
Obwohl er seine Frau Rosalie über alles liebt, kommt der Pizzabäcker Joey nicht gegen seine Leidenschaft für Seitensprünge an. Als Rosalie von seinen Eskapaden erfährt, fällt sie aus allen Wolken. Von ihrer Mutter Nadja und ihrem Verehrer Devo angestachelt, beschließt sie den Mord an Joey. Doch dieser entgeht wie durch ein Wunder einer Attacke mit einem Baseballschläger und einer Autobombe. Auch ein vergiftetes Abendessen macht ihm nicht den Garaus, und die als Killer angeheuerten Cousins von Devo schießen ihm zwar in den Kopf, können Joey aber nicht töten. Schließlich wird die Verschwörerbande festgenommen, doch der wiedergenesene Joey verzeiht seiner Gattin.
Lawrence Kasdan ("Der große Frust") nahm sich der wahren Geschichte der Familie Toto an und verfilmte die an sich tragischen Ereignisse als ebenso hinreißende wie charmante Komödie mit ernsten Untertönen. Kevin Kline kann nach "Ein Fisch namens Wanda" einmal mehr alle Register seines Könnens ziehen und wird dabei von einem hervorragenden Ensemble unterstützt. Vor allem Joan Plowright ("Avalon"), William Hurt ("Gorky Park") und Keanu Reeves ("Gefährliche Liebschaften") als vollig zugedröhntes Killerduo wissen zu begeistern. Ein Heidenspaß mit Sinn für skurrile Figuren, wie sie nur das wirkliche Leben kennt.