
An einem heißen Sommertag will der arbeitslose New Yorker Sonny gemeinsam mit zwei Freunden eine Bank überfallen, um die Geschlechtsumwandlung seines Geliebten finanzieren zu können. Was als Ex-und-Hopp-Aktion geplant war, läuft gründlich schief: Sonny findet sich mit seinem Komplizen Sal, einem Haufen Geiseln und minimaler Beute in der Bank wieder, während draußen Polizei und Fernsehteams Stellung beziehen. Nervenaufreibende Verhandlungen über einen Abzug beginnen.
Faszinierende Charakterstudie von Sidney Lumet, der nach "Serpico" erneut auf Al Pacino zurückgriff, ihn nun aber auf der anderen Seite des Gesetzes agieren ließ. Der teilweise mit improvisierten Dialogen entstandene Film beruht auf einer wahren Begebenheit und erhielt den Oscar für das beste Drehbuch (Frank Pierson). Für humoristische Auflockerung der vielschichtigen Geschichte sorgt als Zombie-mäßiger Partner Pacinos John Cazale, der mit ihm gemeinsam auch in den ersten beiden Teilen des "Paten" vor der Kamera stand. Das medienkritische Element baute Lumet in seinem folgenden Film, der TV-Satire "Network", weiter aus.