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Ich liebe Dick

Beißende Politsatire, in der die These vertreten wird, daß zwei naive Teenager den Watergate-Skandal ins Rollen brachten.


Ich liebe Dick

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Erhältlich seit:
23.05.2000

Originaltitel: Dick

Komödie

USA 1999
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 12

Kirsten Dunst
Michelle Williams
Jim Breuer

Regie: Andrew Fleming
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Ich liebe Dick

Die Freundinnen Arlene und Betsey geraten in den Strudel des Watergate-Skandals, als sie dem CIA-Agent Gordon Libby bei dessen Einbruch ins gleichnamige Hotel zufällig über den Weg laufen. Beim anschließenden Klassenausflug ins Weiße Haus lernen sie Richard Nixon kennen, in den sich Arlene sofort verliebt. Als sich der jedoch als Ekel erweist, beschließen die beiden, unter dem Pseudonym "Deep Throat" die Reporter Woodward und Bernstein von der Washington Post anzurufen. Deren Enthüllungen führen zum Rücktritt des Präsidenten.

Mit seiner bissigen Politsatire lässt Regisseur und Koautor Andrew Fleming ("Der Hexenclub") kein gutes Haar am Weißen Haus und seinen Bewohnern, ob sie nun Henry Kissinger, Richard Nixon oder dessen Sekretärin Rose Mary Woods heißen. Die völlig überdrehte Komödie, die mit jeder Menge Siebziger-Jahre-Flair aufwartet, dürfte selbst hartleibige Historiker zum Schmunzeln bringen. Obwohl mit Kirsten Dunst und Michelle Williams zwei der angesagtesten Teen-Stars die Hauptrollen spielen, sollte diese ebenso einfallsreiche wie respektlose Parodie auch ein älteres Publikum ansprechen.

Ich liebe Dick

Die einfallsreiche Politkomödie wartet mit einer neuen Theorie für die Hintergründe des Watergate-Skandals anno 1972 auf, die in ihrer unbeschwerten Überzogenheit selbst hartgesottene Historiker zum Schmunzeln animieren sollte. Zwei naive Teeniebopper stolpern zufällig in den sensationellsten Skandal des Weißen Hauses (bevor Monica Lewinski die Clinton-Adminstration fast in die Knie zwang) hinein und bringen den mächtigsten Mann der Welt, Richard "Dick" Nixon, zu Fall.

Betsey (Kirsten Dunst aus "Interview mit dem Vampir", mittlerweile fast erwachsen) und Arlene (Michelle Williams aus der TV-Serie "Dawson's Creek"), die mit ihrer Mutter im Watergate-Hotel residiert, geraten zufällig an CIA-Agent Gordon Liddy und seine Mannen, während diese im Hotel einbrechen. Ein paar Tage später laufen sie Liddy beim Klassenausflug im Weißen Haus erneut über den Weg und nehmen eine Bestechungsliste an sich, die an seinem Schuh klebt. Und wie es die Konstruktion von Regisseur und Co-Drehbuchautor Andrew Fleming ("Der Hexenclub", "Einsam, zweisam, dreisam") so will, lernen sie kurz darauf auch noch den Präsidenten (Dan Hedaya) höchstpersönlich kennen, der sie zu seinen Hundeausführerinnen ernennt. Bei ihren folgenden Besuchen bringen sie ihm selbstgebackene Kekse, die mit Marihuana versehen sind und Dick in beste Laune versetzen. Als sich Dick, in den Arlene unsterblich verliebt ist (was in einer köstlichen Fantasysequenz mit einem einen weißen Schimmel reitenden Dick am Strand kulminiert), als fluchendes Ekel erweist, beschließen sie, die beiden Reporter Bob Woodward und Carl Bernstein von der Washington Post anzurufen. Ihre unter dem Pseudonym "Deep Throat" gestammelten Ungenauigkeiten werden von den Reportern als knallharter Enthüllungsjournalismus verkauft und führen zum Rücktritt des 37. Präsidenten der USA.

Mit Gusto veräppelt Filmemacher Fleming alles und jeden, von Außenminister Henry Kissinger bis zur Präsidentensekretärin Rose Mary Woods, vor allem aber auch das zänkische Journalistenduo Bernstein und Woodward, die hier nicht an die integren Spürhunde aus "Die Unbestechlichen" erinnern, sondern an eine Chaos-Reporter-Version der Butabi-Brüder aus "A Night At The Roxbury". Natürlich sind auch die siebziger Jahre mit ihren schrillen Klamotten und zahlreichen peinsamen Hitsongs immer für einige vortreffliche Gags gut. Teenager werden die Referenzen an Watergate wohl wenig interessieren, doch ein älteres Publikum wird bei dieser respektlosen Politsatire auf seine Kosten kommen. ara.

Darsteller:  Kirsten Dunst   als Betsy Jobs
  Michelle Williams   als Arlene Lorenzo
  Jim Breuer   als John Dean
  Will Ferrell   als Bob Woodward
  David Foley   als Bob Haldeman
  Teri Garr   als Helen Lorenzo
  Ana Gasteyer   als Rose Mary Woods
  Devon Gummersall   als Larry Jobs
  Dan Hedaya   als Dick
  Bruce McCulloch   als Carl Bernstein
  Ted McGinley   als Roderick
  Ryan Reynolds   als Chip
  Saul Rubinek   als Henry Kissinger
  Harry Shearer   als G. Gordon Liddy
  G. D. Spradlin   als Ben Bradlee
 
Regie:  Andrew Fleming  
Buch:  Andrew Fleming  
  Sheryl Longin  
Musik:  John Debney  
Kamera:  Alexander Gruszynski  
Produzent:  Gale Anne Hurd  
 

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