
Für seine Mitmenschen spielt Edward Genn den seriösen amerikanischen Kaufmann und Familienvater, doch wenn er auf seine Geschäftsreisen aufbricht, tötet er in Wahrheit professionell fremde Menschen. Erst für den sowjetischen Geheimdienst, dann, nach Ende des Kalten Krieges, für jenen Teil des KGB, der im organisierten Verbrechen aufging. Als er bei einem Auftrag jemanden verschont, der ihm anschließend Schwierigkeiten macht, hat seine Familie schlimmeres zu befürchten als Vernachlässigung. Doch mit einem gereizten Genn ist nicht zu spaßen.
Dolph Lundgren betätigt sich wieder einmal als Profikiller bzw. die vom Leben gezeichnete, eigentlich weichherzige und ausstiegswillige Version eines solchen in diesem kompakten und unterhaltsamen Low-Budget-Actionthriller, für dessen Herstellung als Kreativleiter der ehemalige Kampfsportchampion und Olympiateam-Trainer gleich höchstselbst verantwortlich zeichnet. Geboten ist ein übersichtliches Szenario mit den gängigen Genrezutaten, vielen grimmigen Gangstervisagen für Dolphs Bodycount und routiniert inszenierten Kämpfen. Gute Sache für Fans von Fach und Star.