike Jonze und Autor Charlie Kaufman vereint Michel Gondrys Regiedebüt die kreativen Köpfe von "Being John Malkovich". Auch wenn die liebenswerte Absurdität des Vorgängers nicht ganz erreicht wird, gefällt der Nachfolger durch skurrile Einfälle.

"Human Nature" nimmt sich selbst nicht allzu ernst, so kann man sich mühelos und entspannt auf das wilde Gefühlschaos einlassen.

Human Nature - Die Krone der Schöpfung

Wer in seinem ersten verfilmten Drehbuch die Gehirnwindungen von John Malkovich zum Vergnügungspark macht, muss beim nächsten Projekt mit hohen Erwartungen an die eigene humoristische Substanz rechnen. Diesem Druck begegnet Charlie Kaufman, ein von Hollywoods Intelligentsia derzeit umarmter Einzelkämpfer für Originalität im Zeitalter kommerzieller Uniformität, mit einer Komödie, die Vergleiche mit "Being John Malkovich" nicht provoziert, aber auch nicht fürchten muss. Kaufmans Beobachtungen über die Dominanz der menschlichen Natur und die zweifelhaften Segnungen der Zivilisation, dargestellt an Exemplaren, die ihr anthropologisches Erbe ausleben oder austreiben wollen, formen sich unter der Regie von Clip-Profi Michel Gondry zu einem wunderbar versponnenen Film, der intelligent, aber ohne intellektuelle Prätention überzeugend unterhält.

Mit einer symbolstarken Ouvertüre, in der zwei weiße Mäuse und eine schwarze Krähe im Wald Verfolgungsrallye spielen, bis die Füße einer Leiche der Kamera im Wege stehen, beginnt die Geschichte einer exzentrischen Dreierbeziehung. Während der Tote, Verhaltenswissenschaftler Nathan (Tim Robbins), im Himmel seine Analyse der Tatentwicklung zum Besten gibt, enthüllt Freundin Lila (Patricia Arquette) gelangweilten Cops ihre Biographie, stellt sich Sonderling Puff (Bestleistung von Rhys Ifans aus "Notting Hill") einem Senats-Hearing. Alle drei Figuren sind von ihrer Biologie oder Erziehung gestrafte Außenseiter, die verdeutlichen, dass sich die Natur trotz des Zivilisationsdrucks immer einen Weg zum gelebten Verhalten bahnt. Lila leidet unter extremster Ganzkörperbehaarung, die das Animalische auch äußerlich sichtbar macht, das Nathan in seinen absurden Experimenten (Mäuse lernen Etikette) mit pathologischem Eifer auszutreiben versucht. Natürlich ist er selbst Gefangener seiner Natur, wenn er erst Lila, dann seiner Assistentin sexuell verfällt. Puff schließlich, der von seinem Vater wie ein Affe sozialisiert wurde und aus dem Wald ins Labor entführt wurde, um zivilisiert zu werden, erzeugt mit dominantem sexuellem Impuls die besten Lacher im Film. Seine Umerziehung hat eine tragikomische Note, forciert aber nie ein schlechtes Gewissen, sich hier nicht amüsieren zu dürfen. In märchenhaften Waldszenen überzeichnet Gondry sein Thema vom Verlust der Unschuld, von der pastoralen Alternative zum verlogenen Leben als Gesellschaftswesen, bis auch im "Greystoke"-ähnlichen Finale deutlich wird, dass keine zivilisationskritische, ökologische Predigt, sondern eine Satire angestrebt ist, die nichts, auch sich selbst nicht, übertrieben ernst nehmen will. Selbstverleugnung schält sich als deutlichstes Feindbild der verschrobenen Komödie heraus, die mit ihrem Zitateparcours ("Bambi", "Uhrwerk Orange", "Tarzan" "Frankenstein", "Wer den Wind sät"), der Skurrilität von Story und Figuren und ihrem listigen Witz wohl kein Massenangebot darstellt, aber Fans von unorthodoxer Unterhaltung blendend amüsieren dürfte. kob.

Darsteller:  Patricia Arquette   als Lila Jute
  Tim Robbins   als Dr. Nathan Bronfman
  Rhys Ifans   als Puff
  Miranda Otto   als Gabrielle
  Robert Forster   als Nathans Vater
  Mary Kay Place   als Nathans Mutter
  Miguel Sandoval   als Wendall
  Toby Huss   als Puffs Vater
  Nancy Lenehan   als Puffs Mutter
  Peter Dinklage   als Frank
  Rosie Perez   als Louise
  David Warshofsky   als Police Detective
  Sy Richardson   als Police Detective
  Stanley DeSantis   als Arzt
  Bobby Harwell   als Kongressabgeordneter
  Daryl Anderson   als Kongressabgeordneter
 
Regie:  Michel Gondry  
Buch:  Charlie Kaufman  
Musik:  Graeme Revell  
Kamera:  Tim Maurice-Jones  
Produzent:  Ted Hope  
  Anthony Bregman  
  Spike Jonze  
  Charlie Kaufman  

Wilkinson mit Carrey in die Ewigkeit

Tom Wilkinson muss sich zur Zeit vorkommen wie ein Glückskind. Am 12. Dezember hat der Brite seinen 54. Geburtstag gefeiert, Weihnachten steht vor der Tür und über mangelnde Rollenangebote kann er sich auch nicht beklagen. Das Beste daran: Die Angebote sind nicht nur zahlreich, sondern auch inhaltlich eine Wucht.

In prominenter Gesellschaft:<br />Tom Wilkinson

In prominenter Gesellschaft:<br />Tom Wilkinson

So wird Tom Wilkinson, der für seine Leistung in "In the Bedroom" für den Oscar nominiert wurde, in "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" mitwirken. Dabei befindet er sich in exzellenter Gesellschaft. Denn auf der Besetzungsliste stehen nur Hollywood-Hochkaräter: Jim Carrey ("Der Mondmann"), Kate Winslet ("Iris"), Kirsten Dunst ("Spider-Man") und Mark Ruffalo ("Windtalkers"). Und auch auf dem Regiestuhl sitzt kein Unbekannter: Michel Gondry ("Human Nature - Die Krone der Schöpfung") wird das Starensemble vor der Kamera dirigieren.

Der Film handelt von einem Paar (Jim Carrey und Kate Winslet), das an dem toten Punkt in ihrer Beziehung angekommen zu sein scheint. In gegenseitigem Einvernehmen entschließen sich die Beiden sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Sie wollen die Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit aus dem Gedächtnis löschen lassen. Betreut werden sie von Dr. Mierzwiak, dargestellt von Tom Wilkinson.

Die Dreharbeiten sollen Mitte nächsten Jahres beginnen.

 

Human Nature - Die Krone der Schöpfung in der Fotoshow

 

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Patricia Arquette

Sie ist die gefährliche Blondine, die Femme fatale der Neo-Noir-Thriller und der Troubleshooter, die jeder Beziehung zum Verhängnis...

 

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Tim Robbins

Mit seinem stets freundlich lächelnden, beinahe fetten Kindergesicht mit dem schmalen Kinn unter wulstigen Lippen wird er von seinen Partnern im...