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I, Robot

Science-Fiction-Hit über die Bedrohung durch Hi-Tech-Roboter, die sich gegen ihre menschlichen Herren richten.


I, Robot

Leihvideo

Erhältlich seit:
15.08.2008

Science Fiction/ Action

USA 2004
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 12

Will Smith
Bridget Moynahan
Bruce Greenwood

Regie: Alex Proyas
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Superstar Will Smith gerät in diesem furiosen SciFi-Thriller einem Geheimnis auf die Spur, das nicht nur sein Weltbild ins Wanken bringt.

Die Tätersuche gestaltet sich bei identischen Verdächtigen schwierig (Foto: Fox) Großansicht

Die Tätersuche gestaltet sich bei identischen Verdächtigen schwierig (Foto: Fox)

Als einer der "Men in Black" hat der Mann sich schon mit beinahe jeder (außer-) irdischen Lebensform herumgeschlagen. Jetzt hat Mr. Smith eine Horde mörderischer Roboter am Hals - und zu allem Überfluss ist diesmal das Schlamassel auch noch hausgemacht.

Im Jahr 2035 erledigen bienenfleißige Robots all die lästigen Pflichten wie Kinder hüten, Putzen und Kochen. Immer ausgeklügelter funktionieren die androiden Gesellen, deren Zusammenleben mit den Menschen mittels eines strengen Regelwerks gesteuert wird.

Doch gerade diese Perfektion bereitet dem leicht paranoiden Polizisten Del Spooner (Will Smith) Sorge. Seine Befürchtungen bestätigen sich, als in Chicago ein Mord passiert - und das ausgerechnet in den Labors der Entwickler US Robotics.

Spooner und Robot-Psychologin Dr. Calvin (Foto: Fox) Großansicht

Spooner und Robot-Psychologin Dr. Calvin (Foto: Fox)

Das Ende der Menschheit

Scheinbar hat die Mensch-Maschine Sonny (Alan Tudyk) sein Techno-Händchen im Spiel. Eigentlich kann das nicht sein, denn um die Menschen zu schützen, sind drei eherne Gesetze der Robotik fest in den Maschinen installiert und können von ihnen nicht gebrochen werden - oder doch?

Bei ihren Ermittlungen stoßen Spooner und die Roboter-Psychologin Dr. Susan Calvin (Bridget Moynahan aus "Sex and the City") auf üble Geheimnisse, die ihnen so richtig den Tag versauen und ganz nebenbei die Menschheit auslöschen könnten...

Will Smith: Cop versus Computer (Foto: Fox) Großansicht

Will Smith: Cop versus Computer (Foto: Fox)

Schöne neue Welt?

Alex Proyas' ("The Crow - Die Krähe") atemloses Effektfeuerwerk basiert auf mehreren Kurzgeschichten der 1992 verstorbenen Sci-Fi-Legende Isaac Asimov und spielt einmal mehr gekonnt mit der Zukunftsangst der Menschen.

Dreh- und Angelpunkt dieser hintersinnigen Sci-Fi-Action ist Allround-Könner und Oscar-Nominee, Produzent, Rapper und TV-Held Smith, der auch "I, Robot" zur spannenden futuristischen Spitzenunterhaltung macht.

I, Robot

Die Humanisierung des Automaten, das Mensch-Maschine-Verhältnis, gehört zu den thematischen Säulen der Science Fiction, exemplarisch diskutiert in Isaac Asimovs "I, Robot"-Anthologie. Ideen daraus komprimierte Alex Proyas zu einem ganz auf die Bedürfnisse seines Stars Will Smith zugeschnittenen Eventfilms, der in der Zukunft seinen Schauplatz, in der Kino-Gegenwart aber sein Erfolgsrezept findet: coole Sprüche, lässiger Protagonist, vitale Action und Effektezauber von der Festplatte. Programmiert und in den USA mit einem Top-Start (mehr als 52 Millionen Dollar) bereits realisiert, ist damit ein Hit, der die Kinos dieser Welt erobern wird.

Nach Chris Columbus' positronischem Rührstück "Der 200-Jahre-Mann" ist "I, Robot" erst die zweite große US-Produktion nach einer Vorlage des russischen Emigranten. Kernstück von Asimovs neun Kurzgeschichten umfassender Anthologie, in der Roboter den Gehorsam verweigern, Gedanken lesen oder sich vielleicht als Menschen tarnen, sind die drei Gesetze, die das Verhältnis zwischen Herrn und Sklaven regeln. Dass Roboter Menschen nicht verletzen, ihnen gehorchen und sich selbst schützen müssen, sofern damit nicht Regel 1 und 2 außer Kraft gesetzt werden, gilt auch im Chicago von 2035.

Mit wenigen, aber eindrucksvollen Establishing-Shots führt Proyas in diese technisierte Welt ein, die zeitbedingt weniger futuristische Wunder produziert als noch "Minority Report" (2054). Selbstbewusst stellt der Film in den Anfangssequenzen seine allgegenwärtigen Roboter aus, die als Haushaltshilfen, Gassigeher oder in anderen Dienstleistungsbereichen eingesetzt werden. Über die ökonomischen Konsequenzen macht sich dieser Big-Budget-Sommerfilm genauso wenig Gedanken wie über die Energiequelle der Roboter, die enorme Stärke und die Sprungkraft von Grashüpfern in sich vereinen.

Aufgrund einer traumatischen Erfahrung hasst Cop Spooner (Will Smith) nicht nur die Chip-Sklaven, sondern als Retro-Typ, der sich zu Stevie Wonders "Superstition" duscht, auch die zunehmend automatisierte Gesellschaft. Spooner ist die Brücke zum jugendlichen Zielpublikum - ein chronisch cooler Typ, der Anzugträger in Sekundenschnelle verunsichert, immer einen lässigen Einzeiler auf der Zunge hat, aber auch regelmäßig seine Oma besucht, als gelte es "Big Mamas Haus" vom anderen "Bad-Boy" Martin Lawrence Reverenz zu erweisen. Als Spooner zum Hi-Tech-Konzern U.S. Robotics gerufen wird, um den vermeintlichen Selbstmord des Chefentwicklers zu untersuchen, ist für ihn der Schuldige schnell ausgemacht. Ein Roboter aus der NS-5-Reihe, scheint seine Programmierung überwunden und die elementaren Gesetze gebrochen zu haben. Was tatsächlich dahinter steckt, führt eigentlich nur Ideen aus "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Colossus" weiter, ist aber als erzählerischer Hintergrund für die großen Actionsequenzen durchaus tauglich. So stellt Spooner den Tatverdächtigen unter 1000 vermeintlich baugleichen Modellen, wird von einer riesigen Maschine und von NS-5-Horden attackiert, die ihn auf dem Freeway, später auch in der Konzernzentrale an die Knochen gehen.

Effektsicher und kinetisch sind diese Sequenzen geraten, getragen von den eindrucksvollen, aber durch Kopfschuss immer noch altmodisch anfälligen Kampfdrohnen. Adrenalin produziert der Film leichter als Mitgefühl, das sich nur schwer einstellen mag. Sonny, das revolutionäre, träumende und fühlende Robotermodell, ist visuell ansprechend gelöst, aber als Sympathieträger und Botschafter für das Dilemma der Maschinen nicht vergleichbar mit den Androiden aus "Blade Runner". So verfolgt man die überschaubar komplexe Story etwas distanziert, lässt sich von Action, Ausstattung und Effekten in ein Finale treiben, dass eine drohende globale Gefahr in bewährter Hollywood-Manier durch eine spontane Universallösung bereinigt. Ein klassischer, unterhaltsamer Sommerfilm, der, ungewöhnlich für Alex Proyas, einen Experten für düster-deprimierende Welten ("The Crow", "Dark City"), Herbst und Winter ausblendet. Nebenwirkungen sind also nicht zu befürchten. kob.

Darsteller:  Will Smith   als Del Spooner
  Bridget Moynahan   als Dr. Susan Calvin
  Bruce Greenwood   als Lawrence Robertson
  James Cromwell   als Dr. Alfred Lanning
  Chi McBride   als John Bergin
  Alan Tudyk   als Sonny
  Shia LaBeouf   als Farber
 
Regie:  Alex Proyas  
Buch:  Jeff Vintar  
  Akiva Goldsman  
Musik:  Marco Beltrami  
Kamera:  Simon Duggan  
Produzent:  Laurence Mark  
  John Davis  
  Topher Dow  
  Wyck Godfrey  

Bradley Cooper für Heath Ledger als Luzifer in "Das verlorene Paradies"

Einst waren Heath Ledger und Daniel Craig für diesen Part vorgesehen.

Bradley Cooper legt sich bald mit Gott höchstpersönlich an. (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Bradley Cooper legt sich bald mit Gott höchstpersönlich an. (Foto: Kurt Krieger)

"Hangover"-Star Bradley Cooper wird die satanische Hauptrolle in der Verfilmung "Das verlorene Paradies" ("Paradise Lost") übernehmen. Das Projekt kursiert schon länger in Hollywood und bereits 2007 gab es erste Besetzungsmeldungen: Damals waren Daniel Craig und Heath Ledger im Gespräch für den Part des Luzifers.

"Paradise Lost" ist ein gigantisches Epos in ungereimten Versen, das im 17. Jahrhundert von John Milton verfasst wurde. Im Mittelpunkt steht die Schöpfungsgeschichte samt Sündenfall, Satan, Gott und Himmelreich. Der Teufel hat gegen Gott rebelliert, wurde besiegt und zur Strafe in die Hölle verbannt. Dort errichtet er einen Ort für alle gefallenen Engel und schwört Rache: Satan macht sich im Garten Eden an Eva heran und beschwatzt sie, von der verbotenen Frucht zu naschen - Der Rest ist biblische Geschichte und geblieben ist uns nur das "verlorene Paradies".

Teuflische Action mit Bradley Cooper

Regie wird Alex Proyas ("I, Robot") führen. Proyas will das Ganze als monumentalen Actionfilm mit beeindruckenden Luftschlachten zwischen himmlischen Heerscharen und Satans Armee aufziehen. Auch über eine 3D-Umsetzung wird nachgedacht, die bei so viel Kampfgetümmel im Äther sicher spannend wäre.

Bradley Cooper wird demnächst in "Hangover 2" zu sehen sein und ist darüber hinaus für ein Reboot von "The Crow" im Gespräch.

 

I, Robot in der Fotoshow

 

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