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Ice Age

Gutherzige Eiszeit-Buddy-Komödie um die Abenteuer von vier prähistorischen Freunden auf dem Weg nach Süden.


Ice Age (+ Rio Activity Disc)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
01.04.2011

Trickfilm/ Komödie

USA 2002
Laufzeit: 78 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Chris Wedge, ...
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Ein kalter Wind pfeift übers Land. Eis und Schnee so weit das Auge reicht. Eine neue Eiszeit steht bevor.

Manni, Sid und Diego auf eisiger Mission (Foto: Fox) Großansicht

Manni, Sid und Diego auf eisiger Mission (Foto: Fox)

So präsentiert sich die Welt vor 20.000 Jahren. Es herrscht das Gesetz des Stärkeren, riesige, majestätische Tiere haben das Sagen und die Kleinen zu kuschen - sollte man meinen.

Denn da ist beispielsweise der umtriebige Scrat, eine reichlich missratene Mischung aus Eichhörnchen und Ratte, der sich eigentlich nur einen Nahrungsvorrat für die kalte Jahreszeit anlegen möchte. Dazu will er seine Eichel sicher verstauen. Das Problem dabei: Das Erdreich ist überall steinhart gefroren. Da hilft nur brutale Gewalt: Mit aller Wucht rammt das wackere Kerlchen seine Nuss in den Boden - mit höchst unangenehmen Folgen. Das Eis bricht und ein riesiger Gletscher beginnt sich zu lösen. Plötzlich sieht sich Scrat von einem kilometerhohen Eisblock verfolgt.

Tier trifft Mensch (Foto: Fox) Großansicht

Tier trifft Mensch (Foto: Fox)

Krasse Familie

Derweil stapft andernorts das selbstgefällige, ebenso ruppige wie zottelige Mammut Manfred, genannt Manni, grummelnd durch die Gegend. Den langen Rüssel schwingend ist er sich selbst genug und die Welt kann ihn mal - bis das Faultier Sid ihn über den Haufen rennt. Langsam in seinen Bewegungen ist Sid in puncto Sprache ein Schnellfeuergewehr und von Natur her die reinste Nervensäge.

Stets zu Unsinn aufgelegt, zieht Sid Ärger magnetisch an. Also tut ein Beschützer Not - und wer wäre da besser geeignet als ein riesiges Mammut. Sid hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, das kleine, verloren gegangene Menschenkind Roshan zu dessen Familie zurück zu bringen. Und plötzlich ist nun auch Manni bei dieser lästigen, aber blöderweise auch liebenswerten Mission mit von der Partie.

Dream-Team Nummer 1: Manni und Sid (Foto: Fox) Großansicht

Dream-Team Nummer 1: Manni und Sid (Foto: Fox)

Das Eis ist gebrochen

Wie auch der verschlagene Säbelzahntiger Diego, der das Duo überzeugt hat, dass er ein idealer Partner ist. Er kann, dank seiner guten Nase und seines Spürsinns, Menschen hervorragend ausfindig machen. Doch er vergisst zu erwähnen, dass er seinen grausamen Chef Soto jüngst verärgert hat und sich nun anstrengen muss, um dessen Gunst wieder zu gewinnen.

Tricktechnisch vom Feinsten und dank modernster Computer-Zaubereien wie dem 'ray tracing' ganz auf der Höhe der Zeit, ist dem Kurzfilm-Oscar-Preisträger Chris Wedge ("Bunny") mit seinem Kino-Debüt "Ice Age" ein für Groß und Klein ebenso mitreißendes wie witziges Leinwandabenteuer gelungen. In dieser Eiszeit schmelzen die Herzen der Zuschauer dahin "like Ice in the Sunshine".

Ice Age (+ Rio Activity Disc)

Während Animationsstudios wie Pixar und Pacific Data Images für Disney und Dreamworks an den Kassen üppige Ernten einfuhren, blieb Konkurrent Fox nur das Überlebensminimum. Nachdem der Flop des beeindruckenden, aber vom Publikum lustlos angenommenen Zeichentrickspektakels "Titan A.E." das Aus für den Trick-Titanen Don Bluth markierte, präsentiert Fox nun seine mit Spannung erwartete computeranimierte Premiere. Bereits die beiden Teasertrailer mit dem hyperaktiven Urzeitnager Scrat, der Futterreserven anlegen will und dabei Katastrophen auslöst, waren in Kino und Internet ein Hit. Das sollte der Hauptgang zum Hors d'oeuvre auch werden, denn die in Farbgestaltung, Bewegungsablauf und Mimik perfekt animierte Geschichte dreier ungleicher Tiere, die on the road zu Freunden werden, kann dank Charme, Slapstick und Dialogwitz ein Publikum jenseits aller Altersgrenzen erobern.

Wie zuletzt "Shrek" thematisiert auch "Ice Age" die Entwicklung einer eigentlich unmöglichen Freundschaft, die drei Einzelgänger am Ende zu einer Einheit zusammen schweißt. Die Gags sind überwiegend visuell, Toleranzbotschaft und Bedrohlichkeitsfaktor der dramatischen Szenen wirken weitgehend kindgerecht und der Ton scheint insgesamt auf ein jüngeres Publikum abgestimmt. Auch wenn in der Endbilanz in Witz und Handlungsreichtum Vorbilder wie "Das große Krabbeln" und "Shrek" nicht ganz erreicht werden, erweist sich der Spaßfaktor als überdurchschnittlich hoch, wenn 20.000 Jahre zurück in der Erdgeschichte eine neue Eiszeit für einen Massenexodus der Tierwelt sorgt. Faultier Sid, das im Auftreten stark an Sidekick Timon aus "Der König der Löwen" erinnert, ist als chronisches, in der deutschen Synchronisation von Otto gesprochenes Plappermaul, als Chaosstifter und Überlebenskünstler der Star des Films und auch sein Herz. Selbst die dicke Haut des brummigen, aber im Kern gutmütigen Mammuts Manfred, das widerwillig zu Sids Bodyguard wird, kapituliert schließlich vor dem rotzfrechen Kobold. So lässt sich der Riese überreden, einen Säugling, dessen Rettung seine Mutter mit dem Tod bezahlte, zu seinem Vater zu bringen. Eine Absichtserklärung, die am Ende einer beeindruckend animierten Actionsequenz steht, in der eine Gruppe von Säbelzahntigern Menschen attackiert, um ihrem Anführer das Baby als Vorspeise zu servieren. Sowohl der Angriff als auch der visuell ins Off verlegte Tod der Mutter sind dramatisch, aber rücksichtsvoll ohne übertriebene Terrorwirkung inszeniert. Im weiteren Verlauf des im Grunde recht einfachen Plots sorgt ein Säbelzahntiger, der im Auftrag seines Anführers die verlockende Fleischration aus Mammut, Faultier und Menschenkind auf das versteckte Rudel zutreiben soll, für Bedrohung, bis ihm durch einen selbstlosen Mammuteinsatz erstmals der Wert von Freundschaft dämmert. Die Reibereien zwischen Tiger und Faultier gehören zu den Höhepunkten des Films, wie auch eine urkomische Sequenz unter militärisch gedrillten Kampfvögeln, deren Phalanx Sid in bester Football-Manier durchbricht. Weitere Glanzstücke sind eine ausgedehnte Surfpartie in einem Eistunnel und eine künstlerisch sehr ambitionierte, den Status des klassischen Zeichentrickfilms vielleicht symbolisch kommentierende Sequenz, in der eine Höhlenmalerei mit Jagdszenen plötzlich lebendig und für Mammut Manfred sehr persönlich wird. Im Finale schließlich wird die Brücke zur Gegenwart von dem im Film als Running Gag periodisch auftauchenden Eiszeitnager geschlagen, der tiefgefrostet auf eine paradiesische Insel zutreibt, die ihm ein fatalistisch hingenommenes Déjà-vu bescheren wird. Beste Voraussetzungen im Gesamteindruck also, dass das Ei, das Regisseur Chris Wedge nach seinem Oscargewinn für seinen Kurzfilm "Bunny" zu den Osterferien ins Nest gelegt hat, als Hit ausgebrütet werden wird. kob.

Ice Age (+ Rio Activity Disc)

Die Eiszeit. Die Welt vor 20.000 Jahren. Riesige, majestätische Tiere bevölkern den Erdball - sieht man einmal von einem Quartett gar nicht so edler Vierbeiner ab. Und das sind Manny, das verbiesterte wollige Mammut, Sid, das stinkfaule, ungehobelte Faultier, Diego, der ebenso heimtückische wie verschlagene Säbelzahntiger, und last but not least der Urzeitbewohner Scrat, eine reichlich mißratene Mischung aus Eichhörnchen und Ratte.Während Scrats gesamter Lebensinhalt scheinbar darin besteht, eine Eichel zu vergraben - logisch, will er doch Nahrung für den Winter beiseite legen -, sehen sich Manny, Sid und Diego mit einer Mission konfrontiert, die so gar nicht auf ihrer Linie liegt: Sie sollen das Menschenskind Roshan zu dessen Familie zurückbringen. Blöde nur, dass Scrat, als er seine Eichel ins Eis zu rammen versucht, eine riesige Lawine auslöst und Diego Böses im Schilde führt. Der Säbelzahntiger hat nämlich seinen grausamen Chef Soto zuletzt schwer verärgert und muss sich nun anstrengen, dessen Gunst wiederzugewinnen...

Quelle: Fox

"Scrats neue Abenteuer"
"Scrats Enthüllung"
Internationale Clips
Kurzfilm "Bunny" inkl. Zuschaltbarem Kommentar
Interaktive Charakter-Galerie

Quelle: Fox

Sprecher:  John Leguizamo   als Sid
  Denis Leary   als Diego
  Ray Romano   als Manfred
  Goran Visnjic   als Soto
  Jack Black   als Zeke
  Stephen Root   als Frank
  Alan Tudyk   als Oscar
  Cedric the Entertainer   als Carl
 
Regie:  Chris Wedge  
  Carlos Saldanha  
Buch:  Michael Berg  
  Michael J. Wilson  
  Peter Ackerman  
Musik:  David Newman  
Produzent:  Lori Forte  

"Diva 2003" - Die Gala

Stars wie Lauren Bacall, Herbert Grönemeyer und Christopher Lee wurden am Donnerstagabend in München für ihre Leistungen oder ihre Erfolge auf DVD mit der DIVA 2003 ausgezeichnet.

"Diva 2003": Die neue Statue wurde in diesem Jahr erstmals vergeben Großansicht

"Diva 2003": Die neue Statue wurde in diesem Jahr erstmals vergeben

Die Preisfigur DIVA feierte am 30. Januar im Deutschen Theater in München vor 450 geladenen Gästen ihre glanzvolle Premiere. Die neue Preisfigur wurde feierlich von Film-Diva Margot Hielscher enthüllt. Als erste internationale Preisträger bekamen Bogart-Witwe Lauren Bacall und Angelina Jolie, vertreten durch ihren Taufpaten Maximilian Schell, die elegante Statuette als Lifetime Achivement Award und World Video Award überreicht.

Umjubelte DIVA-Preisträger auf der von Entertainment Media veranstalteten Gala waren außerdem Herbert Grönemeyer, der mit dem Artistic Achievement Award geehrt wurde, sowie die Schauspieler Lucas Gregorowicz (Nachwuchs) und Sebastian Koch. Arthur Cohn erhielt einen DVD Champion als Sonderpreis für die einmalige DVD-Sammlung "Die Arthur Cohn Edition". Musikalisches Highlight des Abends war der Auftritt der von Leslie Mandoki geformten Gruppe Soulmates, der u.a. Ex-Manfred-Mann-Sänger Chris Thompson und Jethro-Tull-Leadsänger Ian Anderson angehören.

<br />Gastgeber Ulrich Scheele

<br />Gastgeber Ulrich Scheele

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Durch den Abend führte Dr. Roger Willemsen, als Laudatoren fungierten Oscar-Preisträger Arthur Cohn, der selbst noch einen DVD Champion für seine "Arthur Cohn Edition" bekam, Maximilian Schell sowie Til Schweiger und Moritz Bleibtreu. Zuvor wurden traditionell wieder Preise für Publikumserfolge auf VHS und DVD vergeben. In den Kategorien Deutscher Film und Verleih gewann Universum Film eine DIVA für "Der Schuh des Manitu".

Mit den ersten Teilen von "Der Herr der Ringe" und "Harry Potter" konnte auch Warner einen Doppelsieg feiern: Sie dominierten die Bereiche Internationaler Film und Family Entertainment. Fox nahm eine DIVA für den Animationsfilm "Ice Age" entgegen und EMI wurde für die Musik-DVD "Pur & Friends Auf Schalke Live" ausgezeichnet.

 

Ice Age (+ Rio Activity Disc) in der Fotoshow

 

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