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Kaufvideo
Erhältlich seit:
02.12.2010
Originaltitel: Me and Orson Welles
Großbritannien 2008
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 12
Zac Efron
Christian McKay
Claire Danes
Regie: Richard Linklater
Universal Pictures Germany

Linklater meets Welles: Zwei Monomanen, zwei Leinwandzauberer und ein Film über das Theater, getragen von Christian McKay als Wiedergänger des Kinogenies.
"Dazed and Confused", "Before Sunrise", "Die Newton Boys", "School of Rock", "Die Bären sind los"... Slacker-Ode, Liebesfilm, Western, Komödie, Kinderspaß... Richard Linklater, Regie-Independent im Geiste von John Cassavetes, US-Dogmatiker und auteur. Geboren in Houston, Texas, der Cowboy unter den Filmemachern, sattelfest in allen Genres. Ein genialischer Künstler, der sich ungern (Kino-)Regeln beugt - wie ein anderes enfant terrible des Films: Orson Welles. Dem erweist er nun in "Me and Orson Welles" seine Referenz - dem Welles vor dessen Hörspielsensation "Krieg der Welten" (1938), vor dem cineastischen Meilenstein "Citzen Kane" (1941). Eine Hommage an den Künstler als junger Mann.
Die eigentliche Hauptperson ist aber das "Ich" des Titels. Ein Alterego von Linklater vielleicht, ein 17-jähriger namens Richard Samuels der im New York des Jahres 1937 der Großen Depression entfliehen will und von einer Broadway-Karriere träumt. Der Zufall und seine gute Stimme verhalfen ihm zu einem kleinen Part in der "Mussolini"-Inszenierung von "Julius Caesar", jener legendären Produktion des Mercury Theatre, die Welles' Ruf begründete und die US-Bühnenkunst revolutionierte. Den Lucius soll Richard spielen, neben dem Meister als Brutus und Joseph Cotten als Publius, während Produzent John Houseman (fast) an den Launen und Wünschen seines exzentrischen Stars zerbricht.
Das Leben ist für den 22-jährigen Welles Bühne, für den Selbstdarsteller fällt der Vorhang nie. Nach der Show ist vor der Show, die gesamte Truppe sein Eigentum. So auch Sonja, seine ihm ergebene Assistentin, auf die er trotz schwangerer Ehefrau ein Auge geworfen hat - wie Richard, der von Liebe träumt und einige bittere Lektionen lernen muss - über das Zwischenmenschliche und die Kunst. Mit traumwandlerischer Sicherheit führt Linklater sein Ensemble, allen voran Christian McKay als Welles, der den Kinomonomanen in Stimme und Gestus brillant imitiert, gefordert von Zac Efron als Zauberlehrling, der beweist, dass er weit mehr kann, als nur sein Aussehen in "High School Musicals" zur Schau zu stellen.
Auf dem Roman von Robert Kaplow basiert das Drehbuch von Vincent und Holly Gent Palmo, dessen Kniff darin besteht, das Genie Welles durch die Augen eines unschuldigen Teens - der einzigen fiktiven Figur der Vorlage - zu zeigen. Naiv ist der Blick, leicht- und gutgläubig, und die Welt noch ein einziger Abenteuerspielplatz. Und zwischen sorgfältig gestalteten Kulissen und einem ansehnlichen period pic-Produktionsdesign (Laurence Dorman) lernt man viel darüber wie Theater funktioniert, dass Liebe oft mit Macht zu tun hat und Claire Danes als Sonja im wahrsten Sinn des Wortes eine "Stage Beauty" ist. geh.
Manhattan in den 30er Jahren: Es sind die goldenen Zeiten des Theaters. Der junge Richard Samuels (Zac Efron) träumt von einer Karriere als Broadway-Schauspieler und ergattert durch einen glücklichen Zufall eine kleine Rolle in Shakespeares "Julius Caesar". Doch die Proben mit dem genialen Regisseur Orson Welles (Christian McKay) entwickeln sich zu einer schillernden Farce um Neid, Macht und Größenwahn. Als sich Richard auch noch in die ehrgeizige Regieassistentin Sonja Jones (Claire Danes) verliebt, gerät sein Leben vollends aus den Fugen - denn sein Rivale ist kein geringerer als Orson Welles ...
Quelle: Universal Pictures
Standard-Definition
- Dokumentation "Caesar"
- Making-of
- Der echte Orson Welles
Quelle: Universal Pictures
| Darsteller: | Zac Efron | als Richard Samuels | |
|---|---|---|---|
| Christian McKay | als Orson Welles | ||
| Claire Danes | als Sonja Jones | ||
| Ben Chaplin | als George Coulouris | ||
| Eddie Marsan | als John Houseman | ||
| Zoe Kazan | als Gretta Alder | ||
| James Tupper | als Joseph Cotten | ||
| Kelly Reilly | als Muriel Brassler | ||
| Leo Bill | als Norman Lloyed | ||
| Al Weaver | als Sam Leve | ||
| Iain McKee | als Vakhtangov | ||
| Simon Phillips | als Walter Ash | ||
| Simon Nehan | als Joe Holland (Julius Caesar) | ||
| Patrick Kennedy | als Grover Burgess (Ligarius) | ||
| Aidan McArdle | als Martin Gabel (Cassius) | ||
| Thomas Arnold | als George Duthie | ||
| Megan Maczko | als Evelyn Allen | ||
| Jo McInnes | als Jeannie Rosenthal | ||
| Travis Oliver | als John Hoyt | ||
| Daniel Tuite | als William Mowry (Flavius) | ||
| Saskia Reeves | als Barbara Luddy | ||
| Imogen Poots | als Lorelei Lathrop | ||
| Shane James Bordas | als Elliott Reid | ||
| Janie Dee | als Mrs. Samuels | ||
| Alessandro Giuggioli | als Hiram Sherman | ||
| Lexie Lambert | als Lizzy | ||
| Harry Macqueen | als John A. Willard | ||
| Rhodri Neil Orders | als Stefan Schnabel | ||
| Regie: | Richard Linklater | ||
| Buch: | Holly Gent Palmo | ||
| Vincent Palmo | |||
| Musik: | Marc Marot | ||
| Kamera: | Dick Pope | ||
| Produzent: | Richard Linklater | ||
| Ann Carli | |||
| Marc Samuelson | |||
Ich & Orson Welles in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts 5.1, Englisch dts HD 5.1 MA, Italienisch dts 5.1
Tonformat: dts
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch
Bildformat: 1:2,40/1080p
Extras: Making of, Featurettes
Standard-Definition
- Dokumentation "Caesar"
- Making-of
- Der echte Orson Welles
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